30.08.2019, 09.27 Uhr

Europa League 2019 heute im Live-Stream + TV:       Ergebnisse der UEFA Europa League 2019/20 im Überblick

Auch in der Saison 2019/20 wird die UEFA Europa League ausgespielt.

Auch in der Saison 2019/20 wird die UEFA Europa League ausgespielt. Bild: Caroline Blumberg / EPA / picture alliance / dpa

+++ 30.08.2019: Eintracht freut sich auf Europa - Hütter: "Nicht selbstverständlich" +++

Nach einer magischen Fußballnacht freuten sich Trainer, Spieler und Fans von Eintracht Frankfurt auf die Fortsetzung ihrer Europa-Reise. "Es ist nicht selbstverständlich, jedes Jahr international zu spielen. Die Entwicklung des Vereins in den vergangenen drei Jahren ist unglaublich", sagte der sichtlich bewegte Eintracht-Coach Adi Hütter über den erneuten Einzug in die Gruppenphase der Europa League durch den 3:0 (1:0)-Sieg im Playoff-Rückspiel gegen Racing Straßburg.

Auslosung: Vorstand Axel Hellmann hofft nun auf ähnlich attraktive Gegner wie im Vorjahr, als die Hessen bei ihrem erst im Halbfinale gestoppten Sturmlauf auf europäische Topteams wie Lazio Rom, Inter Mailand, Benfica Lissabon und den FC Chelsea trafen. "Für die Gruppenphase würde ich mir Manchester United wünschen", sagte Hellmann. "Das wäre ein Traum, wie in der vergangenen Saison Chelsea."

Bei der Auslosung am Freitagmittag (13.00 Uhr) in Monaco befindet sich die Eintracht in Topf 2. Damit ist ein Duell mit Hütters Ex-Club Young Boys Bern zunächst ausgeschlossen. Auch auf die beiden anderen Bundesligisten - Borussia Mönchengladbach und VfL Wolfsburg - können die Hessen nicht treffen.

Stimmung: Egal, auf wen die Eintracht trifft, schon jetzt ist klar: Auch in dieser Saison darf sich Fußball-Deutschland auf emotionale Highlights mit den Hessen freuen. "Es ist der Geist des Clubs. Du hast eine enorme Leidenschaft und kannst eine Wucht entfesseln. Genau das begeistert die Leute», sagte Hellmann. "Ohne die Fans wäre eine solche Leistung nicht denkbar."

Wie schon in der Vorsaison herrschte in der mit 47 000 Zuschauern ausverkauften Arena Gänsehaut-Atmosphäre. '"Es war ein absolutes Highlight, obwohl die Gruppenphase noch nicht einmal begonnen hat. Das macht Lust auf mehr", sagte Abwehrspieler Martin Hinteregger. "Was wir auf dem Platz gebracht haben, war top. Was die Leute im Stadion gemacht haben, war Wahnsinn." Ähnlich sah es Hütter: "Die Einheit zwischen den Fans, dem Trainerteam und den Spielern hat uns das Weiterkommen beschert."

Rebic: Ob Ante Rebic die weitere Europa-Reise mit den Frankfurtern mitmachen wird, blieb auch nach dem Abpfiff offen. "Wir wünschen uns alle, dass er hier bleibt. Er hat gezeigt, wie wichtig und wertvoll er sein kann. Er ist ein besonderer Spieler", lobte Hütter den kroatischen Vize-Weltmeister. Sollte Rebic bleiben, wird er den Frankfurtern nach seiner Roten Karte zum Auftakt der Gruppenphase aber definitiv fehlen.

Sportvorstand Fredi Bobic konnte jedoch keine Garantie abgeben, dass der vor allem von italienischen Clubs umworbene Stürmer das Eintracht-Trikot bis zum Ende der Saison trägt: "Er würde uns sehr guttun, aber bis Montag ist nichts sicher." Dann endet die Transferperiode.

