01.03.2019, 18.22 Uhr

Formel 1 Testfahrten 2019 in Barcelona: Alle Ergebnisse! Verfrühter Feierabend für Vettel nach Defekt bei Tests

Sebastian Vettel hatte bei den Testfahrten in Barcelona einen heftigen Unfall.

Sebastian Vettel hatte bei den Testfahrten in Barcelona einen heftigen Unfall. Bild: dpa

Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2019 wird die 70. Saison sein und startet am 17. März in Australien. Da ist es an der Zeit, die Boliden für die kommende Weltmeisterschaft ausgiebig zu testen. In der Woche vom 18. bis zum 21. Februar 2019 fanden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die ersten offiziellen Wintertestfahrten statt. Die zweiten schlossen sich vom 26. Februar bis 1. März an. Wir verraten Ihnen alle Ergebnisse der Tests.

Ergebnisse der Formel-1-Testfahrten 2019 in Barcelona

+++ 28.02.2019: Verfrühter Feierabend für Vettel nach Defekt bei Tests +++

Ein Elektronik-Defekt am neuen Ferrari hat Sebastian Vettel am letzten Tag der Formel-1-Tests zu einem verfrühten Feierabend gezwungen. Nach 110 Runden auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona musste der 31-Jährige am Freitag sein Auto am Streckenrand abstellen. Weil die Reparatur in den verbleibenden gut zwei Stunden nicht mehr möglich war, erklärte Ferrari sein Testprogramm vor dem Saisonstart in zwei Wochen für beendet. Zuvor war Vettel allerdings noch die schnellste Runde des Tages gefahren.

In 1:16,221 Minuten war der Hesse aber nur drei Tausendstelsekunden schneller als Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes. Der Brite hatte zuvor noch erklärt, Ferrari sei aktuell deutlich besser unterwegs als die Silberpfeile. Die neue Saison beginnt am 17. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne.

+++ 28.02.2019: Vettel-Kollege Leclerc Schnellster bei Testfahrten +++

Sebastian Vettels neuer Teamkollege Charles Leclerc hat mit der Tages-Bestzeit bei den Formel-1-Tests in Barcelona erneut die Stärke des neuen Ferraris angedeutet. Der 21 Jahre alte Monegasse war am Donnerstag mehr als eine halbe Sekunde schneller als Alexander Albon im Toro Rosso. Titelverteidiger Lewis Hamilton musste sich im Mercedes mit Rang neun begnügen. Vettel selbst war nach seinem Unfall am Vortag nicht auf der Strecke, er übernimmt den Ferrari wieder zum Test-Abschluss am Freitag.

Die Ursache für den Crash des 31 Jahre alten Deutschen ist inzwischen gefunden. Die linke vordere Felge am Auto des Hessen sei von einem fremden Objekt beschädigt worden, teilte eine Sprecherin von Ferrari mit. Danach hatte der Hesse keine Chance mehr, seinen Wagen bei hoher Geschwindigkeit unter Kontrolle zu behalten. Er krachte in einen Reifenstapel, wurde dabei aber nicht verletzt. Am Donnerstag kam es erneut zu einem heftigen Crash: Pierre Gasly krachte mit seinem Red Bull in die Streckenbegrenzung.

+++ 28.02.2019: Vettel-Crash! Ferrari hat Ursache gefunden +++

Ferrari hat die Ursache für Sebastian Vettels Unfall bei den Testfahrten in Barcelona ermittelt. Wie eine Sprecherin des Formel-1-Teams am Donnerstag mitteilte, sei die linke vordere Felge am Auto des Deutschen von einem fremden Objekt beschädigt worden. Danach hatte der Hesse keine Chance mehr, seinen Wagen bei hoher Geschwindigkeit unter Kontrolle zu behalten. Er krachte in einen Reifenstapel, wurde dabei aber nicht verletzt.

Am Mittwoch herrschte zunächst Unklarheit über den Grund für Vettels Unfall. Alle Teams hatten ihre Testfahrten wegen des Crashs für 40 Minuten unterbrechen müssen. Zwar konnte Ferrari das erheblich beschädigte Auto noch bis zum späten Nachmittag reparieren, Vettels Teamkollege Charles Leclerc konnte dann aber keine gezeitete Runde mehr fahren. Am Donnerstag sollte der Monegasse daher den ganzen Tag testen, Vettel übernimmt erst am Freitag wieder das Auto.

Die Tests auf dem Circuit de Catalunya dauern bis zum Freitag an. Nach starken ersten Eindrücken bei den Probefahrten in Spanien darf sich Vettel in dieser Saison Hoffnungen für die Jagd auf Hamilton machen.

