21.01.2019, 09.31 Uhr

WhatsApp-News aktuell: Vorsicht! Krasser Fehler erlaubt Zugriff auf FREMDE Chats

WhatsApp ist einer der beliebtesten Messenger weltweit.

WhatsApp ist einer der beliebtesten Messenger weltweit. Bild: dpa

Bis zu 1,5 Milliarden Menschen benutzen den Messenger-Dienst WhatsApp weltweit. Der Messenger ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Alle Infos über aktuelle Entwicklungen, Updates und News finden Sie hier.

WhatsApp-News im Ticker:

+++ 21.01.2019: Vorsicht! DIESER Fehler erlaubt Zugriff auf fremde Chats +++

Aktuell sorgt ein krasser Fehler für Panik bei so manchem Whatsapp-User. Ein bisher unbekannter Bug erlaubt den Zugriff auf fremde Chats. Wie "chip.de" berichtet, hatte eine WhatsApp-Nutzerin eine bereits vergebene Nummer genutzt, wodurch plötzlich Nachrichten fremder Personen bei ihr landeten.Dabei handelte es sich mutmaßlich um alte Chats des Vorbesitzers der Nummer.

Eigentlich sollte ein Schutzmechanismus in WhatsApp diesen Fehler verhindert. Schaut man in die WhatsApp-FAQ, so erfährt man, dass der Account automatisch gelöscht wird, nachdem man ihn auf eine neue Nummer migriert hat. Bei der WhatsApp-Nutzerin ging dies offenbar schief. Um ähnliche Fehler zu vermeiden, sollten Sie, sobald Sie eine neue Nummer besitzen, Ihren WhatsApp-Account migrieren.

+++ 14.01.2019: Kettenbrief warnt vor Handy-Hackern! Was ist dran? +++

Schon wieder ein neues Kettenbrief-Gespenst beim Messenger-Dienst WhatsApp. Dort warnt ein Kettenbrief derzeit vor der Gefahr von Hackern, die schon durch Kontaktaufnahme ein Smartphone knacken können sollen. Konkret sollen sich WhatsApp-User dem Kettenbrief zufolge voreinem Kontakt namens "Ute Lehr" in Acht nehmen. Angeblich soll dadurch die Festplatte ausgelesen und zerstört werden. Weiterhin soll sich der mutmaßliche Virus regelrecht durch die Kontaktliste "fressen" und alle weiteren Kontakte infizieren. Darüberhinaus wird in dem Text vor Anrufen von der Telefonnummer 01719626509 gewarnt, die das Smartphone hacken soll.

Doch was steckt dahinter? Eine konkrete Gefahr für WhatsApp-Nutzer kann ausgeschlossen werden. Die Telefonnummer tauchte bereits in früheren Kettenbriefen auf, ein identischer Kettenbrief macht seit knapp einem Jahr mit jeweils abgewandelten Namen beim Messenger die Runde. Bisher wurde zudem noch kein Virus auf einem Smartphone durch die Kontaktliste verbreitet, ganz davon zu schweigen, dass es den Handy-Speicher knacken könnte. Fallen Sie nicht auf DIESEN Fake rein!

+++ 11.01.2019: WhatsApp bald kostenpflichtig! Warnung vor DIESEM Kettenbrief +++

Wieder einmal macht ein trügerischer Kettenbrief beim Messenger WhatsApp die Runde. Offensichtlich wurden aus mehreren bisherigen Kettenbriefen ein regelrechtes Kettenbrief-Monster erschaffen. Dabei schlägt der Kettenbrief in die gleich Kerbe wie auch frühere Versionen. Angeblich soll der Messenger plötzlich kostenpflichtig sein und man müsse 1,23 € bezahlen. Außer natürlich, man schickt den Kettenbrief an zehn Personen weiter, die das dann ebenfalls tun sollen.

Das Kettenbrief-Monstrum enthält noch eine zweite Warnung. Da es angeblich zu viele WhatsApp-Nutzer geben würde, sei man dazu angehalten, den Kettenbrief an seine komplette Freundesliste weiterzuleiten. Andernfalls würde das eigene Konto gesperrt und eine Gebühr in Höhe von 25 Euro fällig, um es zu entsperren. Alles Quatsch! Fallen Sie nicht darauf herein!

+++ 07.01.2019: Warnung! "Gold"-Virus bedroht WhatsApp-Nutzer +++

Aktuell müssen sich WhatsApp-Nutzer vor einer ganz bestimmten Nachricht in Acht nehmen. Die bösartige "WhatsApp Gold"-Nachricht, die aktuell über den Messenger verbreitet wird,versucht Benutzer dazu zu bringen, einen Virus auf ihrem Handy zu installieren. Das britische Nachrichtenportal "Daily Star" hatte zuerst über den gefährlichen Virus berichtet. Demnach kann der "Malware"-Virus die persönlichen Daten der Nutzer der beliebten Messenger-App beeinträchtigen und sogar das Handy beschädigen.