+++ 23.08.2019: Nach Niederlage zittert Frankfurt um Etappenziel +++

Ante Rebic am Pranger, Bas Dost in der Warteschleife und der Einzug in die Gruppenphase der Europa League ernsthaft in Gefahr: Bei Eintracht Frankfurt war die Stimmung nach der ersten Saison-Pleite im Keller. "Wir waren gut vorbereitet, konnten es aber nicht umsetzen. Straßburg hat gezeigt, dass es keine Spaßfahrt für uns wird", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter nach der 0:1-Niederlage im Playoff-Hinspiel beim französischen Ligapokal-Gewinner.

ÄRGERNIS I: Besonders in der Kritik stand Stürmer Ante Rebic, der nach seinem Lustlos-Auftritt in der ersten Halbzeit zur Pause ausgewechselt wurde. "Wenn ich für Eintracht Frankfurt spiele, möchte ich, dass man sich zerreißt. Das habe ich heute nicht gesehen", kritisierte Hütter den Vize-Weltmeister aus Kroatien und kündigte an: "Wir werden uns mit ihm zusammensetzen und Klartext sprechen." Von dem 25-Jährigen erwartet er dann ein klares Bekenntnis: "Wenn er hier bleiben möchte, will ich, dass er dies auch zeigt. Wenn nicht, müssen wir eine Lösung suchen."

ÄRGERNIS II: Ein Vollblutstürmer wie Bas Dost hätte der Eintracht in Straßburg besonders gutgetan. Denn derzeit ist niemand da, der auch nur annähernd die Abschlussstärke der abgewanderten Luka Jovic (Real Madrid) und Sébastien Haller (West Ham United) hat. Doch der Wechsel des Niederländers von Sporting Lissabon zu den Hessen verzögert sich weiter - auch im Rückspiel gegen Straßburg am kommenden Donnerstag kann Dost der Eintracht definitiv nicht helfen. "Das ist nervig", räumte Sportvorstand Fredi Bobic ein.

ÄRGERNIS III: In der ersten Halbzeit verspielten die Frankfurter mit einem schwachen Auftritt eine gute Ausgangsposition. Der Gegentreffer von Lucien Zohi (33. Minute) schmerzte enorm. "Wir haben zu wenig Zugriff gehabt und die Möglichkeiten, die wir nach vorne gehabt hätten, stümperhaft liegengelassen", kritisierte Hütter. Dennoch glauben die Frankfurter weiter an ein Happy End. "Wenn wir an die zweite Halbzeit anknüpfen, können wir es noch biegen", sagte Bobic.

+++ 23.08.2019: Eintracht Frankfurt Trainer Hütter stellt Stürmer Ultimatum +++

Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hat Stürmer Ante Rebic nach dessen kläglicher Vorstellung im Playoff-Hinspiel der Europa League bei Racing Straßburg ein Ultimatum gestellt. "Wenn er hier bleiben möchte, will ich, dass er dies auch zeigt. Wenn nicht, müssen wir eine Lösung suchen", sagte Hütter am Donnerstagabend.

Rebic, der von Inter Mailand umworben wird, war bei der 0:1-Niederlage der Hessen zur Halbzeit ausgewechselt worden. "Wenn ich für Eintracht Frankfurt spiele, möchte ich, dass man sich zerreißt. Das habe ich heute nicht gesehen", kritisierte Hütter den Vize-Weltmeister aus Kroatien und kündigte an: "Wir werden uns mit ihm zusammensetzen und Klartext sprechen."

Sollte Rebic wechseln wollen, erwarten die Hessen ein zeitnahes Signal von dem 25-Jährigen. "Wenn er uns verlassen sollte, muss es geklärt sein, dass wir auf dem Markt noch einmal handeln können. Das ist klar", verdeutlichte Sportdirektor Bruno Hübner. Die Transferperiode endet am 2. September.