+++ 27.02.2019: Dämpfer für Vettel! Heftiger Unfall bei Formel-1-Tests +++

Formel-1-Titelanwärter Sebastian Vettel hat in der Vorbereitung auf die neue Saison den ersten Rückschlag hinnehmen müssen. Der Hesse krachte am Mittwoch mit seinem Ferrari bei den Testfahrten in Barcelona heftig in einen Reifenstapel, das neue Auto wurde dabei stark beschädigt. Als Grund für den Unfall nannte die Scuderia einen technischen Defekt. Der Ferrari ließ sich in der schnellen Rechtskurve nicht mehr lenken, Vettel raste geradeaus von der Strecke und hinterließ eine Bremsspur. Wegen des harten Aufpralls wurde der 31-Jährige danach zur Vorsicht im Streckenhospital untersucht, blieb aber unverletzt.

Die Testfahrten aller Teams wurden wegen des Crashs für 40 Minuten unterbrochen. Ferrari ließ den demolierten Boliden für weitere Untersuchungen per Abschleppwagen an die Box zurückbringen und schloss die Reparaturen erst am späten Nachmittag ab. Vettel war bis zu seinem Unfall 40 Runden gefahren und schaffte die drittbeste Zeit des Tages. Die schnellste Runde drehte Carlos Sainz im McLaren. Nach technischen Problemen am Vortag spulte Mercedes wieder sein normales Programm mit Weltmeister Lewis Hamilton und Valtteri Bottas ab. Hamilton wurde Neunter, Bottas Achter.

Die Tests auf dem Circuit de Catalunya dauern noch bis zum Freitag an. Die neue Saison der Königsklasse beginnt am 17. März mit dem Grand Prix von Australien in Melbourne. Nach starken ersten Eindrücken bei den Probefahrten in Spanien darf sich Vettel in dieser Saison Hoffnungen für die Jagd auf Titelverteidiger Hamilton machen.

+++ 26.02.2019: Mercedes mit Technik-Problemen bei Formel-1-Test - Vettel Vierter +++

Technische Probleme am neuen Auto von Valtteri Bottas haben dem Weltmeister-Rennstall Mercedes den Auftakt in die zweite Formel-1-Testwoche verdorben. Nach nur einer gefahrenen Runde musste der Finne seinen Wagen am Dienstag auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona aufgrund von Schwierigkeiten mit dem Öldruck zwischenzeitlich lange abstellen. Die Silberpfeile tauschten am Nachmittag vorsorglich den Motor des W10 aus. Mercedes hatte zu Beginn der finalen Tests vor dem Saisonstart am 17. März in Australien zuvor mit einer neuen Ausbaustufe des W10 überrascht, die ein aerodynamisches Upgrade umfasste.

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel fuhr im Ferrari die viertschnellste Zeit des Tages und landete knapp zwei Zehntelsekunden hinter dem Engländer Lando Norris im McLaren, der in 1:17,709 Minuten die beste Runde drehte. Vettel absolvierte 81 Runden. Weltmeister Lewis Hamilton war am Vormittag in der ersten Session für Mercedes im Einsatz und belegte den zwölften Rang. Teamkollege Bottas konnte nach einem Wechsel der Antriebseinheit am späten Nachmittag doch noch für knapp zehn Minuten fahren und wurde Elfter. Nico Hülkenberg im Renault landete auf Platz 13.

Da die Rennställe ganz unterschiedliche Programme absolvieren, sind die Zeiten und Platzierungen allerdings nur bedingt aussagekräftig. Bis Freitag stehen in der Nähe von Barcelona noch drei weitere Testtage an.

+++ 21.02.2019: Hülkenberg zum Abschluss der ersten Formel-1-Tests mit Bestzeit +++

Nico Hülkenberg hat zum Abschluss des ersten Teils der Formel-1-Testfahrten die Bestzeit gesetzt. Der 31 Jahre alte Renault-Pilot aus Emmerich drehte am Donnerstag auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona in 1:17,393 Minuten die schnellste Runde und verwies Debütant Alexander Albon im Toro Rosso auf den zweiten Platz. Kurz nach seiner schnellsten Fahrt musste Hülkenberg seinen Wagen jedoch aufgrund von technischen Problemen abstellen. Insgesamt fuhr er am vierten Testtag nur 24 Runden und konnte nach dem Zwischenfall in der letzten Stunde nicht mehr zurück auf die Strecke.

