26.09.2018, 13.15 Uhr

iPhone Xs Max: Diese fünf Gründe sprechen gegen die neuen iPhones

Eine Kundin in London betrachtet die neuen iPhones

Eine Kundin in London betrachtet die neuen iPhones Bild: Apple/spot on news

Selbst wenn man nicht gerade ein Apple-Fan ist, kann man dem Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino seinen Einfluss nicht absprechen. Ohne das erste iPhone wären Smartphones heute vermutlich nicht das, was sie sind. Auch mit dem neuen iPhone Xs und dem iPhone Xs Max hat Apple gerade zwei wirklich gute Geräte veröffentlicht, die sowohl Fans als auch Fachpresse überzeugen können. Trotzdem gibt es Gründe, die gegen die beiden Smartphones sprechen.

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Seit Jahren das gleiche Spiel mit dem Preis

Ja, seit jeher gibt es Diskussionen über die Preise von Apple-Produkten. Dieses Mal hat man es aber übertrieben, wenn es nach der Meinung einiger Nutzer geht. Auch andere Smartphones kosten teils vierstellige Summen, doch keiner der bekannten Mitbewerber hat ein Handy im Angebot, das an den Preis von 1.649 Euro für die derzeit teuerste Variante des iPhone Xs Max heranreicht. Vergleicht man diesen Betrag allerdings mit manchem Luxushandy, handelt es sich trotzdem um Peanuts. Das "Eclipse - Desiring Arcadia - Onyx Alligator" vom Schweizer Hersteller Goldvish ist umhüllt von Krokoleder und besetzt mit 320 Diamanten. Kostenpunkt: 92.900 Euro.

Klinke ist so 1999

Erst keine Klinkenbuchse mehr und dann fällt auch noch der Adapter weg? Auf die 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse verzichtet Apple nun schon seit einiger Zeit. Der im Lieferumfang der Vorgänger enthaltene Adapter muss nun aber nachgekauft werden, wenn man keinen besitzt. Viele nutzen heutzutage zwar ohnehin Bluetooth-Kopfhörer, so mancher dürfte allerdings froh über die Möglichkeit sein, ein herkömmliches Paar kabelgebundener Kopfhörer verwenden zu können. Zwar kostet der Adapter auf der offiziellen Homepage nur zehn Euro, bei vierstelligen Smartphone-Preisen hätte Apple den Adapter aber ruhig beilegen können.

Der billigere Bruder

Wer sich noch etwas gedulden kann, der bekommt schon bald eine billigere Alternative zum iPhone Xs und Xs Max geboten, die ebenfalls aus dem Hause Apple stammt. Das iPhone XR, das am 26. Oktober erscheint, ist bereits ab 849 Euro zu haben und bietet mit seinem 6,1-Zoll-Display einen größeren Screen als das iPhone Xs (5,8 Zoll). Es wird jedoch kein OLED-Display verwendet, sondern LCD-Technologie. Außerdem ist das XR in deutlich mehr unterschiedlichen Farben erhältlich - darunter auch in knalligen Varianten wie Gelb und Koralle. Viele der verbauten Komponenten sind unterdessen die gleichen, darunter auch der sogenannte A12-Bionic-Chip - das Herzstück des Handys.

Was ist mit der Innovation?

Ohne Zweifel sind iPhone Xs und iPhone Xs Max zwei imposante Smartphones, doch im Vergleich zum Vorgänger, dem iPhone X, fehlt einfach ein gewisses "Killer-Feature", das ein Upgrade vom älteren Modell quasi schon zwingend macht. Die Displays sind brillant, die Rückseiten-Kamera knipst die bisher besten Bilder auf einem iPhone, der verbaute Chip ist schneller, die Akkus halten etwas länger... Vieles spricht für einen Wechsel, doch auch wenn ein spürbarer Unterschied zum iPhone X geboten wird, ist er nicht so groß, dass das ältere Modell auf einmal obsolet wäre.

Schönes Design von gestern

Ähnlich verhält sich das Ganze auch beim ansehnlichen Design der neuen iPhones. Zwar wirken die Geräte etwas glänzender als zuvor, das Grunddesign unterscheidet sich allerdings so gut wie nicht vom iPhone X. Das eindeutigste Unterscheidungsmerkmal: Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es das iPhone Xs und Xs Max nun nicht nur in Silber und Space Grau, sondern auch in Gold. Die erwähnten bunten Farbalternativen werden allerdings nur beim iPhone XR geboten.

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Themen: Apple, iPhone
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