24.06.2017, 08.00 Uhr

Phubbing: Diese schlechte Angewohnheit tötet jede Beziehung

Phubbing kann zum echten Beziehungs-Killer werden (Symbolbild).

Phubbing kann zum echten Beziehungs-Killer werden (Symbolbild). Bild: VadimGuzhva/fotolia

Von news.de-Volontär Thomas Jacob

Es gibt doch nichts schöneres als ein paar gemeinsame Stunden zu zweit mit seinem Partner zu verbringen. Doch oft wird die Idylle getrübt. Schuld daran sind meist schlechte Manieren. Wie ein Werbe-Gag zu einem realen Phänomen wurde und wie Betroffene ihr Verhalten ändern können, erfahren Sie hier.

Phubbing: Vom Marketing-Gag zum Beziehungs-Killer

Seinen Ursprung nahm das Phänomen Phubbing im Mai 2012 in Australien. Damals suchten die Schöpfer des Lexikons "Macquarie Dictionary" nach einer pfiffigen Kampagne für ihr Produkt und beauftragten die Agentur McCann damit, ein passendes Konzept zu erarbeiten. Die luden kurzerhand Künstler und Schriftsteller dazu ein, ein neues Wort zu erfinden. Heraus kam der Begriff "Phubbing". Mit einer arrangierten Kampagne namens "Stop Phubbing", die das vermeintlich unhöfliche Verhalten anprangert, wurde der Begriff schließlich einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Vor allem, weil viele Medien das Thema "Phubbing" für bare Münze nahmen.

Definition von Phubbing: Betroffene stellen Smartphone über Partner

Doch was ist eigentlich Phubbing? Die Macher bezeichneten ihre Wortschöpfung als Verbindung aus den englischen Begriffen "Phone" (Telefon) und "snubbing" (von to snub: jemanden brüskieren, scharf abweisen). Damit bezeichnen sie eine Verhaltensweise, bei der Menschen in einer Konversation ständig auf ihr Smartphone starren, statt sich auf ihren Gesprächspartner einzulassen - eine Angewohnheit, die vom Gegenüber oft als unhöflich empfunden wird. Mittlerweile ist der einst fiktive Begriff jedoch auch im Alltag angekommen. Das beweist auch eine wissenschaftliche Studie.

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