Lewis Hamilton und Valtteri Bottas teilten sich bei Weltmeister-Team Mercedes erneut das Tagespensum. Hamilton wurde am Ende Fünfter, Bottas schaffte es auf Rang vier. Bei Ferrari kam der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel wie geplant nicht zum Einsatz. Sein neuer Teamkollege Charles Leclerc reihte sich auf Rang sechs ein. Da die Rennställe verschiedene Programme absolvieren, sind die Zeiten und Platzierungen nur bedingt aussagekräftig.

Die Formel 1 testet vom 18.-21. Februar 2019 in Barcelona für die neue Saison.

Die Formel 1 testet vom 18.-21. Februar 2019 in Barcelona für die neue Saison. Bild: Jan Woitas / dpa

Gut drei Wochen vor dem Saisonstart hat Rückkehrer Robert Kubica mit seinem Williams-Team noch viel Arbeit vor sich. Der 34-jährige Pole fuhr die langsamste Zeit und hatte mehr als vier Sekunden Rückstand auf Hülkenberg. Williams' neuer FW42 war zu den ersten beiden Testtagen noch nicht fertig geworden, Kubicas Teamkollege George Russell schaffte mit 17 Umläufen die wenigsten Runden des Tages.

Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen alle Teams noch einmal auf dem Kurs in Katalonien ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März in Melbourne vorbereiten.

+++ 20.02.2019: Russe Kwjat mit Formel-1-Bestzeit - Williams legt endlich los +++

Rückkehrer Daniil Kwjat hat sich am dritten Tag der Formel-1-Testfahrten die Bestzeit gesichert. Der Toro-Rosso-Pilot aus Russland drehte am Mittwoch auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona in 1:17,704 Minuten die schnellste Runde und verwies den Finnen Kimi Räikkönen im Alfa Romeo auf den zweiten Platz. Kwjat hatte in der vergangenen Saison nur als Ferrari-Entwicklungsfahrer gearbeitet.

Nach Bestzeiten der Scuderia an den ersten beiden Tagen wurde Sebastian Vettel diesmal Vierter und absolvierte 134 Runden. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas teilten sich bei Weltmeister-Team Mercedes wieder das Tagespensum. Hamilton war am Ende Zwölfter, Bottas lag direkt vor ihm. Nico Hülkenberg belegte im Renault Position sechs. Da die Rennställe verschiedene Programme absolvieren, sind die Zeiten und Platzierungen nur bedingt aussagekräftig.

Endlich konnte Williams seine ersten Kilometer abspulen. Der neue FW42 war zu den ersten beiden Testtagen noch nicht fertig geworden, ab Mittwochnachmittag absolvierte der englische Neuling George Russell 23 Umläufe. Dem Letzten fehlten am Ende aber fast acht Sekunden auf den Russen Kwjat.

"Es war eine sehr schwere Geburt", beschrieb Co-Teamchefin Claire Williams die Arbeit am neuen Wagen. Am Donnerstag enden die ersten Testfahrten. Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen alle Teams noch einmal auf dem Kurs in Katalonien ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März in Melbourne vorbereiten.

+++ 19.02.2019: Vettels Ferrari-Teamkollege Leclerc gibt Ton bei Formel-1-Tests an +++

Sebastian Vettels neuer Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc hat den zweiten Tag der Formel-1-Testfahrten bestimmt. Der Neuzugang vom ehemaligen Sauber-Rennstall drehte am Dienstag auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona in 1:18,247 Minuten nicht nur die schnellste Runde des Tages, der 21-jährige Monegasse absolvierte im SF90 mit 157 Runden auch die meisten Umläufe. Vettel hatte tags zuvor auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs 1:18,161 Minuten benötigt und 169 Runden abgespult. «Ich bin mir sicher, dass er schnell genug sein wird und mich unter Druck setzen wird», hatte Vettel gesagt und Leclerc als «echten Rivalen» bezeichnet.

Weltmeister-Team Mercedes kam an die Bestzeiten nicht heran. Lewis Hamilton hatte fast 1,7 Sekunden Rückstand auf Leclerc und wurde Zehnter. Valtteri Bottas fehlten als Sechstem knapp 1,3 Sekunden auf den Ferrari-Neuling. Nico Hülkenberg belegte im Renault Position acht des Tagesklassements.

Der neue Williams von Rückkehrer Robert Kubica und Neuling George Russell soll nun am frühen Mittwochmorgen an der Strecke eintreffen und dann im Bestfall am Nachmittag seine ersten Runden drehen. Bis zum Donnerstag kann das Team den nicht rechtzeitig fertig gewordenen FW42 dann noch testen. Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen alle Teams dann noch einmal auf dem Kurs in Katalonien ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März in Melbourne vorbereiten.