+++ 15.08.2019: Eintracht Frankfurt siegt gegen FC Vaduz mit 1:0 - Weg in die EL-Playoffs frei +++

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat erwartungsgemäß den Einzug in die Playoffs der Europa League geschafft. Die Hessen begnügten sich im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde am Donnerstag mit einem 1:0 (1:0) gegen den FC Vaduz, nachdem die Mannschaft von Trainer Adi Hütter bereits vor einer Woche das Hinspiel 5:0 in Liechtenstein gewonnen hatte. Den Treffer erzielte Jonathan de Guzman (32. Minute).

Die Eintracht musste allerdings die Verletzung von Marco Russ wegstecken. Der Abwehrspieler wurde mit Verdacht auf einen Achillessehnenriss ausgewechselt und droht lange auszufallen.

+++ 14.08.2019: Eintracht Frankfurt mit Rode gegen den FC Vaduz in der Europa League +++

Nach langer Verletzungspause wird Sebastian Rode von Eintracht Frankfurt am Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) im Rückspiel der Europa-League-Qualifikation gegen den FC Vaduz in der Startelf stehen. Nach dem 5:0 im Hinspiel kündigte Eintracht-Trainer Adi Hütter weitere Spielerwechsel gegen die Liechtensteiner mit Blick auf den Bundesligastart am Sonntag gegen die TSG 1899 Hoffenheim an. Die Partie in der Commerzbank-Arena ist mit 48 000 Zuschauern ausverkauft. Im Falle des erwarteten Weiterkommens kämpfen die Frankfurter gegen den Sieger des Duells Racing Straßburg gegen Lok Plowdiw (Hinspiel 1:0) um den Einzug in die Gruppenphase.

+++ 14.08.2019: Voraussichtliche Aufstellungen bei Eintracht Frankfurt vs FC Vaduz in der Europa League Qualifikation, 3. Runde +++

Eintracht Frankfurt: Trapp - Abraham, Hasebe, Hinteregger - Kohr, Torro - Durm, Kostic - Kamada - Rebic, Paciencia

FC Vaduz: Büchel - Antoniazzi, Slmani, Schmid, Dorn - Wieser, Cicek, Göppel, Prokopic - Coulibaly, Sutter

Schiedsrichter: Nikola Dabanovic (Montenegro)

Zuschauer: 48.000 (ausverkauft)

+++ 09.08.2019: Nach 5:0-Pflichtsieg in Vaduz: Frankfurts Personalpuzzle wird konkret +++

Locker und beschwingt ließen sich Adi Hütter und die Profis von Eintracht Frankfurt im Mini-Stadion des FC Vaduz feiern. Der 5:0-Erfolg im Qualifikations-Hinspiel beim Außenseiter aus Liechtenstein hat die Hessen wieder einen großen Schritt näher an die Europa League gebracht. Das Rückspiel vor ausverkauftem Haus dürfte am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) nur noch eine Formsache sein. "Ich gehe davon aus, dass wir weiter sind", sagte Trainer Hütter, der die kommende Woche zur Personalrotation nutzen dürfte.

DIE PFLICHT: Mit zahlreichen Chancen und fünf teilweise sehenswerten Toren erfreuten die SGE-Profis ihre wie immer zahlreich mitgereisten Anhänger. Doppeltorschütze Filip Kostic sorgte schnell für klare Verhältnisse, später trafen auch Neuzugang Dominik Kohr, Goncalo Paciencia und Mijat Gacinovic. "Die Nummer ist durch. Wir werden das Rückspiel aber seriös weiter so spielen", sagte Sport-Vorstand Fredi Bobic bei Nitro.

FIXPUNKTE IM KADER: Die Defensive steht. Torhüter Kevin Trapp unterschrieb bis 2024, mit der Rückkehr von Martin Hinteregger wirkt auch die Abwehrreihe gefestigt. Über Trapp sagte Bobic in der Idylle von Vaduz: "Dass Kevin zurück ist, ist ein klares Statement. Er ist unsere Nummer eins." Einen ähnlich furiosen Europa-Ritt wie im Vorjahr wünschen sich die Verantwortlichen.

