31.12.2015, 15.30 Uhr

"Stadlshow Silvester" in Wiederholung: Francine Jordi und Alexander Mazza feiern "Stadl"-Beerdigung

Wird es die letzte

Wird es die letzte "Stadlshow" für Francine Jordi und Alexander Mazza? Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Tobias Rüster

Für Andy Borg wird es wohl das erste Silvester seit geraumer Zeit sein, an dem er ausgelassen feiern könnte. Wenn er denn will. Einen TV-Termin für den 31. Dezember 2015 sucht man auf seiner Webseite vergeblich. Warum auch, in den vergangenen neun Jahren war klar - Andy Borg bestreitet mit dem "Silvesterstadl" die letzte ARD-Sendung des Jahres. In diesem Jahr flimmerte Borg nicht über die Bildschirme - stattdessen gab es die Beerdigung der neugeschaffenen "Stadlshow" mit Francine Jordi und Alexander Mazza zu sehen.

Die "Stadlshow Silvester" am 31.12.2015 im Live-Stream (ARD-Mediathek), TV und als Wiederholung sehen

Das Erste übertrug die "Stadlshow Silvester" am 31.12.2015 aus Linz ab 20.15 Uhr im TV. Die Gemeinschaftsproduktion von BR, ORF und SF DRS wurde moderiert von Francine Jordi und Alexander Mazza. Sie konnten den "Musikantenstadl"-Nachfolger auch online und mobil als Live-Stream in der ARD-Mediathek (auch als App) sehen. Die neue Version der App steht in den Stores von Apple, Google/Android, Amazon inkl. Amazon Fire TV Stick und Blackberry zum kostenlosen Download bereit und ist auch für Windows Phone und Windows 8 erhältlich. Eine Wiederholung im TV gibt es nicht, dafür läuft die "Stadlshow" jederzeit als Video-on-demand in der ARD-Mediathek.

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Kommt das Aus für die "Stadlshow" nach der Silvester-Ausgabe?

Es ist schon bedenklich, wenn die Show-Verantwortlichen vor der Ausstrahlung der "Stadlshow" mehr oder minder offen über das kommende Aus philosophieren. Nach dem Jahreswechsel soll laut Markus Huber vom Bayerischen Rundfunk über den Verbleib der Sendung entschieden werden. Das kommt einem Todesurteil gleich. Man bedenke - der "Musikantenstadl" war den Herren und Damen Programm-Machern zu verstaubt, Borg wurde abgesägt - Francine Jordi und Alexander Mazza dafür eingesetzt. Doch, oh Wunder, die jungen Zuschauer, die die "Stadlshow" jetzt abholen sollte, blieben bei der ersten Ausgabe immer noch fern.

Dabei hatte sich das Konzept doch grundlegend geändert - die musikalischen Gäste werden jetzt von einem nicht ganz unattraktiven (Nichts für ungut, Andy Borg!) Moderationspärchen angesagt und die Bierzelt-Atmosphäre musste auch weichen. Mit diesem unglaublich dilettantischen Versuchen wollte man neue Zuschauer gewinnen und gleichzeitig die Borg-Fans behalten. Und weil das in einem gigantischen Quoten-Flop (knapp 2,5 Millionen) endete, wird nun über die Verbannung der "Stadlshow" nachgedacht.

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