13.03.2018, 12.09 Uhr

Stefan Raab: Herber Rückschlag für Raab! Wie geht's jetzt weiter?

TV-Legende Stefan Raab wagte mit

TV-Legende Stefan Raab wagte mit "Das Ding des Jahres" sein TV-Comeback - zumindest hinter den Kulissen als Produzent und Ideengeber. Bild: Matthias Balk / picture alliance / dpa

Im Unterhaltungsgeschäft gab es über Jahre hinweg eine sichere Bank für Traumquoten und zündende Show-Ideen: Stefan Raab. Bei seinem Haussender Pro Sieben punktete das Entertainment-Genie mit legendären Formaten wie "TV Total", "Schlag den Raab", die "Wok-WM" oder seine Teilnahme beim Eurovision Song Contest. Im Sommer 2015 verkündete der Showmaster zwar seinen Rücktritt aus dem TV-Geschäft, im vergangenen Jahr meldete sich Stefan Raab jedoch als kreativer Kopf und Produzent hinter der Sendung "Das Ding des Jahres" zurück.

Stefan Raab-Show "Das Ding des Jahres" floppt beim Publikum

Am vergangenen Samstag, dem 10. März 2018, flimmerte die letzte Ausgabe von "Das Ding des Jahres" bei Pro Sieben über den Fernsehbildschirm. Doch die Quoten des "Das Ding des Jahres"-Finales ließen zu wünschen übrig. Gegen die Konkurrenz am Samstagabend hatte die Stefan-Raab-Show keine Chance.

TV-Flop bei Pro Sieben! "Das Ding des Jahres" weit abgeschlagen

Am Samstagabend sind Krimis in der Zuschauergunst kaum zu schlagen: Zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr hängte das ZDF mit "Ein starkes Team" die Konkurrenz meilenweit ab: 7,98 Millionen Menschen verfolgten die Krimireihe, das entspricht einem Marktanteil von 24,9 Prozent. Gerade halb so viele Menschen erreichte die ARD mit der Komödie "Küss die Hand, Krüger", die auf 3,98 Millionen Zuschauer (12,4 Prozent) kam. Ähnlich schnitt RTL mit "Deutschland sucht den Superstar" ab: Die mehr als zweistündige Casting-Show sahen 3,94 Millionen Menschen (12,8 Prozent). Die Unterhaltungsshow "Das Ding des Jahres" auf ProSieben kam auf 1,34 Millionen (4,5 Prozent) und musste sich mit einem abgeschlagenen Platz im Quoten-Ranking begnügen.

"Das Ding des Jahres" blieb trotz Stefan Raab hinter den Erwartungen zurück

Das Quoten-Ergebnis der letzten Ausgabe von "Das Ding des Jahres" fasst den Erfolg der Episoden der ersten Staffel zusammen. Zwar lief die Auftaktfolge am 9. Februar recht passabel: Den Start der abendfüllenden Tüftler-Show "Das Ding des Jahres", die Raab als Produzent begleitet, sahen im Schnitt 1,93 Millionen, was einer Quote von 6,5 Prozent entsprach. Dennoch blieb "Das Ding des Jahres" unter den Erwartungen, zumal mit Stefan Raab und Pro7-Allzweckwaffe Joko Winterscheidt zwei Erfolgsgaranten hinter den Kulissen zu Werke gingen.

"Das Ding des Jahres": Pro Sieben plant weitere Gespräche mit Raab

Schon ab Folge 2, so fasst es "quotenmeter.de" zusammen, gingen die Quoten für "Das Ding des Jahres" auf Sinkflug, die 10-Prozent-Hürde in der werberelevanten Zielgruppe und einem durchschnittlichen Marktanteil von 4,8 Prozent respektive 1,47 Millionen Zuschauern konnte die Erfindershow meist nur mit Müh und Not knacken.ProSieben zeigte sich mit der Entwicklung der Show seit Januar dennoch zufrieden, weil durchschnittlich 11,4 Prozent der bevorzugten Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer jede Ausgabe sahen. Insgesamt saßen jedes Mal 1,5 Millionen Zuschauer vor den Fernsehern.

Der private Fernsehsender ProSieben will nach dem Finale der Show "Das Ding des Jahres" mit TV-Produzent Stefan Raab (51) Gespräche über die Zukunft der Sendung führen. Das kündigte ProSieben am Donnerstag an.

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loc/kad/news.de/dpa
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