FRAGEZEICHEN IM KADER: Sébastien Haller wechselte zu West Ham United, Luka Jovic geht künftig für Real Madrid auf Torejagd. Doch wenige Wochen vor der Schließung des Transferfensters könnte auch noch ein Abgang von Ante Rebic drohen. "Ich kann nicht in die Glaskugel schauen. Bis 2. September ist der Markt offen. Wir werden mal sehen, was jetzt passiert", sagte Bobic. Ganz unabhängig von einem möglichen Abgang von Rebic will die Eintracht im Angriff noch nachlegen. Mit den Verpflichtungen von Djibril Sow, Dominik Kohr und Erik Durm ist der Kader für das kommende Jahr schon breiter als in der Vorsaison.

+++ 08.08.2019: Eintracht Frankfurt fertigt Vaduz ab - Play-offs nach 5:0 fast fix +++

Eintracht Frankfurt kann nach einem deutlichen Sieg in der Idylle Liechtensteins für die Play-offs der Europa League planen. Das Team von Trainer Adi Hütter gewann am Donnerstag ohne Probleme mit 5:0 (3:0) beim völlig unterlegenen FC Vaduz, der im Alltag in der 2. Schweizer Liga kickt. Vor herrlicher Bergkulisse erzielten Filip Kostic (11./27. Minute), Dominik Kohr (41.), Goncalo Paciencia (53.) und Mijat Gacinovic (63.) die Tore für die Hessen, für die das Überstehen der dritten Qualifikationsrunde im Rückspiel am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) nur noch Formsache sein sollte.

Sport-Vorstand Fredi Bobic lobte nach Abpfiff bei Nitro: "Die Nummer ist durch. Wir werden das Rückspiel aber seriös weiter so spielen. Ich freue mich, dass die Jungs das hier so angenommen haben." Fast schon rhetorisch fragte er nach dem überdeutlichen Sieg: "Was willst du mehr?" Auch Torschütze Kohr wirkte zufrieden. "Wir haben zielstrebig die Dinger weggemacht. Mich freut es, dass ich der Mannschaft helfen konnte", sagte er.

Noch ohne Neuverpflichtung Kevin Trapp setzte Coach Hütter auf eine Formation mit sechs Mittelfeldspielern und Paciencia als einziger Spitze. Der Gegner agiere "kompakt, geschlossen und unheimlich fleißig", hatte Sport-Vorstand Fredi Bobic dem Außenseiter im Vorfeld bei Nitro attestiert. Dementsprechend sollte der Riegel über ein agiles und variables Mittelfeld geknackt werden. Rückkehrer Martin Hinteregger stand vor 5908 Zuschauern gleich wieder in der Startelf.

Die Lücken boten sich der Eintracht dann schneller als gedacht: Schon nach weniger als einer Minute köpfte Hinteregger nach einer Ecke freistehend am Tor vorbei, die Unterlegenheit der Gastgeber war in allen Belangen deutlich zu sehen. Auch bei Torwart Benjamin Büchel, der einen flatternden 30-Meter-Fernschuss von Flügelflitzer Kostic trotz freier Sicht nicht entschärfen konnte. "Das war ein Flatterball, aber es war ein beherzter Schuss", kommentierte Sportdirektor Bruno Hübner. In der Folge boten sich erst recht Räume.

"Wir werden versuchen, auf Sieg zu spielen und müssen den Grundstein für das Weiterkommen legen", hatte der Österreicher Hütter, der nur knapp 40 Kilometer von Vaduz entfernt aufgewachsen ist, gefordert. Seine Spieler setzten dies bis auf minimale Unsicherheiten in der Defensive beeindruckend konsequent um.

Nach knapp einer halben Stunde schickte Paciencia Teamkollege Kostic, dieser erzielte von links kommend souverän das 2:0. Spätestens ab diesem Zeitpunkt stellte sich nur noch die Frage nach der Höhe des Sieges. Noch vor der Pause agierte Vaduz nach einer Ecke nachlässig, Neuzugang Kohr, der im Sommer von Bayer Leverkusen gekommen war, nutzte dies aufmerksam für den dritten Treffer.

