23.05.2019, 23.20 Uhr

Giro d'Italia 2019 heute im Stream + TV: 14. Etappe von Vincenz nach Courmayeur am Freitag LIVE sehen

Wer schnappt sich den Sieg beim Giro 2019?

Wer schnappt sich den Sieg beim Giro 2019? Bild: dpa

Aus sportlicher Sicht muss sich Deutschlands neuer Radstar Pascal Ackermann vor dem Start der 102. Italien-Rundfahrt in Bologna eigentlich keine Sorgen machen. Mit seinem Sieg beim deutschen Klassiker Eschborn-Frankfurt am Maifeiertag hätte die Generalprobe für den Giro d'Italia nicht besser verlaufen können. Einfach wird es aber nicht.

Die derzeit weltbesten Sprinter wie der italienische Meister Elia Viviani, die zweimaligen Tour-Etappengewinner Fernando Gaviria (Kolumbien) und Arnaud Demare (Frankreich) oder Caleb Ewan (Australien) sind ebenfalls am Start. Nur die deutschen Konkurrenten Marcel Kittel (30) und André Greipel (36) fehlen, allerdings gehören die langjährigen Sieggaranten in diesem Jahr nicht (mehr) zur Weltspitze.

Giro d'Italia 2019 im TV und Live-Stream bei Eurosport und Eurosport-Player sehen

Radsport-Fans dürfen sich freuen: TV-Sender Eurosport überträgt alle Etappen der diesjährigen Italien-Rundfahrt live im TV. Ab 13.05 Uhr gibt es bei Eurosport 1 täglich Live-Bilder vom Giro d'Italia 2019 zu sehen. Ausnahme sind der Start-Tag (Übertragung des Einzelzeitfahrens startet um 16.40 Uhr) sowie der Start der 2. Etappe (Übertragung startet um 13.20 Uhr). Sie können den Giro d'Italia 2019 parallel zur TV-Übertragung auch im Live-Stream auf dem Medium ihrer Wahl verfolgen. Dazu nutzen Sie den (kostenpflichtigen) Eurosport-Player.

Giro d'Italia 2019 Streckenplan: Alle Etappen auf einen Blick

Datum Etappe TV-Übertragung / Live-Stream
11.05.2019 1. Etappe Bologna - San Luca 8,2 km EZF Eurosport / Eurosport-Player (16.40)
12.05.2019 2. Etappe Bologna - Fucecchio 200 km Eurosport / Eurosport-Player (13.20)
13.05.2019 3. Etappe Vinci - Orbetello 219 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
14.05.2019 4. Etappe Orbetello - Frascati 228 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
15.05.2019 5. Etappe Frascati - Terracina 140 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
16.05.2019 6. Etappe Cassino - San Giovanni Rotondo 233 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
17.05.2019 7. Etappe Vasto - L'Aquila 180 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
18.05.2019 8. Etappe Tortoreto Lido - Pesaro 235 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
19.05.2019 9. Etappe Riccione - San Marino 34,7 km EZF Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
20.05.2019 Ruhetag -
21.05.2019 10. Etappe Ravenna - Modena 147 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
22.05.2019 11. Etappe Capri - Novi Ligure 206 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
23.05.2019 12. Etappe Cuneo - Pinerolo 146 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
24.05.2019 13. Etappe Pinerolo - Ceresole Reale 188 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
25.05.2019 14. Etappe Vincenz - Courmayeur 131 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
26.05.2019 15. Etappe Ivrea - Como 237 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
27.05.2019 Ruhetag -
28.05.2019 16. Etappe Lovere - Ponte di Legno 226 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
29.05.2019 17. Etappe Commezzadura - Antholz 180 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
30.05.2019 18. Etappe Olang - Santa Maria di Sala 220 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
31.05.2019 19. Etappe Treviso - San Martino di Castrozza 151 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
01.06.2019 20. Etappe Feltre - Croce d'Aune-Monte Avena 193 km Eurosport / Eurosport-Player (13.05)
02.06.2019 21. Etappe Verona - Verona 15,6 km EZF Eurosport / Eurosport-Player (13.05)

Giro d'Italia 2019 News-Ticker: Ergebnisse, Gesamtwertung und Tagessieger auf einen Blick

Kurz nach Rennschluss lesen Sie an dieser Stelle die aktuellen Ergebnisse der jeweiligen Etappe!