Die so genannte "WhatsApp Gold"-Botschaft gibt es bereits seit 2016 und scheint nun wieder im Umlauf zu sein.Der erste Teil der Nachricht besagt, dass morgen ein Video mit dem Titel "Martinelli" herauskommen wird, das sich in Ihr Gerät hackt.Außerdem werden WhatsApp-Nutzer dazu aufgefordert, die Nachricht an andere Nutzer weiterzuleiten.Allerdings scheint es so etwas wie das "Martinelli-Video" nicht zu geben, und in der zweiten Hälfte der Nachricht wird von "WhatsApp Gold" gesprochen.

Das sogenannte Upgrade gibt Ihrer App die Möglichkeit, Video-Chats zu führen, 100 Bilder gleichzeitig zu senden und Nachrichten Stunden nach dem Senden zu löschen. Alles Quatsch! Denn so etwas gibt es gar nicht.WhatsApp-Benutzer, die diese Nachricht erhalten, sollten diese daher keinesfalls öffnen und direkt löschen.

+++ 04.01.2019: Krankschreibung per WhatsApp für 9 Euro +++

Die Hamburger Firma AU-Schein bietet seit der Woche vor Weihnachten Erkälteten Krankschreibungen per WhatsApp für neun Euro an. Dieser Service stößt bei Ärztevertretern auf Kritik.

Die Ärztekammern in Hamburg und Schleswig-Holstein raten von der Nutzung des Online-Angebots ab - "allein schon aus datenschutzrechtlichen Gründen", wie der Ärztliche Geschäftsführer der schleswig-holsteinischen Kammer, Carsten Leffmann, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ähnlich äußerte sich Nicola Timpe von der Ärztekammer Hamburg. Zudem müsse die rechtliche Grundlage des Online-Angebots noch geklärt werden, sagte sie. Es könne sein, dass Arbeitgeber eine solche Krankschreibung nicht anerkennen.

Bislang nutzte den Service der Firma AU-Schein allerdings erst ein Dutzend Erkankte. Für die Krankschreibung muss im Internet zunächst ein Formular ausgefüllt werden, in dem die klassischen Erkältungssymptome abgefragt werden. Die weitere Kommunikation mit einer Ärztin - inklusive persönlicher Daten und Foto der Versichertenkarte - erfolge dann über den verschlüsselten Messenger-Dienst und entspreche damit auch der Datenschutz-Grundverordnung, sagte Firmengründer Can Ansay.

Attest vom Arzt einfach via WhatsApp: Dieses Startup macht's möglich.

Möglich sei dieses Angebot durch die im vergangenen Jahr erfolgte Lockerung des sogenannten Fernbehandlungsverbots. Auch müssten die Krankschreibungen von den Kassen anerkannt werden, selbst wenn diese von einer Privatärztin ohne Kassenzulassung ausgestellt würden.

Erkältungen seien für Telemedizin optimal geeignet, da sie in der Regel ungefährlich und für den Arzt zumeist auch ohne persönlichen Kontakt diagnostizierbar seien. "Es geht ja damit niemand zum Arzt, wenn er nicht Komplikationen hat oder eben eine Krankschreibung braucht."

Dennoch sei die Nachfrage bisher "eher zögerlich", sagte Ansay. Von den ersten zwölf Patienten hätten alle eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten, davon zwei allerdings erst nach weiteren Nachfragen der für seine Firma tätigen Ärztin. Bei den Nutzern habe es sich größtenteils um Menschen aus dem Großraum Hamburg und Schleswig-Holstein gehandelt. "Einer kam aus Berlin."

Ansay verwies auf die Berufsordnung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, die im Gegensatz zur Muster-Berufsordnung der Bundesärztekammer einen weitreichenderen Einsatz der Telemedizin zulasse. Deshalb fahre seine Ärztin, die über keine eigene Praxis und auch keine kassenärztliche Zulassung verfüge, täglich von Hamburg über die Landesgrenze nach Schleswig-Holstein, um dort die Online-Krankschreibungen zu bearbeiten.

Eine Krankschreibung via WhatsApp habe die Kieler Kammer bei der Regelung der Berufsordnung nicht im Auge gehabt, sagte Leffmann. "Ich sehe schon einen Unterschied zwischen einer Fernbehandlung und der Fernausstellung eines Dokuments." Zudem gebe es bereits sichere technische Lösungen speziell für die Telemedizin, die in Zukunft weiter ausgebaut werden müsse. "Von den Angeboten global agierender Unternehmen wie WhatsApp oder Skype rate ich in diesem Zusammenhang aber ab."

Timpe warnte, dass misstrauische Arbeitgeber die Anerkennung einer mittels WhatsApp ausgestellten Krankschreibung verweigern könnten. "Dann muss das letztendlich vor einem Arbeitsgericht entschieden werden." Ansay zufolge haben Umfragen ergeben, dass bisher schon unter den Krankgeschriebenen "circa zehn Prozent Blaumacher" sind. "Inklusive Dunkelziffer dürfte der Anteil bei 20 Prozent liegen." Um Tricksereien keinen Vorschub zu leisten, sei sein Angebot auf maximal zwei Krankschreibungen pro Jahr beschränkt. Letztlich gelte aber für Whatsapp wie für den Arztbesuch: "Jeder Patient, der bewusst falsche Angaben macht, begeht einen Betrug."

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