25.05.2018, 16.23 Uhr

Blitze fotografieren: Anleitung: SO gelingen Ihre Gewitter-Fotos garantiert

Mit ein paar Tipps und Tricks ist das Fotografieren von Blitzen kinderleicht.

Mit ein paar Tipps und Tricks ist das Fotografieren von Blitzen kinderleicht. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Anika Bube

Sie dauern oft nur einen Bruchteil einer Sekunde und dennoch sind sie wunderschön: Blitze. Mit bloßem Auge sind sie in ihrer Gesamtheit gar nicht wirklich wahrnehmbar. Wer schon einmal versucht hat, einen Blitz zu fotografieren, hat vermutlich schnell aufgegeben. Wir verraten Ihnen, wie Sie es schaffen können.

Mit diesen Kamera-Einstellungen fotografieren Sie Blitze am besten

Ein Blitz dauert meist nur 50 bis 100 Millisekunden. Diese Zeitspanne ist natürlich viel zu kurz, um erst auf den Auslöser zu drücken, wenn sich der Blitz entlädt. Um einen Blitz komplett zu fotografieren, benötigt man daher eine lange Belichtungszeit. Dann ist der Verschluss der Kamera nämlich bereits offen, wenn sich der Blitz entlädt. Mit einer digitalen Spiegelreflex-Kamera ist das schnell gemacht. Am besten Sie nutzen eine Belichtungszeit von 30 Sekunden, einen ISO-Wert von 100 und die Blende f/11. Sollte der Vollmond den Himmel erhellen, können Sie auch eine größere Blendenzahl wählen.

Außerdem ist ein Weitwinkelobjektiv von Vorteil. Wählen Sie eine Brennweite von 16 bis 20 Millimetern. Zudem sollten Sie unbedingt auf den manuellen Fokus schalten. Bei einem Auto-Fokus könnte es sonst passieren, dass das Foto durch störende Elemente wie fahrende Autos unscharf wird. Neben der Wahl einer Langzeitbelichtung ist die Stabilisierung der Kamera das A und O. Verwenden Sie unbedingt ein Stativ oder einen Bohnensack und nutzen Sie einen Fernauslöser.

Tipps und Tricks: Blitze mit dem Handy fotografieren

Für das Fotografieren von Blitzen ist keine spezielle Kamera notwendig. Einzige Voraussetzung: Es bedarf einer Langzeitbelichtung. Wenn es diese Funktion an Ihrem Handy gibt, ist es auch mit den mobilen Telefonen möglich, Blitze zu fotografieren. Wichtig sind nur die bereits genannten manuellen Einstellungen und dann können Sie auch mit Ihrem Smartphone knipsen. Außerdem gibt es auch spezielle Apps, die das Fotografieren von Gewittern erleichtern sollen.

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bua/kns/news.de
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