23.11.2018, 21.53 Uhr

"Bares für Rares": Alles nur gemogelt? DAS verraten die Händler

Horst Lichter moderiert seit fünf Jahren die ZDF-Trödelshow

Horst Lichter moderiert seit fünf Jahren die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares". Bild: dpa

Die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" mit Horst Lichter hat sich zum echten Publikumsliebling gemausert und läuft inzwischen montags bis freitags jeden Nachmittag ab 15 Uhr. Doch immer wieder gibt es Schummel-Vorwürfe gegen die Show. Nun haben die Händler Wolfgang Pauritsch (46) und Fabian Kahl (27) Stellung bezogen.

"Bares für Rares" immer wieder wegen Schummel-Vorwürfen im Fokus

Dass bei "Bares für Rares" nicht alles mit rechten Dingen zugehen soll, diese Gerüchte gibt es schon länger und sie halten sich hartnäckig. Von geheimen Absprachen der Händler untereinander ist die Rede. Aber auch der Vorwurf, dass bei "Bares für Rares" generell nur Komparsen vor der Kamera stünden, macht immer wieder die Runde. Horst Lichter selbst stellte im Juni diesen Jahres gegenüber "express.de" klar, dass die Menschen, "die ihre Fundstücke schätzen lassen und auf eine Händlerkarte hoffen", sich regulär beworben haben.

Alles nur gemogelt? Fabian Kahl und Wolfgang Pauritsch beziehen Stellung

Aber die Gerüchte halten sich hartnäckig. So sehr, dass nun auch die wohl beliebtesten "Bares für Rares"-Händler Wolfgang Pauritsch und Fabian Kahl Rede und Antwort standen. In einem Facebook-Live-Video stellten sie sich den Fragen der Fans. Gefragt, ob die Händler tatsächlich nicht wissen, was sie erwartet und sie sich nicht doch vielleicht absprechen könnten, hat Pauritsch eine deutliche Antwort.

ZDF trifft Vorkehrungen für Händler und Experten bei "Bares für Rares"

"Immer wieder werde ich gefragt: 'Wisst ihr, wer da kommt oder was da kommt?', und ich kann nur sagen: Nein, nein und nochmals nein. Wir haben kein Drehbuch, wir haben unser eigenes Geld dabei, jeder macht das auf seine eigene Rechnung." Pauritsch hatte schon einmal darauf verwiesen, dass Absprachen zwischen Händlern und Experten untersagt sind, sie sogar in getrennten Hotels untergebracht seien.

"Bares für Rares": DAS macht die Sendung so besonders

Positiv äußerten sich beide im Facebook-Live-Stream dagegen über das Klima am Set. Gefragt nach dem "größten Schatz" bei "Bares für Rares", antwortet Kahl: "Das ist für mich eigentlich die Sendung an sich, das Zusammensein mit den Kollegen. Die Objekte sind austauschbar." Wolfgang Pauritsch kann das nur bestätigen: "Wir sind hier über 100 Männer und Frauen, und man muss sich einmal vorstellen, was das für ein Team ist. Wir mögen uns alle wirklich sehr, und das ist es, was diese Sendung so auszeichnet. Und natürlich dass die Sendung echt ist", macht er noch einmal deutlich.

Warum ist Wolfgang Pauritsch nicht mehr so oft in der ZDF-Trödelshow zu sehen?

Aber warum ist er dann nicht mehr so oft bei "Bares für Rares" zu sehen? Auch darauf hat Pauritsch eine klare Antwort: "Ich habe gemeinsam mit meiner Geschäftspartnerin seit über 25 Jahren ein Geschäft in Oberstaufen, und unsere Philosophie ist es, uns sehr um unsere Stammkunden zu kümmern. Das hat Vorrang, und es ist schwierig, das alles unter einen Hut zu bringen. Aber es sind mittlerweile 26 Händler, zehn Experten, und die variieren halt immer."

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kad/fka/news.de
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