05.02.2016, 16.30 Uhr

"Mainz bleibt Mainz" als Wiederholung: Mainzer Fernsehklassiker lacht über Facebook und die AfD!

Lars Reichow bei seinem Auftritt bei

Lars Reichow bei seinem Auftritt bei "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht". Bild: ZDF/Rico Rossival

Wochenlang hat das politische Mainz im Landtagswahlkampf über den Umgang mit der AfD gestritten. Jetzt gibt der närrische Fernsehklassiker "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" Antworten: "Hier stoß' auf Grenzen ich im Vers, denn das ist grenzenlos pervers", reimt die Fastnachtsymbolfigur Till über die Forderung zum Schusswaffen-Gebrauch gegen Flüchtlinge.

"Mainz bleibt Mainz" am 05.02.2016 verpasst? So sehen Sie die Wiederholung

Falls Sie das närrische Treiben in Mainz am Freitagabend verpasst haben, suchen Sie eine TV-Wiederholung vergebens. Der Sender SWR sendet zwar am Samstag, den 06.02.2016 und Sonntag, den 07.02.2016 immer wieder die Highlights aus "Mainz bleibt Mainz - wie es singt und lacht", allerdings nicht die vom Freitag. Oftmals lohnt sich jedoch ein Blick in die ZDF-Mediathek.

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TV-Vorschau für "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht" am 05.02.2016 im ZDF

Beim Mainzer Blick auf die Politik geht es allen Parteien an den Kragen. Neulich habe er Donald Trump im Fernsehen gesehen, erzählt Hans-Peter Betz als "Guddi Gutenberg" bei der Generalprobe für die Fernsehsitzung am Mittwochabend - und da fällt ihm doch der CSU-Vorsitzende ein: "Gucke mol do: Seit wann spricht der Seehofer Englisch?"

Den sozialdemokratischen Promis im Publikum stellt Betz die Diagnose: "Inhaltlich liegt die SPD auf der Palliativstation im Wachkoma - das kommt davon, wenn man immer nur an der Macht schnüffelt." Hoffnungsträgerin sei immerhin Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) - auch sie als Gast angekündigt. Aber "wenn ich die Nahles am Kabinettstisch sitzen seh', denke ich, dort könnte jetzt auch eine schöne Zimmerpflanze stehen."

Der Umgang mit den geflüchteten Menschen beschäftigt die Narren im Saal ebenso wie dann beim Rosenmontagszug mit seinen satirischen Motivwagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird dabei auf die Schippe genommen. Und es geht um andere Aufreger wie die Fifa - in Mainz als "Finanzfachleute" übersetzt -, die Euro-Krise oder den VW-Abgasskandal, mit mitunter originellen Lösungen: "Griechenland hat keine Schulden mehr, wir haben das mit einer Software von VW nachrechnen lassen."

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jko/hos/news.de/dpa
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