Die zweite Halbzeit wurde drei Tage vor dem Pokalspiel bei Waldhof Mannheim zum Schaulaufen für die Eintracht. Paciencia und Gacinovic sorgten für den hochverdienten Endstand, der kroatische Vize-Weltmeister Ante Rebic traf noch die Latte (90.+1). In den Play-offs (22. und 29. August) würde es gegen Racing Straßburg oder den bulgarischen Vertreter Lokomotive Plowdiw gehen. Das Hinspiel gewannen die Franzosen auswärts mit 1:0.

+++ 07.08.2019: Noch ohne Torwart Trapp: Frankfurt in Quali-Spiel in Vaduz gefordert +++

Eintracht Frankfurt will noch ohne den zurückgekehrten Torwart Kevin Trapp den nächsten Schritt in Richtung Europa League machen. An diesem Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) spielt das Team von Trainer Adi Hütter im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde bei Außenseiter FC Vaduz. Das Team aus Liechtenstein spielt in der 2. Schweizer Liga. Trapps Wechsel an den Main wurde am Mittwoch offiziell, sein Debüt soll frühestens am Sonntag im DFB-Pokal bei Waldhof Mannheim steigen. Ziel der Eintracht ist ein Auswärtssieg für eine möglichst gute Ausgangsposition für das Rückspiel, das am 15. August in Frankfurt stattfindet.

+++ 07.08.2019: Rebic-Einsatz in Vaduz offen - Hinteregger könnte gleich spielen +++

Der Einsatz von Eintracht Frankfurts Top-Stürmer Ante Rebic beim Europa-League-Qualifikationsspiel beim FC Vaduz ist offen. Dies sagte Trainer Adi Hütter am Mittwoch in Vaduz. "Ante Rebic ist mitgereist. Er wird das Abschlusstraining absolvieren. Morgen werden wir dann entscheiden, ob er mitwirken kann", sagte der Österreicher über den kroatischen Vize-Weltmeister.

Am Donnerstag (20.30 Uhr/Nitro) spielt der hessische Fußball-Bundesligist in der dritten Qualifikationsrunde beim Team aus Liechtenstein. Neuzugang Martin Hinteregger könnte zum ersten Mal seit seiner Rückkehr spielen. "Er ist fit und eine Option für morgen", sagte Hütter.

+++ 05.08.2019: Europa-League-Playoffs: Frankfurt gegen Straßburg oder Plowdiw +++

Eintracht Frankfurt würde in der letzten Runde der Europa-League-Qualifikation entweder auf den französischen Vertreter Racing Straßburg oder Lokomotive Plowdiw aus Bulgarien treffen. Dies ergab die Auslosung der Playoffs, die am 22. und 29. August stattfinden, am Montag in Nyon. Bevor die Eintracht die letzte Hürde aber in Angriff nehmen kann, muss der Fußball-Bundesligist zunächst am 8. und 15. August die dritte Quali-Runde gegen den FC Vaduz überstehen. Das Team von Trainer Adi Hütter tritt an diesem Donnerstag zunächst in Liechtenstein an. In den Playoffs dürfte Frankfurt erneut zunächst auswärts und im Rückspiel vor eigenem Publikum spielen.

Als Bundesliga-Siebter müssen die Hessen den Europa-Umweg über drei Qualifikationsrunden nehmen. Gegen den estnischen Vertreter Flora Tallinn hatte es zum Auftakt zwei 2:1-Siege gegeben. Auch gegen Vaduz ist Frankfurt klarer Favorit.

+++ 02.08.2019: Frankfurt in Europa-League-Quali gegen Vaduz jeweils um 20.30 Uhr +++

Die Drittrundenspiele von Eintracht Frankfurt in der Qualifikation zur Europa League gegen den FC Vaduz finden beide unter Flutlicht statt. Sowohl das Hinspiel am 8. August in Liechtenstein als auch das Rückspiel am 15. August in Frankfurt werden jeweils um 20.30 Uhr angepfiffen. Dies teilten die Europäische Fußball-Union am Freitag mit.

