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17.03.2014, 18.13 Uhr

«Das Jenke-Experiment»: Ganz schön breit! Jenke von Wilmsdorff macht den Test-Kiffer

Von news.de-Redakteurin Susann Lederer

Wo hört der Spaß auf, wo fängt der Teufelskreis an - das wollte Jenke von Wilmsdorff in seinem Drogen-Selbstversuch auf RTL im «Jenke-Experiment» erfahren. Er machte sich selbst zum Dauerkiffer. Ob mit gedrehtem Joint, Pfeife oder Bong: Wie schnell gewöhnte sich Jenke an den Drogenkonsum und den Rauschzustand? Machte ihn sein neuestes Experiment süchtig? Wie steht der Produkttester der besonderen Art nach mehreren Tagen Dauer-Konsum zu der Droge? Im TV konnten Zuschauer verfolgen, wie Jenkes Körper und Geist mit dem Rauschzustand auf Dauer zurecht kamen - News.de hielt seine Veränderung im Liveticker fest!

Jenke von Wilmsdorff im Experimente-Rausch

Es ist nicht Jenke von Wilmsdorffs erstes pikantes Experiment. Als «Janka» spielte er bereits den Transvestiten, streifte sich Dessous über und pinselte zentimeterdickes Make-up ins Gesicht. Sogar vor einem Schwangerschafts-Selbst-Test schreckte er nicht zurück. Jenke wollte am eigenen Leib einen dicken Bauch, Hohlkreuz und so einige weitere Beschwerden erleben, die dem Wunder der Geburt vorangehen. Mit Elektrostößen und Simulationen empfand er sogar den Wehenschmerz nach - und verneigte sich anschließend vor allen Frauen der Welt.

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Wird Jenke von Wilmsdorff mit seinem neuesten Experiment zum Kiffer?

Wird Jenke von Wilmsdorff mit seinem neuesten Experiment zum Kiffer? Bild: RTL

Machte Jenke im Live-Experiment Kiffen salonfähig?

Sein Drogen-Experiment gestaltete sich gesellschaftskritisch. Wie schon beim Selbsttest als Alkoholiker auf Zeit greift Jenke eine Diskussion um Volksdrogen auf - nur dass statt dem legalen Alkohol diesmal das in Deutschland illegale Cannabis im Mittelpunkt steht. Jenkes Sendung wird damit Teil einer kontroversen Diskussion um die Legalisierung von Marihuana. Rund vier Millionen Bundesbürger kiffen laut RTL täglich.

Kiffen in aller Breite

Jenke griff das Thema Kiffen in aller Breite auf. Breit einerseits im Sinne der unterschiedlichen Konsumenten, die er beleuchtete. Er befragte nicht nur Hobby- und Party-Kiffer, sondern Produzenten, Süchtige; und auch Patienten, die in Deutschland an Multipler Sklerose oder dem Tourette-Syndrom litten, in Colorado, wo die Droge mittlerweile legalisiert ist, schon mal an einfachen Rückenschmerzen oder einer Knie-Operation noch in Jugendjahren.

 

Breit ebenso im Sinne seines geistigen Zustands. Jenke von Wilmsdorff fühlte sich apathisch, rückblickend peinlich - was ihm sein Sohn Janik bestätigte. Immerhin, es sei die beste Prävention gewesen, vor seinem Nachwuchs zu kiffen; denn den hatte der antriebslose, schlappe Zustand des Vaters schockiert. Doch weder für diese Wirkung auf und die Debatte mit dem Nachwuchs, noch für die Ausnutzung medizinischer Cannabis-Verordnung für «Rückenschmerzen» bot eine Stunde Sendezeit genügend Platz. Themen, auch die Gefahr von illegalem Cannabis gegenüber legalem Alkohol, wurden angerissen, aber kaum vertieft. Schade, dass ein wichtiges Thema hier wieder einmal aufgewärmt wurde ohne genügend Hitze zum Kochen.

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