24.04.2019, 17.39 Uhr

Radrennen Flèche Wallonne Ergebnisse 2019: Radprofi Alaphilippe gewinnt - Schachmann Fünfter!

Beim Flèche Wallonne 2019 müssen die Radsportler 195,5 Kilometer zurücklegen.

Beim Flèche Wallonne 2019 müssen die Radsportler 195,5 Kilometer zurücklegen. Bild: dpa

Am 24.04.2019 startet mit dem Flèche Wallonne 2019, auch Wallonischer Pfeil genannt, ein weiteres Radrennen der Saison.Der kleinste der drei Ardennenklassiker kommt in seiner 83. Auflage daher. Dabei müssen die Fahrer auch in diesem Jahr in Belgien zahlreiche Anstiege bewältigen.So wird die Kombination Côte d'Ereffe, Côte de Cherave und Mur de Huy gleich dreimal befahren.

RadrennenFlèche Wallonne 2019 heute im Stream und TV verfolgen 

Wie sich die Rad-Profis um Alejandro Valverde beim La Flèche Wallonne 2019 schlagen können Sie am Mittwoch (24.04.2019) live bei Eurosport 1 verfolgen. Um 11 Uhr starten die Radfahrer in Ans den Flèche Wallonne. Die Ankunft ist gegen 16.30 Uhr geplant. Ab 14.30 Uhr steigt auch Eurosport 1 live ins Geschehen ein. Um sich den 195,5 Kilometer langen Ritt online ansehen zu können, klicken Sie sich ab 14.15 Uhr in den Eurosport Player. Doch Achtung, hierbei können Kosten entstehen.

Alle Anstiege beim Flèche Wallonne 2019 in Belgien

Auf der Strecke vom neuen Startort Ans nach Huy müssen die Fahrer der 25 Teams insgesamt elf ausgewiesene Anstiege meistern. Das Finale wird nach 166,5 Kilometern eingeläutet, wenn zum zweiten Mal die Mur de Huy bewältigt werden muss.

  • 1. Anstieg: Côte de Tancrémont (148,5 km vor dem Ziel / 2,6 km à 5,9 %)
  • 2. Anstieg: Côte des Forges (137,5 km vor dem Ziel / 1,3 km à 7,8 %)
  • 3. Anstieg: Côte d’Ereffe (1) (74,5 km vor dem Ziel / 2,1 km à 5,0 %)
  • 4. Anstieg: Côte de Cherave (1) (63,5 km vor dem Ziel / 1,3 km à 8,1 %)
  • 5. Anstieg: Mur de Huy (1) (58,0 km vor dem Ziel / 1,3 km à 9,6 %)
  • 6. Anstieg: Côte d’Ereffe (2) (45,0 km vor dem Ziel / 2,1 km à 5,0 %)
  • 7. Anstieg: Côte de Cherave (2) (34,5 km vor dem Ziel / 1,3 km à 8,1 %)
  • 8. Anstieg: Mur de Huy (2) (29,0 km vor dem Ziel / 1,3 km à 9,6 %)
  • 9. Anstieg: Côte d’Ereffe (3) (16,0 km vor dem Ziel / 2,1 km à 5,0 %)
  • 10. Anstieg: Côte de Cherave (3) (5,5 km vor dem Ziel / 1,3 km à 8,1 %)
  • 11. Anstieg: Mur de Huy (3) (Zielankunft / 1,3 km à 9,6 %) 

Flèche Wallonne 2019:  Alles zu den Teams, Favoriten und Rennfahrern 

Zu den Favoriten in diesem Jahr zählen neben Titelverteidiger Alaphilippe und dem Fünffachsieger Valverde auch die beiden Fahrer Wout Poels und Michal Kwiatkowski vom Team Sky. Darüberhinaus zählen Dan Martin (UAE Team Emirates), Michael Woods (EF Education First), Bjorg Lambrecht, Tim Wellens (beide Lotto Soudal), Jakob Fuglsang (Astana) und Adam Yates (Mitchelton – Scott) zu den diesjährigen Favoriten.

Die deutschen Hoffnungen ruhen aus Maximilian Schachmann (Bora – hansgrohe). Der Berliner hatte am Wochenende mit Rang fünf beim Amstel Gold Race geglänzt. Beim Flèche Wallonne 2018 schaffte es der Deutsche auf Rang acht. Mit Lennard Kämna, Florian Stork, Johannes Fröhlinger (alle Sunweb), Jonas Koch (CCC) und Paul Martens (Team Jumbo-Visma) gehen fünf weitere deutsche Fahrer an den Start.

Ergebnisse und Gewinner beim Radrennen Flèche Wallonne 2019

Radprofi Julian Alaphilippe hat die 83. Auflage des belgischen Ardennenklassikers Flèche Wallonne gewonnen. Nachdem sich der 26 Jahre alte Franzose noch am Sonntag im Finale des Amstel Gold Race verzockt hatte und Vierter wurde, konnte sich der Profi aus der belgischen Deceuninck-QuickStep-Mannschaft am Mittwoch nach 195 Kilometern von Ans hinauf zur Bergaufankunft an der Mauer von Huy gegen den Dänen Jakob Fuglsang durchsetzen und seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Der Italiener Diego Ulissi wurde Dritter.

Maximilian Schachmann für Fünfter beim Flèche Wallonne 2019

 

Rang fünf belegte wie am Sonntag als bester Deutscher nach einer erneut starken Vorstellung der Berliner Maximilian Schachmann. Der Bora-hansgrohe-Profi war beim im Durchschnitt 11,9 Prozent steilen Schlussanstieg bis 500 Meter vor dem Ziel gut positioniert, konnte dem finalen Antritt von Alaphilippe jedoch nicht folgen.

"Es war ein schweres und sehr nervöses Rennen. Ich wurde von meinen Teamkollegen aber perfekt unterstützt", kommentierte Tour-de-France-Bergkönig Alaphilippe seinen neunten Saisonerfolg bei Eurosport. Beim Amstel Gold Race waren Alaphilippe und Fuglsang noch kurz vor dem Ziel vom niederländischen Sieger Mathieu van der Poel und dem Australier Simon Clarke überholt worden, nachdem sie zuvor zu lange taktiert hatten.

28 Kilometer vor dem Ziel in Huy wurde eine dreiköpfige Ausreißergruppe gestellt, die das mit elf ausgewiesenen Anstiegen gespickte Rennen zuvor lange von vorne bestimmt hatte. Rund 400 Meter vor dem Ziel konnten sich Alaphilippe und Fuglsang dann von den anderen Sieganwärtern lösen - diesmal mit dem besseren Ende für den Franzosen.

 

sba/rut/news.de
Themen: Eurosport
Michael Schumacher Uli HoeneßAltersentschädigungNeue Nachrichten auf der Startseite