05.06.2018, 15.09 Uhr

Fußball-WM 2018: Vorsicht Betrüger! Das droht Fußball-Fans beim Online-Kauf

Fußball-Fans sollten während der WM nur auf offiziellen Webseiten Tickets kaufen, Spiele streamen oder an Gewinnspielen teilnehmen, damit sie nicht in die Fänge von Betrügern geraten.

Fußball-Fans sollten während der WM nur auf offiziellen Webseiten Tickets kaufen, Spiele streamen oder an Gewinnspielen teilnehmen, damit sie nicht in die Fänge von Betrügern geraten. Bild: Jochen Lübke/dpa

Großereignisse wie die diesjährige Fußball-Weltmeisterschaft rufen auch Betrüger auf den Plan. Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor möglichen Online-Gaunereien mit Gewinnspielen, angeblichen Ticketverkäufen und schädlicher Software. Ein Überblick:

Online-Betrug zur Fußball-WM 2018 mit Tickets und Gewinnspielen

- Gewinnspiele: Bei Online-Gewinnspielen rund um die WM gilt Vorsicht. Nach Erfahrung des LKA machen Betrüger - gern auch im Namen bekannter Marken wie Amazon, Lidl oder Mediamarkt - so Jagd auf Adressen. Zu gewinnen gibt es nichts, dafür hinterher reichlich Spam. Im Zweifel sollten Interessenten zunächst bei der vermeintlichen Quelle nachfragen oder auf den Internetseiten der Unternehmen nachsehen, ob bereits vor betrügerischen Gewinnspielen gewarnt wird.

- Ticketshops: Vorsicht gilt auch bei vermeintlichen Ticket-Schnäppchen. Der Verkauf der WM-Eintrittskarten ist streng reglementiert und nur an offizieller Stelle möglich. Andere Angebote könnten illegal oder betrügerisch sein.

LKA warnt vor Schadsoftware und Streaming-Angeboten zur Fußball-WM

- Schadsoftware: Zur WM 2014 versteckten Kriminelle eine schädliche Software in einem Spielplan, den Fußball-Fans herunterladen konnten. Wer so etwas installiert, schädigt seinen Computer oder legt schlimmstenfalls seinen Arbeitsplatz lahm. Das LKA rät deshalb zur erhöhten Wachsamkeit bei Downloads und beim Öffnen von E-Mail-Anhängen.

- Streaming: Was bei Downloads gilt, betrifft auch das Streaming von Fußball-Spielen. Hier sollten Fans auf offizielle Webseiten von Fernsehsendern und die Mediatheken setzen. Dubiose Anbieter bergen die Gefahr, sich zum Beispiel über manipulierte Werbeanzeigen ungewollt schädliche Software auf den Rechner zu holen.

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kad/news.de/dpa
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