+++ 23.05.2019: Benedetti holt dritten Etappensieg für Bora-Team +++

Auf der ersten Bergetappe des 102. Giro d'Italia hat Cesare Benedetti dem deutschen Bora-hansgrohe-Team den nächsten Etappensieg beschert. Der 31-jährige Italiener siegte am Donnerstag auf der zwölften Etappe nach 158 Kilometer von Cuneo nach Pinerolo im Sprint einer kleinen Ausreißergruppe vor seinem Landsmann Damiano Caruso und dem Iren Eddie Dunbar. Für das Bora-Team war es bereits der dritte Tagessieg, nachdem Sprinter Pascal Ackermann zweimal triumphiert hatte.

Einen Führungswechsel gab es im Gesamtklassement. Der Slowene Jan Polanc, der bis wenige Kilometer vor dem Ziel der Ausreißergruppe angehörte, löste mit einem sechsten Platz seinen Mannschaftskollegen Valerio Conti im UAE-Team Emirates nach sechs Tagen im Maglia Rosa ab. Polanc liegt in der Gesamtwertung nun 4:07 Minuten vor dem slowenischen Favoriten Primoz Roglic.

Roglic und die weiteren Anwärter auf den Gesamterfolg wie Altstar Vincenzo Nibali (Italien) oder Vuelta-Champion Simon Yates (Großbritannien) erreichten gut acht Minuten zurück das Ziel. Allerdings hatte Roglic keinen Teamkollegen an seiner Seite, so dass er bei einer Attacke von Mikel Landa (Spanien) und Miguel Lopez (Kolumbien) nicht reagieren konnte. Beide holten gut eine halbe Minute heraus.

Die Punktewertung führt weiter der Franzose Arnaud Démare vor Ackermann an, beide spielten am Donnerstag beim Einstieg in die Alpen aber keine Rolle. Die beiden Sprintrivalen Caleb Ewan (Australien) und Elia Viviani (Italien) traten zur Etappe nicht mehr an, da es kaum mehr Chancen auf Massensprints gibt.

Am Freitag wartet die erste Bergankunft auf das Giro-Feld, wenn es zum 2247 Meter hoch gelegenen Ceresole Reale hinauf geht. Insgesamt sind auf dem 13. Teilstück über 196 Kilometer zwei Berge der ersten und ein Anstieg der zweiten Kategorie zu bewältigen.

+++ 22.05.2019: Trotz Sturz am Vortag: Ackermann sprintet auf Platz drei +++

Trotz seines schweren Sturzes am Vortag ist der deutsche Straßenradmeister Pascal Ackermann auf der elften Etappe beim 102. Giro d'Italia noch auf einen starken dritten Platz gesprintet. Der 25-Jährige musste sich am Mittwoch nach 221 Kilometern von Carpi nach Novi Ligure nur dem australischen Sieger Caleb Ewan und dem Franzosen Arnaud Démare geschlagen geben. Damit verlor Ackermann allerdings die Führung in der Punktewertung an Démare.

Der Giro-Debütant war mit bandagiertem Arm und Bein zum Start erschienen, nachdem er tags zuvor einen Kilometer vor dem Ziel schwer gestürzt war und dabei Abschürfungen und Prellungen davongetragen hatte. Mit Démare hatte sich der Deutsche zuvor noch einen Disput geliefert. Daraufhin hatte der Franzose den Bora-hansgrohe-Sprinter als «übermütig» und «ein bisschen arrogant» bezeichnet.

«Trotz seiner Verletzungen wollte er mit um den Sieg sprinten. Vielleicht ist er zu früh nach vorne gegangen. Aber das verdient großen Respekt. Hut ab», sagte Bora-Sportdirektor Jens Zemke.