+++ 02.08.2019: Eintracht Frankfurt im Soll - Vaduz nächste Europa-Hürde +++

Der Anfang ist gemacht. Nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Flora Tallinn darf Eintracht Frankfurt weiter auf den erneuten Einzug in die Gruppenphase der Europa League hoffen. In der 3. Qualifikationsrunde wartet schon am kommenden Donnerstag der FC Vaduz. Trainer Adi Hütter will die kurze Zeit bis zum Hinspiel in Liechtenstein intensiv nutzen, um seine längst noch nicht komplette Mannschaft flott zu kriegen. "Wir müssen weiter zulegen", sagte der 49-Jährige.

+++ 01.08.2019: Frankfurt will Pflichtaufgabe gegen Tallinn lösen +++

Eintracht Frankfurt will die Pflichtaufgabe gegen Underdog FC Flora Tallinn mit voller Konzentration angehen und dem angestrebten Einzug in die Gruppenphase der Europa League einen ersten Schritt näher kommen. Im Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde vor heimischer Kulisse gilt der Vorjahreshalbfinalist als klarer Favorit, auch wenn Trainer Adi Hütter mit seinem Team mitten in der Saisonvorbereitung steckt. "Wir gehen optimistisch und positiv in das Spiel", sagte Hütter.

DIE AUSGANGSLAGE: Nach dem 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel spricht alles für den hessischen Fußball-Bundesligisten. "Das ist eine komfortable Situation, aber wir müssen trotzdem achtsam sein", sagte Hütter. Der 49 Jahre alte Österreicher fordert eine offensiv ausgerichtete Spielweise von seinen Schützlingen, die den Gegner aber nicht unterschätzen dürften. "Tallinn hat seine Stärken im Umschaltspiel, weshalb wir im Ballbesitz umso konzentrierter agieren müssen", so Hütter.

DER KADER: Mit 20 Mann ist der Eintracht-Trainer aus dem Trainingslager in Windischgarsten nach Frankfurt gereist. Die Defensivkräfte Gelson Fernandes und Simon Falette, die im Hinspiel fehlten, stehen zur Verfügung. Ob der von Inter Mailand umworbene Ante Rebic nach seinen zu Wochenbeginn aufgetretenen Rückenschmerzen mitwirken kann, entscheidet sich kurzfristig.

DIE FANS: Wie im Vorjahr wollen die Zuschauer die Frankfurter Arena wieder in eine große Party-Zone verwandeln. Mit 48.000 Fans ist das Stadion ausverkauft. "Ich freue mich auf unser Publikum", sagte Hütter. Schon dreieinhalb Stunden vor dem Anpfiff gibt es den Saison-Kick-off mit diversen Aktionen für die Anhänger - allerdings ohne die Profis. Die sollen später auf dem Rasen für Jubel-Stimmung sorgen.

+++ 30.07.2019: Eintracht-Stürmer Rebic bricht Training wegen Rückenproblemen ab +++

Eintracht Frankfurts Torjäger Ante Rebic hat im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten am Dienstag die Übungseinheit wegen anhaltender Rückenprobleme abgebrochen. Dies teilte der Fußball-Bundesligist mit. Cheftrainer Adi Hütter muss nun um den Einsatz des 25-jährigen kroatischen Vizeweltmeisters im Qualifikations-Rückspiel der Europa League am Donnerstag (20.30 Uhr/RTL Nitro) gegen den FC Flora Tallinn bangen. Das Hinspiel hatte der Europa-League-Halbfinalist der vergangenen Saison mit 2:1 in Estland gewonnen.

