19.05.2019, 07.21 Uhr

Handball EHF-Pokal 2019 Ergebnisse: 26:22 gegen Berlin: Kiels Handballer holen vierten EHF-Pokal-Sieg

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Alle Infos zum EHF-Pokal 2019 lesen Sie hier auf news.de. Bild: Jörg Carstensen/dpa

Die Bundesligisten THW Kiel und Füchse Berlin sind die Favoriten beim Finalturnier um den EHF-Pokal in Kiel. In den vergangenen 15 Jahren gab es 14 deutsche Siege. Wir verraten Ihnen, wie Sie bei den Spielen der "Final Four" live dabei sind. Außerdem: Alle Ergebnisse der Spiele.

EHF-Pokal 2019: Handball heute bei DAZN im Live-Stream sehen

Die letzten Spiele im EHF-Pokal 2019 sehen Sie in diesem Jahr exklusiv beim kostenpflichtigen Streaming-Portal DAZN. Für 9,99 Euro pro Monat erhalten sie dort Zugriff auf unzählige Sportarten, der erste Monat ist gratis. So sind Sie auf Wunsch auch von unterwegs jederzeit per Live-Stream auf einem internetfähigen Gerät Ihrer Wahl dabei. Die jeweiligen Sendezeiten der einzelnen Spiele entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle.

THW Kiel, Füchse Berlin und Co. beim Handball-EHF-Pokal 2019 ohne TV-Übertragung

Leider ist DAZN in diesem Jahr der einzige Weg, die EHF-Pokalspiele von THW Kiel, Füchse Berlin und Co. live mitzuverfolgen. Laut aktueller Planung wird das Handball-Turnier nicht im Free-TV übertragen. Sofern ihr Fernseher dazu technisch in der Lage ist, können Sie den DAZN-Live-Stream aber auch über ihren heimischen Flimmerkasten sehen.

Zeitplan, TV-Termine und Gewinner beim EHF-Pokal 2019

Datum Uhrzeit Modus Begegnung TV/Live-Stream Ergebnis
Freitag, 17.05.2019 18 Uhr Halbfinale Tvis Holstebro - THW Kiel DAZN 26:32
Freitag, 17.05.2019 20.45 Uhr Halbfinale Füchse Berlin - FC Porto DAZN 24:20
Samstag, 18.05.2019 18 Uhr Spiel um Platz 3 Tvis Holstebro - FC Porto DAZN 26:28
Samstag, 18.05.2019 20.45 Uhr Finale THW Kiel - Füchse Berlin DAZN 26:22

EHF-Pokal 2019: Alle Handball-Ergebnisse im Überblick

Im Anschluss an die Partien vom EHF-Pokal 2019 im Handball lesen Sie die aktuellen Ergebnisse und einen umfassenden Spielbericht zeitnah hier auf news.de.

+++ 18.05.2019: 26:22 gegen Berlin: Kiels Handballer holen vierten EHF-Pokal-Sieg +++

Die Handballer des THW Kiel haben den EHF-Pokal gewonnen. In einem deutschen Finale setzten sich die gastgebenden "Zebras" am Samstag mit 26:22 (16:10) gegen Titelverteidiger Füchse Berlin durch. Nach 1998, 2002 und 2004 war es bei der vierten Teilnahme der vierte Triumph in diesem Wettbewerb für die Norddeutschen, bei denen Niclas Ekberg mit sieben Treffern der beste Werfer war. Für Berlin war Bjarki Elisson sechsmal erfolgreich.

Nach zwei Kieler Siegen in der Liga und dem THW-Erfolg im Pokalhalbfinale war es das vierte Duell der beiden Bundesligisten in dieser Saison, das bis zum 10:9 in der 22. Minute ausgeglichen war. Bis zur Pause erzielten die Füchse aber nur noch einen Treffer. Ein Grund dafür war die in dieser Phase wesentlich bessere Leistung von Kiels Torhüter Niklas Landin, der viel stärker hielt als die Berliner Keeper Silvio Heinevetter und Malte Semisch.

Im zweiten Abschnitt kam Berlin auf 17:20 (43.) heran, doch der eingewechselte THW-Schlussmann Andreas Wolff sorgte für die Entscheidung. Mit einer Siebenmeterparade gegen Stipe Mandalinic in doppelter Unterzahl stellte er beim 22:17 (51.) die Weichen zum Kieler Sieg.

Den dritten Platz beim Finalturnier sicherte sich der FC Porto. Der 20-fache portugiesische Meister gewann gegen den dänischen Vertreter Team Tvis Holstebro 28:26 (14:16). "Das ist ein sehr gutes Ergebnis für den portugiesischen Handball", sagte Djibril M'Bengue, der bis 2018 für den TVB 1898 Stuttgart in der Bundesliga gespielt hatte.