Die Favoriten auf den Gesamtsieg konnten sich vor den ersten Etappen in den Bergen noch einmal zurückhalten. Der Italiener Valerio Conti trägt weiter das Rosa Trikot des Gesamtersten, spätestens am Freitag auf der ersten schweren Bergetappe dürfte seine Zeit an der Spitze aber vorbei sein. Der slowenische Topfavorit Primoz Roglic liegt 1:50 Minuten hinter Conti auf Platz zwei. Der zweimalige Gesamtsieger Vincenzo Nibali (Italien) hat als Elfter einen Rückstand von 3:34 Minuten.

Am Donnerstag steht die zwölfte Etappe über 158 Kilometer von Cuneo nach Pinerolo auf dem Programm. Dabei muss der 1248 Meter hohe Montoso, ein Berg der ersten Kategorie, gut 33 Kilometer vor dem Ziel überquert werden.

+++ 22.05.2019: Ackermann startet bei 11. Giro-Etappe - Disput mit Franzosen Démare +++

Der deutsche Straßenradmeister Pascal Ackermann ist trotz seines heftigen Sturzes am Vortag beim Giro d'Italia zur elften Etappe wieder angetreten. Der 25-Jährige erschien am Mittwoch mit bandagiertem Arm und Bein zur Einschreibung. Ackermann war am Dienstag einen Kilometer vor dem Ziel schwer gestürzt und hatte Abschürfungen und Prellungen davongetragen.

Unterdessen musste sich der Sprinter auch noch deutliche Worte vom Franzosen Arnaud Démare nach dessen Sieg auf der zehnten Etappe anhören. Ackermann sei "übermütig" und "ein bisschen arrogant", sagte der Routinier auf der Pressekonferenz. Vorausgegangen war ein Wortgefecht zwischen den beiden beim Zwischensprint, als Ackermann ihn gefragt haben soll, warum er um die Punkte sprinte, wo er doch soweit zurückliege.

"Er sollte bescheiden bleiben. Eine Rundfahrt ist lang. Es ist seine erste Grand Tour. Er weiß nicht, wie er über die Berge kommt. An seiner Stelle wäre ich ruhig", ergänzte Démare, der durch den Sieg am Dienstag und Ackermanns Sturz bis auf einen Zähler an den Deutschen herangekommen ist.

+++ 21.05.2019: Schwerer Sturz von Ackermann beim Giro - Franzose Demare gewinnt +++

Ein heftiger Sturz hat dem deutschen Straßenradmeister Pascal Ackermann alle Chancen auf seinen dritten Etappensieg beim 102. Giro d'Italia genommen. Der 25-Jährige war am Dienstag gut einen Kilometer vor dem Ziel zu Fall gekommen und hatte dabei mehrere Fahrer mitgerissen. Ackermann rollte anschließend mit zerfetztem Trikot und großen Schürfwunden über die Ziellinie. Den Sieg auf der 145 Kilometer langen zehnten Etappe von Ravenna nach Modena holte sich der Franzose Arnaud Demare vor dem italienischen Meister Elia Viviani und Ackermanns Teamkollegen Rüdiger Selig (Berlin).

Giro-Debütant Ackermann, der die Etappen in Fucecchio und Terracina gewonnen hatte, liegt damit in der Punktewertung nur noch einen Zähler vor Demare. In der Giro-Historie hat noch nie ein deutscher Radprofi die Punktewertung gewonnen.

Die Favoriten auf den Gesamtsieg hielten sich erwartungsgemäß zurück. Der Italiener Valerio Conti trägt weiter das Rosa Trikot des Gesamtersten, spätestens am Freitag auf der ersten schweren Bergetappe dürfte seine Zeit an der Spitze aber vorbei sein. Der slowenische Topfavorit Primoz Roglic liegt 1:50 Minuten hinter Conti auf Platz zwei. Der zweimalige Gesamtsieger Vincenzo Nibali (Italien) weist als Elfter einen Rückstand von 3:34 Minuten auf.

Der Giro wird am Mittwoch mit einer weiteren Flachetappe über 221 Kilometer von Carpi nach Novi Ligure fortgesetzt. Es ist fraglich, ob Ackermann nach seinem Sturz dann wieder mitsprinten kann.

