06.09.2019, 16.30 Uhr

Smart Home: Das kann man alles mit einem Smart Home anstellen

Im Smart Home lässt sich vieles automatisieren und von der Couch aus regeln

Im Smart Home lässt sich vieles automatisieren und von der Couch aus regeln Bild: HQuality/Shutterstock.com/spot on news

Nicht nur auf der Elektronikmesse IFA ist das Smart Home schwer angesagt. Wie der Branchenverband Bitkom kürzlich veröffentlicht hat, hat laut einer aktuellen Umfrage mittlerweile auch jeder dritte Bundesbürger (31 Prozent) mindestens ein Smart-Home-Gerät im eigenen Zuhause installiert. Die Möglichkeiten schlauer Helfer sind dabei äußerst vielseitig. Hier eine Auswahl an Dingen, die man daheim mit smarten Devices anstellen kann.

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Alles per Sprachbefehl steuern

Besonders spannend dürfte für die meisten Nutzer die Möglichkeit sein, Elektronik per Sprachbefehl steuern zu können. Für eine möglichst reibungslose Erfahrung bietet sich zunächst ein einzelnes Gerät an, das als Steuerzentrale für alle anderen fungiert. Das geht zwar auch mit dem Smartphone oder dem Tablet, besonders praktisch sind in diesem Zusammenhang allerdings smarte Lautsprecher und Displays.

Ob dabei der HomePod von Apple, Google Home, Amazons Echo-Serie oder ein anderes Gerät zum Einsatz kommen soll, hängt teils von bereits vorhandenen anderen Devices und teils auch ganz einfach vom Geschmack des Users ab. Eine kluge Schaltzentrale, die spot on news 2019 im Praxistest besonders gut gefallen hat, ist das Lenovo Smart Display, das den Google Assistant verwendet. Im Rahmen der IFA hat das Unternehmen unter anderem auch das Lenovo Smart Display 7 vorgestellt - eine neue Variante des Geräts, die redesignt wurde und mit einem Preispunkt von 129 Euro deutlich billiger ist als ihre Vorgänger.

Das ist alles möglich

Das intelligente Zuhause kann bei zahlreichen Aufgaben helfen - je nachdem, welche Geräte verwendet werden. Das fängt bei motorisierten Rollläden an. Diese lassen sich unter anderem über entsprechende Apps oder Sprachbefehle öffnen und schließen. Auch feste Uhrzeiten für ein Hoch- oder Runterfahren sind denkbar. Sind die Rollläden zudem mit einem Sonnensensor verknüpft, geht alles auch vollautomatisch.

Ein weiteres beliebtes Anwendungsgebiet sind Heizungen und Thermostate. Damit kann nicht nur die Temperatur per App geregelt werden, wenn man Zuhause ist. Wer beispielsweise im Winter außer Haus in der Arbeit ist, Energie sparen und trotzdem in eine warme Wohnung heimkommen möchte, der regelt die Temperatur einfach hoch, wenn er sich auf den Nachhauseweg macht.

Elektronische Türschlösser lassen sich unterdessen ganz einfach mit einem Wisch auf dem Smartphone auf- und zusperren. Viele Hersteller unterstützen aber beispielsweise auch eine Art Automatikfunktion. Steht man vor der Haustüre, wird das Smartphone erkannt und man muss nicht einmal "Sesam öffne dich" sagen, damit das Schloss entriegelt wird.

Und was ist mit Küchengeräten?

Selbst große Küchengeräte namhafter Hersteller bieten Smart-Home-Unterstützung an. Auf der IFA hat Siemens nun den ersten Backofen präsentiert, dessen Türe sich ganz einfach auf Zuruf öffnen lässt - perfekt für alle Köche, die gerade zum Beispiel eine schwere Auflaufform in den Händen halten.

Vergessen, die Spülmaschine anzuschalten? Auch das kann bei vielen Herstellern mittlerweile einfach per App erledigt werden - auch wenn man gerade im Supermarkt steht oder auf dem Weg zur Arbeit ist. Gleichzeitig zeigt das Smartphone, wie lange die Wäsche noch braucht, ob der Wasserfilter im Kühlschrank mal wieder gewechselt werden muss und ob der Saugroboter gerade Strom tankt oder bei der Arbeit ist.

So werden doofe Geräte richtig schlau

Wer auf den Smart-Home-Trend aufspringen möchte, der kann nach und nach sein Zuhause verwandeln. Der deutsche Hersteller Eve Systems, der seinen Hauptsitz in München hat, bietet etwa zahlreiche Geräte, die auf Apples HomeKit setzen und daher unter anderem extrem leicht installierbar sind. Geboten werden Sensoren für drinnen und draußen, Beleuchtung und vieles mehr. Ein LED-Lichtstreifen, der per Siri und App gesteuert werden kann, ist etwa innerhalb weniger als einer Minute einsatzbereit.

Die "Eve Energy Strip" ist hingegen eine Steckdosenleiste, die auch dumme Geräte smart werden lässt. So müssen funktionierende Ventilatoren, Kaffeemaschinen oder dergleichen nicht mit womöglich teuren Neugeräten ersetzt werden. Nach einer kurzen Einrichtung reicht auch ein einfaches "Hey Siri, Ventilator an", um für einen angenehmen Luftstrom zu sorgen. Anfang Oktober soll zudem der "Eve Light Switch" verfügbar sein, ein Lichtschalter, der alle Lichtquellen im Raum smart macht - ohne auch nur eine Glühbirne wechseln zu müssen. Gesteuert werden kann das aber auch alles ganz einfach über die Home-App oder die hauseigene App von Eve.

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