+++ 18.05.2019: Handballer des FC Porto belegen Platz drei im EHF-Pokal +++

Die Handballer des FC Porto haben den dritten Platz im EHF-Pokal belegt. Der 20-fache portugiesische Meister besiegte bei seiner ersten Teilnahme am Finalturnier am Samstag den dänischen Vertreter Team Tvis Holstebro mit 28:26 (14:16). Der Sieger wird am Abend zwischen dem gastgebenden THW Kiel und Titelverteidiger Füchse Berlin ausgespielt.

Holstebro hatte den besseren Start in die Partie, führte zur Halbzeit mit zwei Toren. Porto zog auch dank der starken Leistung des österreichischen Torhüters Thomas Bauer, der von 2013 bis 2015 für den TBV Lemgo Lippe in der Bundesliga spielte, vorbei und sicherte sich in einer spannenden Endphase den Sieg.

+++ 17.05.2019: Handballer aus Kiel und Berlin stehen im EHF-Pokal-Endspiel +++

Gastgeber THW Kiel und Titelverteidiger Füchse Berlin stehen im Endspiel um den Handball-EHF-Pokal. Die Berliner gewannen am Freitagabend das zweite Halbfinale gegen den 20-fachen portugiesischen Meister FC Porto mit 24:20 (12:8). Zuvor hatten sich die Kieler mit 32:26 (16:14) gegen den dänischen Vertreter Team Tvis Holstebro durchgesetzt.

Der Berliner Bundesligist, für den Nationalspieler Paul Drux mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer war, profitierte von den vielen Fehlern der Portugiesen. So vergab Porto gleich die ersten drei Siebenmeter: Zweimal war Füchse-Keeper Silvio Heinevetter zur Stelle, einmal rettete der Pfosten.

Porto spielte fast die gesamte Partie im Angriff mit einem zusätzlichen Feldspieler für den Torwart. Dichter als auf zwei Treffer Differenz ließen die Berliner ihren Gegner in der zweiten Halbzeit aber dennoch nicht herankommen.

Der deutsche Rekordmeister aus Kiel hatte sich im ersten Semifinale gegen Holstebro lange Zeit schwer getan. "In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr besser, und wir sind zu Tempogegenstoß-Toren gekommen", sagte THW-Trainer Alfred Gislason. Linksaußen Rune Dahmke ergänzte: "Wir hatten am Ende mehr Energie."

+++ 17.05.2019: THW Kiel nach 32:26-Sieg über Holstebro im EHF-Pokal-Finale +++

Die Handballer des THW Kiel stehen im Endspiel um den EHF-Pokal. Der deutsche Rekordmeister gewann am Freitag sein Halbfinale gegen den dänischen Verein Team Tvis Holstebro mit 32:26 (16:14). Der Finalgegner der "Zebras" wurde am Abend zwischen den Füchsen Berlin und dem 20-maligen portugiesischen Meister FC Porto ermittelt. Bester Werfer der Gastgeber war Niclas Ekberg mit sechs Treffern, für Holstebro traf Magnus Bramming siebenmal.

Die Dänen, die sich als einziges zweitplatziertes Team der Vorrunde für das Finalturnier qualifiziert hatten, erwischten den besseren Start, führten in der vierten Minute mit 3:1. So dauerte es, bis der THW, bei dem Rune Dahmke, Nikola Bilyk und Harald Reinkind in der Startaufstellung standen, in die Partie fanden.

Auch die 14:10-Führung durch Dahmke (27.) brachte zunächst keine Sicherheit in das Spiel der Gastgeber. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wechselte THW-Trainer Alfred Gislason dann seinen Spielmacher und Kapitän Domagoj Duvnjak ein. Mit seinem Treffer zum 20:16 (38.) in das leere dänische Tor brachte der Kroate sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Für den THW war es der 22. Sieg im 22. EHF-Pokal- Heimspiel der Vereinsgeschichte.

+++ 16.05.2019: THW Kiel und Füchse Berlin Favoriten beim EHF-Pokal 2019 +++

Alfred Gislason will mit den Handballern des THW Kiel seinen 20. Titel holen, Velimir Petkovic als Coach des Vorjahressiegers Füchse Berlin mit seinem vierten Erfolg einen Trainer-Rekord aufstellen. Beim Finalturnier um den EHF-Pokal in Kiel können die beiden Trainer Geschichte schreiben. Doch bevor es am Samstag zum Showdown kommt, müssen die Bundesligisten die Halbfinals überstehen. Kiel trifft am Freitag auf den dänischen Vertreter TTH Holstebro (18.45 Uhr/DAZN), für die Berliner geht es gegen den 20-maligen portugiesischen Meister FC Porto (20.45 Uhr/DAZN).

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jat/news.de/dpa
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