+++ 19.05.2019: Roglic gewinnt zweites Giro-Zeitfahren +++

Topfavorit Primoz Roglic hat auch das zweite Einzelzeitfahren des 102. Giro d'Italia gewonnen und den Vorsprung auf seine ärgsten Rivalen weiter ausgebaut. Der frühere Skispringer siegte am Sonntag auf den 34,8 Kilometern von Riccione nach San Marino in 51:52 Minuten und verwies mit einem Vorsprung von elf Sekunden den belgischen Stunden-Weltrekordler Victor Campenaerts auf den zweiten Platz. Im Vergleich zu seinen Hauptkonkurrenten war Roglic deutlich schneller. So verlor der zweimalige Gesamtsieger Vincenzo Nibali 1:05 Minuten auf den Slowenen, der britische Vuelta-Champion Simon Yates büßte gar 3:11 Minuten ein.

Schon beim Auftaktzeitfahren in Bologna hatte Roglic einen deutlichen Vorsprung auf Nibali und Co. herausgefahren. Das Rosa Trikot des Gesamtersten trägt auch nach der neunten Etappe weiterhin der Italiener Valerio Conti. Der gebürtige Römer, der am Donnerstag als Mitglied einer Ausreißergruppe viel Zeit herausgefahren hatte, liegt im Gesamtklassement nun 1:50 Minuten vor Roglic. Zu den Anwärtern auf den Gesamtsieg zählt Conti aber nicht. Nibalis Rückstand auf Roglic beträgt 1:44 Minuten, Yates hat bereits 3:46 Minuten eingebüßt.

+++ 18.05.2019: Ackermann verpasst dritten Etappensieg beim Giro d'Italia +++

Der deutsche Straßenradmeister Pascal Ackermann hat seinen dritten Etappensieg beim 102. Giro d'Italia knapp verpasst. Der 25-Jährige belegte am Samstag auf der achten Etappe über 239 Kilometer von Tortoreto Lido nach Pesaro im Massensprint den dritten Platz hinter Tagessieger Caleb Ewan aus Australien und dem italienischen Meister Elia Viviani. Der Giro-Debütant, der als zweiter Deutscher nach André Greipel drei Etappensiege bei der Italien-Rundfahrt in einem Jahr gewinnen könnte, bleibt in der Punktwertung aber weiter in Führung.

Im Gesamtklassement liegt der Italiener Valerio Conti weiter mit einem Vorsprung von 1:32 Minuten auf den Spanier Joaquin Rojas in Führung. Die Topfavoriten um den Slowenen Primoz Roglic sparten indes Kräfte für das Einzelzeitfahren am Sonntag.

Auf der längsten Etappen des Giro 2019 kam es immer wieder zu Ausreißversuchen. Doch die Sprinterteams hielten das Feld immer wieder zusammen. Im Finale zog Ewan aus dem Windschatten von Ackermann vorbei und holte seinen zweiten Giro-Tagessieg nach 2017.

Roglic dürfte am Sonntag als starker Zeitfahrer gute Chancen haben, den Abstand zu seinen größten Rivalen weiter auszubauen. Der Ex-Skispringer hatte bereits zum Auftakt den Kampf gegen die Uhr klar für sich entschieden. Aktuell liegt Roglic 35 Sekunden vor Vuelta-Champion Simon Yates und 39 Sekunden vor Italiens Altstar Vincenzo Nibali.

+++ 17.05.2019: Spanier Bilbao gewinnt siebte Etappe des Giro - Punkte für Ackermann +++

Der Spanier Pello Bilbao hat die siebte Etappe des 102. Giro d'Italia gewonnen. Der 29-Jährige vom Team Astana gewann das 185 Kilometer lange Teilstück von Vasto nach L'Aquila und krönte damit den Ausreißversuch einer Gruppe von 13 Fahrern, die ihren Vorsprung bis ins Ziel verteidigen konnte. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Tony Gallopin aus Frankreich und Davide Formolo aus Italien. Bilbaos Landsmann Valerio Conti, der am Donnerstag das Rosa Trikot erobert hatte, verteidigte seine Gesamtführung, indem er mit der Favoritengruppe etwa eine Minute später ins Ziel kam.

