23.01.2018, 15.21 Uhr

Stiftung Warentest: Babyphone im Test! Webcam, Kamera oder nur Ton?

Für zuverlässige Babyfone mit Video-Funktion müssen Verbraucher mindestens 170 Euro zahlen. Das ergab ein Test der Stiftung Warentest. Foto: Oliver Berg/dpa

Für zuverlässige Babyfone mit Video-Funktion müssen Verbraucher mindestens 170 Euro zahlen. Das ergab ein Test der Stiftung Warentest. Foto: Oliver Berg/dpa Bild: Oliver Berg/dpa

Mit Video, per App auf dem Smartphone oder ganz klassisch nur mit Ton? Beim Kauf von Babyfonen haben Eltern die Qual der Wahl. Welche Variante die richtige ist, hängt von Kind und Lebensumständen ab.

Stiftung Warentest: Klassische Babyfone sind Testsieger

Richtig zuverlässig arbeiten allerdings nur die klassischen Geräte, die nichts außer Ton übertragen. Das hat die Stiftung Warentest bei einem Test von 17 Geräten, darunter Geräte von Philips, Motorola und Reer, herausgefunden - 6 mit Ton, 6 mit Video und 5 Baby-Webcams samt zugehöriger App.

Dabei haben alle Varianten ihre Vor- und Nachteile: Babyfone ohne Kamera sind nicht nur zuverlässig, sondern auch günstig. Ordentliche Modelle sind hier schon für um 50 Euro erhältlich. Im Nachteil sind hier Eltern, deren Kinder im Schlaf viele Geräusche machen - es drohen Fehlalarme. Abhilfe schaffen hier Babyfone mit Videokamera. Für anständige Modelle werden hier mindestens 170 Euro fällig, gute Bildqualität dürfen Eltern dafür allerdings nicht erwarten. Die Kinder lassen sich aber "halbwegs erkennen", heißt es in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 2/2018).

Ergebnisse vom Babyfon-Test: So zuverlässig sind Webcams

Baby-Webcams haben auf den ersten Blick viele Vorteile:Große Reichweite etwa, und die Bilder kommen einfach per App aufs Handy. In der Praxis ist die Einrichtung aber oft kompliziert, so die Warentester. Zudem ist die Technik störanfällig: Sobald es Probleme mit dem Router, der Internetverbindung oder dem WLAN gibt, können sich Eltern nicht mehr darauf verlassen. Und längst nicht alle Geräte warnen, wenn die Verbindung unterbrochen ist.

Babyphones ohne Elektrosmog? Test enthüllt Belastung

Da möglicher Elektrosmog vielen Eltern Sorgen bereitet, hat "test" auch die elektromagnetische Strahlung, die Babyphones im Kinder­zimmer absondern, untersucht. Dabei wurde die elektrische Feld­stärke der Geräte in einem Meter Abstand zum Babybett gemessen. An diese stelle können Eltern aufatmen. Keines der geprüften Babyphones kommt in die Nähe der laut Bundes-Immisions­schutz­Gesetz zulässigen Grenz­werte. Trotzdem gilt: Je größer der Abstand zum Babybett, desto geringer ist auch die Belastung mit elektromagnetischen Feldern.

Babyfone im Test: Das empfiehlt Stiftung Warentest

Ein "Gut" gab es im Test nur für klassische Babyfone ohne Kamera:das Modell SCD585 von Philips und das BM 2300 von VTech. Auch bei den Video-Babyfonen hat Philips mit dem SCD630/26 die Nase vorn, dahinter folgt das MBP48 von Motorola - für beide gibt es aber nur die Note "befriedigend". Bei den Baby-Webcams kommen die zwei Besten ebenfalls nicht über diese Note heraus: Das sind die SCD870, wieder von Philips, sowie das Modell Babycamera A014409 von Babymoov. Zwei Webcams wurden zudem mit "mangelhaft" bewertet.

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mag/news.de/dpa
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