11.09.2017, 15.25 Uhr

"Tatort: Stau" als ARD-Wiederholung: Stau in Stuttgart! Lannert und Bootz ermitteln wieder

Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) ermitteln diesmal in einem Stau auf der Stuttgarter Weinsteige, hoch über der Stadt.

Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) ermitteln diesmal in einem Stau auf der Stuttgarter Weinsteige, hoch über der Stadt. Bild: SWR/Andreas Schäfauer

Seit fast 40 Jahren ist der "Tatort" eine feste Instituition in der deutschen Programmlandschaft. Jede Woche fiebern Millionen Menschen bei den packenden Mordfällen in verschiedenen Städten des Landes mit. Und auch im Stuttgarter "Tatort" stehen die Ermittler wieder vor einem kniffligen Fall.

Stuttgarter "Tatort" am 10.09.2017 verpasst? Wiederholung online in der ARD-Mediathek und im TV

Falls Sie es am Sonntag, 10. September 2017, nicht rechtzeitig vor den Fernseher geschafft haben oder Sie "Tatort: Stau" erneut sehen möchten, haben Sie mehrere Möglichkeiten. In der ARD-Mediathek stehen Ihnen zahlreiche Produktionen des Senders nach der Ausstrahlung im TV als kostenlose Online-Wiederholung per Video on Demand zur Verfügung. Sollten Sie hingegen eine Wiederholung im Fernsehen bevorzugen, stehen Ihnen folgende Termine zur Auswahl:

  • Sonntag, 10.09. - 21.45 Uhr, One
  • Montag, 11.09. - 0.45 Uhr, One
  • Dienstag, 12.09. - 0.50 Uhr, ARD

Erfahren Sie mehr: ARD und ZDF im Video Player – So haben Sie alle Mediathek-Angebote auf einen Blick.

TV-Vorschau "Tatort: Stau" am 10. September 2017: Darum geht's beim Krimi aus Stuttgart

In einem Wohngebiet wird ein junges Mädchen tot am Straßenrand gefunden. Scheinbar wurde sie Opfer eines Unfalls - oder hat jemand die Frau mutwillig umgefahren? Der einzige Weg vom Tatort führt geradewegs in einen Stau. Dadurch erhoffen sich die Ermittler Lannert und Bootz, den möglichen Täter noch vor Ort ausfindig zu machen. Doch dafür bleibt ihnen nur wenig Zeit.

TV-Kritik "Tatort: Stau" aus Stuttgart: Lohnt sich das Einschalten?

Ja, denn es ist schon erstaunlich, wie man aus so einem nervigen Alltagsthema einen so guten, witzigen und ungewöhnlichen Film machen kann. Zwei Schwachstellen gibt es allerdings: Dem zu klischeehaft gezeichneten Wutbürger-Mob nimmt man die Wut nicht ab, mehr noch, er nervt. Und dann gibt es da noch diesen ominösen Belastungszeugen aus einem ganz anderen Fall, der im Präsidium verloren gegangen ist. So richtig vermisst, hätte man diesen Seitenstrang auch nicht.

Diesen Minuspunkten stehen aber jede Menge Pluspunkte gegenüber: Es ist ein klassischer Whodunit-Krimi, bei dem der Zuschauer bis zum Schluss mitraten kann, wer es wohl war. Der Film strotzt nur so vor witzigen Szenen mit interessanten Charakteren und tollen, echten Dialogen - stellvertretend sei hier mal die Befragung der Rentnerin genannt oder der "freudsche Fahrfehler". Und weil nicht mal die Leiche wirklich zu sehen ist, können auch zartbesaitete Zuschauer getrost einschalten.

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jat/news.de/spot on news
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