Für Pascal Ackermann vom Team Bora-hansgrohe war es ein guter Tag. Der deutsche Sprinter im violetten Trikot des Punktbesten, der an diesem hügeligen Tag sowieso keine Chance auf seinen dritten Etappensieg hatte, sicherte sich bei den Zwischensprints wertvolle Punkte und ließ sich später zurückfallen. Einer seiner härtesten Widersacher, der Kolumbianer Fernando Gaviria, stieg derweil wegen Schmerzen im linken Knie vorzeitig aus der Rundfahrt aus.

+++ 17.05.2019: Kolumbianischer Top-Sprinter Gaviria steigt beim Giro d'Italia aus +++

Der kolumbianische Radprofi Fernando Gaviria ist beim 102. Giro d'Italia wegen einer Verletzung schon in der ersten Woche ausgestiegen. Dies teilte sein Team UAE Team Emirates am Freitag mit. "Nach einer starken ersten Woche muss Fernando das Rennen aufgeben, weil er in den vergangenen Tagen Schmerzen in seinem linken Knie verspürt hat", schrieb die Mannschaft am Tag des siebten Teilstücks von Vasto nach L'Aquila auf Twitter.

Der 24 Jahre alte Profi gilt als einer der besten Sprinter der Welt und hat bei diesem Giro schon eine Etappe gewonnen. Für den Deutschen Pascal Ackermann, der nach zwei Etappensiegen derzeit das Trikot des besten Sprinters trägt, gibt es damit einen starken Konkurrenten weniger im Feld.

+++ 16.05.2019: Erster italienischer Etappensieg und Führungswechsel beim Giro +++

Radprofi Fausto Masnada hat auf der sechsten Etappe für den ersten italienischen Tagessieg beim 102. Giro d'Italia gesorgt. Der 25-Jährige vom Wildcard-Team Androni Giocattoli konnte sich nach 238 Kilometern von Cassino nach San Giovanni Rotondo vor seinem Landsmann Valerio Conti durchsetzen. Conti übernahm das Rosa Trikot des Gesamtführenden von Primoz Roglic.

34 Kilometer nach dem Start sorgte ein Sturz für einen Schockmoment für Roglic und weitere Radprofis. In den Sturz von knapp 40 Fahrern waren neben dem Slowenen unter anderem auch der britische Gesamtzweite Simon Yates sowie der zweimalige deutsche Etappensieger Pascal Ackermann aus dem Bora-hansgrohe-Rennstall involviert. Alle konnten das Rennen jedoch mehr oder weniger unbeschadet fortsetzen, Roglic mit einer sichtlich zerfetzten Radhose.

Ackermann, der den zweiten und fünften Tagesabschnitt gewonnen hatte, verteidigte erfolgreich sein violettes Trikot des Punktbesten. Die siebte Etappe der Italien-Rundfahrt 2019 führt am Samstag über 185 anspruchsvolle Kilometer von Vasto nach L'Aquila.

+++ 15.05.2019: Ackermann feiert zweiten Etappensieg beim Giro d'Italia +++

Radprofi Pascal Ackermann hat beim 102. Giro d'Italia seinen zweiten Etappensieg eingefahren. Der 25 Jahre alte deutsche Straßenmeister vom Team Bora-hansgrohe konnte sich am Mittwoch bei strömenden Regen nach 140 Kilometern von Frascati nach Terracina im Massensprint durchsetzen. Ackermann gewann vor dem Kolumbianer Fernando Gaviria und dem Franzosen Arnaud Démare. Er hatte zuvor bereits den zweiten Tagesabschnitt der Italien-Rundfahrt 2019 gewinnen können. Das Rosa Trikot des Gesamtführenden verteidigte auf der vorwiegend flachen Etappe der Slowene Primoz Roglic.

+++ 15.05.2019: Spanier Navarro bei Massensturz auf 4. Giro-Etappe verletzt +++

Der spanische Radprofi Daniel Navarro hat sich am Dienstag bei dem Massensturz kurz vor dem Ziel der 4. Giro-Etappe das rechte Schlüsselbein und drei Rippen gebrochen. Dabei sei auch die Lunge des 35-Jährigen in Mitleidenschaft gezogen worden, teilte Navarros Katjuscha-Rennstall via Twitter mit. Er werde in einer Klinik in Rom behandelt. "Wir werden dich vermissen", twitterte Katjuscha. "Aber noch wichtiger: Werde schnell gesund!"

