05.03.2017, 16.31 Uhr

"Tatort" Schweiz als ARD-Wiederholung: Erotik pur! So versexte Kommissar Flückiger den Krimiabend

Im Schweizer

Im Schweizer "Tatort" geht es für Kommissar Flückiger zur Sache. Bild: ARD Degeto/SRF/Daniel Winkler

Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) auf der Bettkante einer schönen Frau, und dann geht es erstmal heiß zur Sache. Nanu - im falschen Film? So privat kennt dasPublikum den Schweizer "Tatort"-Ermittler gar nicht. Aber die Leiche lässt nicht lange auf sich warten: Als Flückiger kurz drauf mit seiner Evelyn schmusend auf dem Hotelbalkon steht, stürzt ein Mann vorbei in die Tiefe und landet krachend auf einem Autodach.

"Tatort" am Sonntag verpasst? So sehen Sie "Kriegssplitter" als Wiederholung im TV und in der ARD-Mediathek

Wer den neuesten "Tatort" aus der Schweiz am Sonntagabend verpasst haben sollte, der kann sich die Wiederholung anschauen. Im deutschen Free-TV finden sich gleich mehrere Sendetermine für Wiederholungen vom "Tatort: Kriegssplitter":

  • Sonntag, 5. März 2017, 21.45 Uhr bei One
  • Montag, 6. März 2017, 0.20 Uhr bei One
  • Dienstag, 7. März 2017, 0.00 Uhr im Ersten

Unabhängig von diesen Sendezeiten können Sie den "Tatort" auch online als Wiederholung genießen. Nach der TV-Erstausstrahlung im Ersten hält die ARD-Mediathek den "Tatort" zum Abruf als Video on Demand bereit.

TV-Vorschau der neuen "Tatort"-Folge "Kriegssplitter" in der Schweiz am 5. März 2017

Von da an geht es etwas schleppend bis ins Ziel. Flückiger und seine Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer) ermitteln redlich, aber so richtig spannend wird es nicht. "Kriegssplitter", an diesem Sonntag zu sehen, zeichnet Spuren nach, die aus einem hässlichen Krieg fast 4000 Kilometer weiter von Tschetschenien bis nach Luzern führen. Wer klare Gut-und-Böse-Welten mag und am Ende eines Krimis den vollen Durchblick schätzt, wird hier enttäuscht.

"Wir als Ermittler können bloß die verschiedenen 'Splitter' des auf Schweizer Boden fortgeführten Konflikts zusammensetzen und in Beziehung bringen - ohne jedoch restlos klären zu können, was wirklich geschah und wahr ist", sagt Schauspieler Gubser.

In Luzern wohnt der aus Tschetschenien adoptierte Kriegswaise Nurali Balsiger (Joel Basman) seit seinem 5. Lebensjahr, ganz Schweizer. Er hat mit der Heimat abgeschlossen, lebt die Familienidylle mit Frau und Kind. Bis seine Zwillingsschwester Nura (Yelena Tronina) plötzlich auftaucht. Die Freude ist groß, wehrt aber nur, bis ihre Waffe imRucksack zum Vorschein kommt.

Nuralis Schwester treibt nicht die Sehnsucht nach Luzern, sondern Hass und Rachegelüste. Sie jagt ihren Onkel (Jevgenij Sitochin), der ihrer Überzeugung nach die Mutter zu einem Selbstmordattentat gegen Russen zwang. Es gibt aber noch andere, die hinter dem Mann her sind.Der Mann zum Beispiel, der aus dem Hotelfenster stürzte, Journalist Manser. Er hielt den Onkel, der unter demDecknamen Abaev in Luzern lebt, für einen Kriegsverbrecher. Und dann tauchen auch noch ein finsterer Tschetschene und ein aalglatter Russe auf.

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