+++ 25.07.2019: Eintracht siegt 2:1 in Tallinn: Joveljic erzielt Siegtor bei Debüt +++

Die Europa-League-Überflieger von Eintracht Frankfurt haben in ihrem Qualifikationsspiel in Estland nur mit Mühe gewonnen. Die Hessen setzten sich beim Außenseiter FC Flora Tallinn mit 2:1 (1:1) durch. Stürmer-Neuverpflichtung und Joker Dejan Joveljic (71. Minute) erzielte am Donnerstag vor rund 8.000 Zuschauern den Siegtreffer. Für das 1:0 hatte Lucas Torro (24.) gesorgt, den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte Mihkel Ainsalu (34.). Das Rückspiel wird in einer Woche in Frankfurt ausgetragen.

Der Bundesligist zeigte sich nach nur dreiwöchiger Saisonvorbereitung bereits in guter Verfassung und dominierte abgesehen von wenigen Kontern der Gastgeber die Partie. Allerdings konnte der hessische Europa-League-Halbfinalist, bei denen zunächst als einziger Neuzugang Dominik Kohr in der Startelf stand, zu wenig Kapital aus der Überlegenheit und sehenswerten Spielzügen schlagen. Bereits nach gut 100 Sekunden eröffnete Kohr den Reigen der Chancen mit einem Schuss aus spitzem Winkel, den Torwart Matvei Igonen zur Ecke abwehrte.

Der estnische Schlussmann stand auch danach im Mittelpunkt. Erst wehrte er einen Schuss von Danny da Costa (9.) ab, dann vereitelte er eine Doppelchance (14.) der Eintracht: Einen Schuss von Filip Kostic lenkte er an den Pfosten, danach parierte er den Nachschuss von Torro. Zehn Minuten später war Igonen machtlos und konnte dem Ball nach einem 25-Meter-Schuss von Torro nur noch hinterhersehen.

Die Frankfurter blieben spielbestimmend, vor dem gegnerischen Tor jedoch zu unentschlossen. Dagegen nutzte der elfmalige Landesmeister aus Estland einen der wenigen Konter, um unerwartet auszugleichen. Eintracht-Profi Mijat Gacinovic verlor den Ball an Konstantin Vassilijev, der als Kapitän im Nationalteam von Estland beim 0:8 in der EM-Qualifikation gegen Deutschland dabei war und mit einer Flanke das 1:1 durch Ainsalu (34.) vorbereitete.

Nach dem Wiederanpfiff brauchte Frankfurt etwas Zeit, um wieder ein flüssiges Kombinationsspiel aufzuziehen und zu Chancen zu kommen. In der 62. Minute war es erneut Keeper Igonen, der einen gutplatzierten Fernschuss von Gacinovic noch parierte. Zwei Minuten später vergab da Costa allein: Sein Volleyschuss aus Nahdistanz flog hoch über das Tor. Einen ersten Nachweis seiner Klasse lieferte der in der 64. Minute eingewechselte Joveljic. In der 71. Minute köpfte der 19-jährige Serbe zum 2:1 ein und machte erste Hoffnungen, die Nachfolge des für rund 60 Millionen Euro zu Real Madrid verkauften Luka Jovic antreten zu können.

+++ 24.07.2019: Eintracht als Favorit in die Europa-League-Quali bei Flora Tallinn +++

Eintracht Frankfurt beginnt den Kampf um die Rückkehr in die Europa League an diesem Donnerstag (19.00 Uhr/RTL Nitro) beim FC Flora Tallinn. Der Halbfinalist der vergangenen Saison muss im ersten Qualifikationsspiel zum Erreichen der Gruppenphase auf den dänischen Torwart Frederik Rönnow verzichten, der eine Schulterverletzung erlitten hat. Rönnow wird auch im Rückspiel gegen den elfmaligen estnischen Fußball-Meister am 1. August fehlen. Sollte sich der Bundesligist gegen Tallinn durchsetzen, wäre in der nächsten Qualifikationsrunde entweder der FC Fehérvár aus Ungarn oder der FC Vaduz aus Liechtenstein am 8. und 15. August der Gegner.