+++ 14.05.2019: Ackermann Vierter, Roglic setzt sich nach Sturz ab +++

Der deutsche Radprofi Pascal Ackermann hat den zweiten Etappensieg beim 102. Giro d'Italia verpasst. Im Finale der vierten Etappe über 235 Kilometer von Orbetello nach Frascati musste sich der Sprinter vom Team Bora-hansgrohe als Vierter geschlagen geben, obwohl er sich nach einem Massensturz in der vorderen Gruppe befand. Den Sieg trug der Ecuadorianer Richard Carapaz aus Ecuador davon, auf den Plätzen zwei und drei folgten Caleb Ewan (Australien) sowie Diego Ulissi (Italien).

In der Gesamtwertung setzte sich Ex-Skispringer Primoz Roglic aus Slowenien in seinem Rosa Trikot noch weiter ab. Er fuhr nach dem Massensturz wenige Kilometer vor dem Ziel in der vorderen Gruppe mit ins Ziel und liegt nun 35 Sekunden vor dem Briten Simon Yates. Hauptkonkurrent Tom Dumoulin, der nach einem Sturz mit blutendem Knie ankam, verlor mehr als vier Minuten und hat damit nur noch geringe Chancen auf seinen zweiten Giro-Gesamtsieg nach 2017.

Die Sprinter-Teams machten auf der Jagd nach der dreiköpfigen Ausreißergruppe Marco Frapporti, Mirco Maestri und Damiano Cima knapp neun Minuten gut und sorgten zehn Kilometer vor dem Ziel unweit der Hauptstadt Rom für den Zusammenschluss, sodass ein Massensprint bevorstand. Dann kam es im Feld zum großen Sturz.

+++ 13.05.2019: Sieger Viviani disqualifiziert - Ackermann sprintet auf Platz vier +++

Der deutsche Straßenrad-Meister Pascal Ackermann hat seinen zweiten Etappensieg beim 102. Giro d'Italia knapp verpasst. Der Pfälzer belegte am Montag nach 220 Kilometern von Vinci nach Orbetello im Massensprint den dritten Platz. Der Tagessieg ging an den Kolumbianer Fernando Gaviria, nachdem der eigentlich erstplatzierte italienische Meister Elia Viviani von der Rennjury disqualifiziert worden war. Viviani war beim Zielsprint eine Welle gefahren und hatte dabei insbesondere Matteo Moschetti behindert.

Hinter Gaviria wurde Arnaud Demare aus Frankreich auf Platz zwei notiert - unmittelbar vor Ackermann. Am Sonntag hatte der Giro-Debütant noch vor Viviani die zweite Etappe gewonnen.

Diesmal lief der Sprint aber nicht nach Wunsch. Ackermann war auf der Zielgeraden zu früh in Führung gegangen, so dass die Rivalen noch aus dem Windschatten vorbeiziehen konnten. Gaviria, der seine fünfte Giro-Etappe gewann, löste Ackermann damit auch an der Spitze der Punktewertung ab.

In der Gesamtwertung blieb alles beim alten. Ex-Skispringer Primoz Roglic aus Slowenien liegt dank des überlegenen Sieges im Auftaktzeitfahren weiter 19 Sekunden vor dem britischen Vuelta-Champion Simon Yates. Altstar Vincenzo Nibali aus Italien belegt 23 Sekunden zurück Gesamtrang drei.

+++ 12.05.2019: Ackermann gewinnt zweite Giro-Etappe - Roglic weiter in Rosa +++

Der deutsche Straßenrad-Meister Pascal Ackermann hat die zweite Etappe des 102. Giro d'Italia gewonnen. Der Debütant holte sich am Sonntag nach 205 Kilometern von Bologna nach Fucecchio den Sieg im Massensprint vor dem italienischen Meister Elia Viviani und dem Australier Caleb Ewan. Damit hat der 25-Jährige sein großes Ziel gleich schon bei der ersten Sprintankunft der Italien-Rundfahrt erreicht, für Ackermann war es der vierte Saisonsieg.