+++ 18.02.2019:Williams nicht vor Mittwoch fahrbereit: "Extrem enttäuschend" +++

Der britische Traditionsrennstall Williams wird wahrscheinlich auch am Dienstag noch nicht in die Testfahrten der Formel 1 einsteigen. "Das ist natürlich extrem enttäuschend", sagte die Stellvertretende Teamchefin Claire Williams am Montag. Während alle andere Teams auf dem Circuit de Catalunya am Auftakttag der Testfahrten ihren Runden drehten, ging für den 34 Jahre alten Rückkehrer Robert Kubica aus Polen und den 21 Jahre alten Neuling George Russell nichts.

Der neue FW42 ist nicht rechtzeitig fertig geworden. Es sei wahrscheinlicher, dass es erst frühestens Mittwoch soweit sei, meinte Williams. Die erste Phase der Probefahrten endet am Donnerstag um 18.00 Uhr. Die zweite Testreihe findet vom 26. Februar bis 1. März erneut auf dem Kurs in Katalonien statt. Die Saison beginnt am 17. März in Melbourne.

+++ 18.02.2019:Vettel startet mit mehr als einer Renndistanz und Bestzeit +++

Sebastian Vettel ist verheißungsvoll in die entscheidende Phase der Vorbereitung auf den Titelkampf der Formel 1 gestartet. Der viermalige Weltmeister absolvierte am Montag mit seinem neuen Ferrari SF90 auf Anhieb mehr als eine Renndistanz bis zur Mittagspause des ersten offiziellen Testtages und stellte vorerst auch die Bestzeit auf. Vettel drehte 72 Runden und damit die meisten der neun Fahrer, die zunächst im Einsatz waren.

Für seine schnellste Runde auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs bei Barcelona benötigte der gebürtige Heppenheimer 1:18,161 Minuten. Er unterbot damit bereits die Bestzeit (1:19,673) der ersten Testwoche vor einem Jahr auf dem Kurs, der als perfekter Gradmesser gilt. Die Renndistanz auf der Strecke beträgt 66 Runden.

Zweitschnellster war in den ersten vier Stunden am Montag der Mexikaner Sergio Perez von Racing Point, er kam aber nur auf 20 Runden. 69 schaffte Valtteri Bottas im Mercedes. Der 29 Jahre alte Finne fuhr die drittschnellste Runde, er wird den W10 nach der Pause an den fünfmaligen Weltmeister Lewis Hamilton übergeben.

In 1:20,127 Minuten war Bottas über zwei Sekunden langsamer als Vettel. Auf Rang vier folgte dessen ehemaliger Teamkollege Kimi Räikkönen, der in dieser Saison für das ehemalige Sauber-Team aus der Schweiz, neuerdings Alfa Romeo, fährt. Max Verstappen wurde im Red Bull mit Honda-Motor Fünfter.

Die Zeiten und damit Platzierungen haben allerdings nur eingeschränkte Aussagekraft. Die Teams haben unterschiedliche Testprogramme, die sie in den ersten vier Tagen abspulen. Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen sie dann noch einmal auf dem Kurs in Katalonien ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März im australischen Melbourne vorbereiten.

+++ 18.02.2019:Bottas eröffnet im neuen Formel-1-Mercedes die Testfahrten +++

Titelverteidiger Mercedes hat mit Valtteri Bottas am Steuer des neuen Formel-1-Silberpfeils die Testfahrten eröffnet. Der 29 Jahre alte Finne brachte sich schon vor der Streckenfreigabe am Montag um 9.00 Uhr in der Boxengasse des Circuit de Catalunya als Erster in Stellung, ebenso Carlos Sainz mit seinem neuen McLaren.

Kurz nach Bottas, der am Nachmittag den W10 an den fünfmaligen Weltmeister Lewis Hamilton (34) übergeben wird, und dem Spanier nahm auch Top-Herausforderer Sebastian Vettel (31) den ersten offiziellen Testtag mit dem neuen Ferrari SF90 in Angriff. Er wird das Auto am Dienstag seinem neuen Teamkollegen Charles Leclerc (21) überlassen.

Die erste Testphase geht über vier Tage. Vom 26. Februar bis zum 1. März dürfen die Teams noch einmal auf dem Grand-Prix-Kurs bei Barcelona vier Tage ihre Autos auf den Saisonstart am 17. März im australischen Melbourne vorbereiten.

Getestet wird in diesen Tagen praktisch alles, vor allem die Aerodynamik, der Motor, die Reifen, das Zusammenspiel der Komponenten. An Bottas' neuem Mercedes waren gleich bei der Installationsrunde Messgitter hinter den Vorderrädern angebracht. An Vettels Wagen befanden sich die Messgitter zunächst im hinteren Bereich.

