07.05.2015, 19.37 Uhr

Komödie im ZDF: "Es kommt noch besser": Ina beißt sich durch

Andrea Sawatzki in ihrer Rolle als Ina.

Andrea Sawatzki in ihrer Rolle als Ina. Bild: ZDF/Britta Krehl

Das Büro liegt düster, die Stimmung ist mau - die Firma ist pleite. So beginnt der Film "Es kommt noch besser", der an diesem Donnerstag im ZDF zu sehen war.

Fernsehfilm mit Andrea Sawatzki im ZDF - So sehen Sie "Es kommt noch besser" als Wiederholung in der ZDF-Mediathek

Falls Sie die TV-Ausstrahlung am Donnerstag verpasst haben sollten, können Sie "Es kommt noch besser" auch in der ZDF-Mediathek noch einmal als Wiederholung ansehen. Dafür müssen Sie nur unter dem Menüpunkt "Sendung verpasst" Ihren Wunsch-Film auswählen.

"Es kommt noch besser im ZDF" - Komödie mit ernstem Hintergrund

Walter Pirsch (August Zirner) hat das traditionelle Strickwarenunternehmen namens "Mode Pirsch" in Berlin an die Wand gefahren und müsste dringend modernisieren oder mit den Chinesen kooperieren - beides will er nicht. Ihm persönlich passiert nichts, er hat genug Vermögen auf der hohen Kante und ist von keinen wirklichen Existenzängsten geplagt.

Das sieht bei seiner Chefsekretärin, der 55-jährigen Ina Becker (Andrea Sawatzki), schon ganz anders aus: Sie lebt allein und hat wirklich niemanden, mit dem sie reden kann. Im Grunde hat sie immer nur für ihre Firma gelebt und darüber völlig vergessen, wie ungemein wichtig soziale Kontakte sind.

Als der Dispokredit überzogen ist, sperrt Inas Bank das Girokonto, und ihr Ex-Gatte ist stinksauer, weil sie ihm die Miete nicht mehr überweisen kann. Ina meldet sich beim Jobcenter für eine Weiterbildungsmaßnahme an, doch Seminarleiter Sven Selig (Maximilian Brückner) macht ihr wenig Hoffnung: Sie sei zu alt und nicht mehr vermittelbar. Gemeinsam mit der jungen und schwangeren Enno (Runa Greiner) bewirbt sie sich in einem Callcenter.

"Ina schafft es nach anfänglicher Schockstarre, ihre Kraftreserven zu motivieren und ihren Stolz zu bezwingen", sagte Sawatzki über ihre neue TV-Rolle im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa: "Sie gewinnt ihre Energie zurück, die sie schon als Chefsekretärin vorangetrieben hat und widmet sich jetzt ihrem sozialen Wiedereinstieg. Das geht nur übers Arbeitsamt, was natürlich blamabel ist. Arbeitslos sind doch die anderen, die ihr Leben nicht in den Griff kriegen und nicht fleissig genug waren. Dieser Zustand passt ganz einfach nicht zu ihrem Leben. Am Ende des Films öffnen sich aber ungeahnte Perspektiven für sie - sie ist wirklich ein anderer Mensch".

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ife/news.de/dpa
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