Auswirkungen auf die Gesamtwertung hatte die zweite Etappe nicht. Ex-Skispringer Primoz Roglic liegt nach seinem überlegenen Sieg im Auftaktzeitfahren weiter 19 Sekunden vor dem britischen Vuelta-Champion Simon Yates. Altstar Vincenzo Nibali belegt 22 Sekunden zurück Gesamtrang drei.

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+++ 11.05.2019:2. Giro-Etappe: Debütant Ackermann mit Chancen auf den Tagessieg +++

Am zweiten Tag des 102. Giro d'Italia darf der deutsche Meister Pascal Ackermann auf einen Etappensieg hoffen. Auf dem Teilstück über 205 Kilometer von Bologna nach Fucecchio ist am Sonntag nur jeweils ein Anstieg der dritten und vierten Kategorie zu meistern, so dass die Sprinter auf eine Massenankunft hoffen können. Die größten Sprintrivalen von Giro-Debütant Ackermann sind Fernando Gaviria (Kolumbien) und Elia Viviani (Italien). Das Rosa Trikot des Gesamtersten Primoz Roglic (Slowenien) dürfte nicht in Gefahr sein.

+++ 11.05.2019: Slowene Roglic gewinnt Giro-Auftakzeitfahren - 19 Sekunden vor Yates +++

Radprofi Primoz Roglic hat mit einer starken Vorstellung das Auftaktzeitfahren beim 102. Giro d'Italia gewonnen. Der Slowene fuhr am Samstag auf dem acht Kilometer langen Parcours in Bologna in 12:54 Minuten die schnellste Zeit und verwies mit 19 Sekunden Vorsprung den Vuelta-Champion Simon Yates auf den zweiten Platz. Die italienische Hoffnungsträger Vincenzo Nibali wurde 23 Sekunden zurück Dritter. Zeitfahrspezialist Tom Dumoulin, der schon zweimal den Giro-Auftakt gewonnen hatte, enttäuschte mit fast einer halben Minute Rückstand auf Platz fünf. Von den acht deutschen Fahrern konnten sich keiner im Vorderfeld platzieren.

Vor allem auf dem zwei Kilometer langen Schlussanstieg distanzierte Roglic die Konkurrenz. Der 29-Jährige bestätigte mit dem achten Saisonsieg seine derzeit starke Form. Erst in der Vorwoche hatte der frühere Skispringer die anspruchsvolle Tour de Romandie gewonnen. Der Giro wird am Sonntag mit der zweiten Etappe über 205 Kilometer von Bologna nach Fucecchio fortgesetzt.

Ein Ex-Skispringer als Giro-Favorit - Roglic fordert die Stars heraus

Noch vor sechs Jahren ist Primoz Roglic als Radsport-Fan nach Italien aufgebrochen, um seine Idole bei der Bergankunft des Giro d'Italia am Altopiano del Montasio anzufeuern. Wenn der Slowene am Samstag beim Start in Bologna wieder bei der Italien-Rundfahrt aufkreuzt, geht er für viele Experten als großer Favorit auf den Gesamtsieg ins Rennen. Nach einer beeindruckenden Saison mit schon drei Rundfahrt-Erfolgen scheint der 29-Jährige für den Kampf gegen die namhaften Ex-Sieger Tom Dumoulin (Niederlande) oder Vincenzo Nibali (Italien) gerüstet zu sein.

Drei Jahre lang fuhr der Mann aus Trbovlje für das drittklassige Team Adria Mobil, dann erhielt er vom Jumbo-Team die Chance. Von da an ging die Karriere des Leichtgewichts (65 Kilogramm) erst richtig los: 2016 der Zeitfahrsieg beim Giro in Chianti, 2017 der erste Tour-Etappenerfolg in Serre-Chevalier und WM-Silber im Zeitfahren von Bergen, 2018 Gesamtrang vier bei der Tour de France. Entsprechend ist die Konkurrenz gewarnt. "Ich erwarte viel von ihm. Er hat mich bei der Tour gefordert und das war das erste Mal, dass er auf Gesamtwertung gefahren ist, sagt Tom Dumoulin, der Giro-Sieger von 2017.

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rut/sba/news.de/dpa
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