20.03.2017

CeBIT 2017 aus Hannover im Live-Stream: Die IT-Messe ist eröffnet! Das sind Themen, Trends und Highlights

Dass die Datensicherung an Bedeutung gewinnt, zeigt sich auch auf der CeBIT: Secusmart stellt ein mit dem Sicherungssystem

Dass die Datensicherung an Bedeutung gewinnt, zeigt sich auch auf der CeBIT: Secusmart stellt ein mit dem Sicherungssystem "Secusuite for Samsung Knox" ausgestattetes Smartphone vor. Bild: Friso Gentsch/dpa

Mit dem traditionellen Rundgang von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Montag die Technologiemesse CeBIT für Besucher begonnen. Die CDU-Politikerin hatte zuvor den Umbruch aller möglichen Lebensbereiche durch die Digitalisierung betont. Diese sei eine Tür in eine andere Welt des Wirtschaftens, Arbeitens und Konsumierens. "Die Digitalisierung beeinflusst unsere Wirtschaft so stark wie kaum etwas anderes", heißt es in einem Grußwort Merkels zur CeBIT. "Die Analyse riesiger Datenmengen ermöglicht neue Geschäftsmodelle und Produkte, die auf Kundenwünsche genau zugeschnitten sind."

CeBIT 2017 in Hannover mit über 3000 Ausstellern eröffnet

Die IT-Leistungsschau will in diesem Jahr besonders den digitalen Wandel mit konkreten Beispielen anfassbar und erlebbar machen. Die einstige Publikumsmesse wurde zuletzt auf das Fachpublikum ausgerichtet. Zu der fünftägigen Veranstaltung mit über 3000 Ausstellern aus 70 Ländern werden rund 200.000 Besucher erwartet.

Auf der Suche nach digitalen Trends setzt die Technologiemesse in diesem Jahr auf Daten und ihre Nutzung. Wofür das gut sein soll? An vielen Stellen wird das schon deutlich, und - bunt und vielfältig. Themen-Schwerpunkte der CeBIT , die vom 20. bis 24. März stattfindet sind unter anderem:

  • Datennutzung
  • autonomes Fahren
  • Spracherkennung
  • Datensicherheit
  • Drohnen
  • Roboter
  • Virtuelle Realität

Trends und Themen bei der CeBIT 2017 im Live-Stream verfolgen

Wenn Sie selbst die IT-Messe in diesem Jahr nicht besuchen können, müssen Sie nicht traurig sein. Denn auf der offiziellen Internetseite der CeBIT 2017 (www.cebit.de) haben Sie die Möglichkeit, aktuelle Trends, Innovationen und Diskussionen des Who is Who aus der Welt der Technik hautnah live von zu Hause zu erleben. Möglich ist das durch einen Live-Stream, mit dem Sie die "CeBIT Global Conferences 2017" vom 20. bis zum 24. März täglich ab 10 Uhr verfolgen können. So können Sie etwa Whistleblower Edward Snowden am 21. März um 17.30 Uhr live als Sprecher erleben.

Schwerpunkt auf der CeBIT 2017 ist unter anderem die Datennutzung

Daten gelten als Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Kaum eine Firma, die nicht mit ihrer smarten Nutzung plant. "Das Auto wird im Jahr 2020 bis zu 4000 Gigabyte an Daten pro Tag produzieren", sagt Intel-Sprecherin Monika Lischke. Daten werden bei sich selbst optimierenden Industrierobotern ebenso verwendet wie bei vernetzten Bienenstöcken. Beim "Büro der Zukunft" von Konica Minolta wird Arbeitnehmern ein Büro beim Betreten des Gebäudes zugewiesen, die Tischhöhe automatisch geregelt und der Terminkalender angezeigt - inklusive Vorschlägen für Pausen mit Kollegen.

Autonomes Fahren rückt in den Mittelpunkt bei der CeBIT 2017

Wer kennt das nicht? Das Navi führt den genervten Autofahrer aus dem Stau - der dann gleich im nächsten Stau landet, weil zu viele den gleichen Tipps folgen. Volkswagen will künftig den Verkehrsfluss verbessern. Am Beispiel Peking, einer Stadt, die normalerweise permanent Stau-Probleme kennt, wird gezeigt, wie per Quantencomputer-Technologie Staus aufgelöst werden. Das geschieht, indem alle Autos in einem bestimmten Areal eine ganz eigene, optimierte Route erhalten. Das erfordert Berechnungen fast in Echtzeit - und auch autonom fahrende Autos brauchen Verkehrsplanung. VW-Digitalchef Martin Hofmann spricht stolz von einer "Weltpremiere".

Weiteres Beispiel für die Digitalisierung im Verkehr auf der CeBIT: IBM setzt mit seinem Computer-System "Watson" auf den intelligenten Bus. Genauer: den personalisierten Nahverkehr. Der autonome Kleinbus "Olli", der in Las Vegas, Washington und Berlin getestet wird, spricht mit Fahrgästen und berechnet optimale Routen für sie - allerdings dauert es noch, bis Antworten kommen. Navya, ein französisches Unternehmen, hat autonome Kleinbusse in der Schweiz und in Frankreich auf die Straßen gebracht - 4,80 Meter lang, Platz für bis zu 12 Menschen, ohne Lenkrad und Bremspedal unterwegs. Sensoren erkennen, ob Radfahrer oder Fußgänger auf die Fahrbahn laufen.

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