+++ 24.07.2019: Voraussichtliche Aufstellung von Eintracht Frankfurt vs Flora Tallin in der Europa-League Qualifikation +++

Europa League, 2. Runde der Qualifikation, Hinspiel am Donnerstag, 25.07.2019: FC Flora Tallinn - Eintracht Frankfurt (19.00 Uhr)

FC Flora Tallinn: Aland - Kams, Lukka, Pürg, Järvelaid - Poom, Ainsalu - Miller - Liivak, Sinyavskiy - Sorga

Eintracht Frankfurt: Wiedwald - Durm, Hasebe, Ndicka - Kohr, Fernandes - da Costa, Kostic - Sow - Rebic, Pacienca

Schiedsrichter: Ali Palabiyik (Türkei)

+++ 22.07.2019: Frankfurt winkt bei Europa-League-Weiterkommen Fehérvar oder Vaduz +++

Eintracht Frankfurt würde bei einem Weiterkommen in die dritte Runde der Europa-League-Qualifikation auf den Sieger der Partie zwischen dem ungarischen FC Fehérvar und dem FC Vaduz aus Lichtenstein treffen. Dies ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Montag. Zuvor muss der Bundesligist an diesem Donnerstag (19.00 Uhr/RTL Nitro) und am 1. August noch die Partien gegen den FC Flora Tallinn erfolgreich absolvieren.

+++ 19.07.2019: Eintracht Frankfurt in Europa-League-Quali gegen FC Flora Tallinn +++

Eintracht Frankfurt trifft in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation auf den FC Flora Tallinn. Das Team aus Estland kam am Donnerstag im Erstrunden-Rückspiel beim serbischen Vertreter FK Radnicki Nis zu einem 2:2 (0:0), was nach dem 2:0-Sieg aus dem Hinspiel für das Weiterkommen reichte. Die Eintracht tritt im Hinspiel am 25. Juli zunächst auswärts an und genießt eine Woche später im Rückspiel Heimrecht.

+++ 18.07.2019: Eintracht in Europa-League-Qualifikation gegen Nis oder Tallinn +++

Eintracht Frankfurt trifft in der 2. Qualifikationsrunde der Europa League auf den Sieger des Duells Radnicki Nis gegen FC Flora Tallinn. Dies ergab die Auslosung am Mittwoch in Nyon. Der hessische Fußball-Bundesligist tritt im Hinspiel am 25. Juli zunächst auswärts an und genießt eine Woche später im Rückspiel Heimrecht. Der serbische Vizemeister aus Nis und der estnische Meisterschaftsdritte Tallinn treffen in der 1. Qualifikationsrunde im Rückspiel am 18. Juli aufeinander. Das Hinspiel konnte das Team aus der estnischen Hauptstadt mit 2:0 für sich entscheiden.

Was verdienen die Teams an der Europa League 2019?

In der Europa League erhält jeder der 48 Starter in der Gruppenphase 2,92 Millionen Euro sowie zusätzlich 570.000 Euro pro Sieg und 170.000 Euro pro Unentschieden. In den weiteren Runden schüttet die UEFA 500.000 Euro, 1,1 Millionen Euro, 1,5 Millionen Euro und 2,4 Millionen Euro pro Club aus. Dem Sieger winkt eine Überweisung in Höhe von 8,5 Millionen Euro, der Verlierer des Finales muss sich mit den 4,5 Millionen Euro für die Endspiel-Teilnahme begnügen.

UEFA Europa League 2019/20: Gruppenspiele ab September 2019

Erst am 14. September beginnen die Gruppenspiele. Die Tatsache, dass die Qualifikations-Spiele im Wochen-Rhythmus ausgetragen werden, erschwert die Planung für das Hütter-Team und auch für die Fans. Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg haben es da deutlich leichter: Sie haben sich direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert.

Die Frankfurter waren in der vergangenen Saison nach einer großartigen Reise durch Europa erst im Halbfinale vom späteren Cup-Sieger FC Chelsea gestoppt worden.

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