28.04.2019, 14.31 Uhr

Marathon in Hamburg und London 2019 Ergebnisse: Abate gewinnt in Hamburg - Kipchoge siegt in London

Alle aktuellen Infos zum Marathon-Sonntag lesen Sie hier auf news.de.

Alle aktuellen Infos zum Marathon-Sonntag lesen Sie hier auf news.de. Bild: Sven Hoppe/dpa

In Hamburg und London gingen am Sonntag wieder Tausende Leichtathleten an den Start. Alle aktuellen Ergebnisse vom Hamburg-Marathon 2019 und Virgin Money London Marathon 2019 lesen Sie hier auf news.de.

Ergebnisse und Gewinner vom Hamburg-Marathon 2019 und London-Marathon 2019

Im Anschluss an die jeweiligen Läufe beim Marathon in Hamburg und London am 28. April 2019 erfahren Sie die aktuellen Ergebnisse und Zwischenstände hier bei news.de.

Kenianer Eliud Kipchoge gewinnt zum vierten Mal den London-Marathon

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat zum vierten Mal den London-Marathon gewonnen und dabei erneut einen Streckenrekord aufgestellt. Der 34-jährige Titelverteidiger benötigte am Sonntag 2:02:37 Stunden für die 42,195 Kilometer lange Strecke zwischen Greenwich und dem Buckingham Palast. Es ist die zweitbeste Zeit, die jemals bei einem Marathon gelaufen wurde. In London war der Olympiasieger von 2016 bereits 2015, 2016 und 2018 als Erster durchs Ziel gekommen.

Den bisherigen Streckenrekord hatte er 2016 selbst aufgestellt. Im vergangenen Jahr hatte Kipchoge zudem in Berlin mit 2:01:39 Stunden einen Weltrekord erreicht.

Der Brite Mo Farah, der sich zum Ziel gesetzt hatte, Kipchoge beim 39. London-Marathon zu schlagen, belegte am Sonntag nach 2:05:39 Stunden nur einen enttäuschenden fünften Platz - hinter den drei Äthiopiern Mosinet Geremew (Platz 2, 2:02:55), Mule Wasihun (Platz 3, 2:03:16) und Tola Shura Kitata (Platz 4, 2:05:01).

Bei den Frauen setzte sich am Sonntag die Kenianerin Brigid Kosgei in dem seit 1981 ausgetragenen Klassiker an der Themse durch. Die 25-Jährige absolvierte die Strecke in 2:18:20 Stunden. Auf den Plätzen dahinter landeten die kenianische Vorjahressiegerin Vivian Cheruiyot (2:20:14) und die Äthiopierin Roza Dereja (2:20:51). Im vergangenen Jahr hatte Kosgei den zweiten Platz belegt.

Äthiopier Abate gewinnt 34. Hamburg-Marathon

Tadu Abate hat die 34. Auflage des Hamburg-Marathons gewonnen. Der Vorjahreszweite aus Äthiopien fing am Sonntag im Schlussspurt auf den letzten Metern noch seinen Landsmann Ayele Abshero ab. Dritter wurde der 2012-Olympiasieger Stephen Kiprotich aus Uganda. Abate benötigte für seinen Sieg inoffiziell 2:08:26 Stunden. Bei Temperaturen von acht Grad und Dauerregen war er damit fast drei Minuten langsamer als der Kenianer Eliud Kipchoge bei seinem Streckenrekord im Jahr 2013 (2:05:30 Stunden).

Topfavorit Abel Kirui aus Kenia hatte auf den 42,195 Kilometern wegen einer Verletzung schon früh den Anschluss an die Spitze verloren. Bester Deutscher war Frank Schauer aus Magdeburg auf Rang 26. Der 30-Jährige lief inoffiziell 2:16:55 Stunden.

Bei den Frauen setzte sich die Äthiopierin Dibabe Kuma in inoffiziell 2:24:42 Stunden überlegen durch. Zweite wurde mit mehr als 1:20 Minuten Rückstand die Kenianerin Magdalyne Masai vor Failuna Matanga aus Tansania.

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jat/news.de
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