Kurz nach dem Teststart sorgte Kimi Räikkönen für die erste Rote Flagge. Der ehemalige Vettel-Teamkollege bei Ferrari war im neuen Sauber von der Strecke abgekommen und ins Kiesbett geraten.

+++ 17.02.2019:Testfahrten der Formel 1 beginnen: Vettel steuert neuen Ferrari +++

Die Formel 1 startet an diesem Montag in die heiße Vorbereitungsphase. Auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona beginnen die offiziellen Testfahrten. Für Titelverteidiger Mercedes soll zunächst Valtteri Bottas am Steuer des neuen Silberpfeils Platz nehmen, ehe zur zweiten Tageshälfte Fünffach-Weltmeister Lewis Hamilton übernimmt. Damit kommt es am ersten von zunächst vier Testtagen auf dem Grand-Prix-Kurs gleich zum ersten Kräftemessen mit Top-Herausforderer Sebastian Vettel. Der 31 Jahre alte Heppenheimer wird den neuen Ferrari zum Auftakt fahren.

+++ 17.02.2019:Vor Formel-1-Testbeginn: Williams nicht fahrbereit +++

Das Williams-Team ist zum Start der Formel-1-Tests in Barcelona noch nicht fahrbereit. «Wir brauchen noch etwas Zeit, bis wir so weit sind», wurde Vize-Teamchefin Claire Williams am Sonntag in einer Mitteilung des englischen Rennstalls zitiert. Die offiziellen Testfahrten für alle Teams beginnen am Montag auf dem Circuit de Catalunya, Williams will nun am Dienstagmorgen einsteigen. Trotz aller Bemühungen sei es nicht gelungen, das neue Auto rechtzeitig fertigzustellen. "Das ist sicher nicht ideal, aber auch nicht das Ende der Welt", sagte Williams.

Allen Teams stehen vor der neuen Saison, die am 17. März in Melbourne beginnt, nur die acht Testtage in Barcelona zur Verfügung. Williams, das zu den erfolgreichsten Teams der Formel 1 zählt, war im Vorjahr ans Ende der Konstrukteurswertung abgerutscht. In diesem Jahr versucht der Rennstall mit Rückkehrer Robert Kubica aus Polen und dem britischen Neuling George Russell einen Neuanfang.

+++ Vettels neuer Formel-1-Ferrari heißt SF90 +++

Sebastian Vettels neuer Formel-1-Dienstwagen trägt den offiziellen Namen Ferrari SF90. Die Scuderia präsentierte ihr Auto für die kommende Saison am Freitag in der eigenen Rennfabrik im italienischen Maranello mit einer Show voller Pathos und Erinnerungen an vergangene Erfolge. "Als Team tragen wir die Hoffnungen, Erwartungen und den Stolz einer ganzen Nation und von Millionen Fans in aller Welt. Wir akzeptieren diese Verantwortung", sagte Ferrari-Präsident Louis Camilleri.

Der Name des Autos erinnert an die Gründung der Scuderia Ferrari vor 90 Jahren durch Enzo Ferrari. Nach elf titellosen Jahren wollen die Italiener in diesem Jahr endlich wieder in der WMtriumphieren. "Das Team ist auf dem richtigen Weg, hoffentlich können wir uns weiter verbessern", sagte Vettel bei der Vorstellung des neuen Boliden. Neben dem 31-Jährigen wird künftig der Monegasse Charles Leclerc (21) zweiter Ferrari-Stammpilot. Er ersetzt den Finnen Kimi Räikkönen. Zudem löste der Schweizer Mattia Binotto als Teamchef den glücklosen Maurizio Arrivabene ab. Die ersten Testfahrten des Jahres beginnen am Montag in Barcelona. Saisonstart ist am 17. März mit den Grand Prix von Australien in Melbourne.

+++ Jungfernfahrt des neuen Formel-1-Mercedes: "Starten auch bei null" +++

Der neue Silberpfeil hat 40 Tage vor dem Saisonauftakt der Formel 1 die ersten Kilometer absolviert. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit fuhr Valtteri Bottas am Mittwoch den W10 auf dem Grand-Prix-Kurs im englischen Silverstone unweit der Formel-1-Schmiede des deutschen Werksrennstalls. Die 10 in der technischen Bezeichnung des Wagens steht für das zehnte Modell seit der Rückkehr von Mercedes als Werksteam in die Königsklasse. Zunächst veröffentlichte der Rennstall lediglich computergenerierte Bilder. Wie bei allen anderen Wagen der Konkurrenten sticht auch der neue, breitere Frontflügel heraus. Er muss den veränderten Regeln gemäß 2,00 Meter statt 1,80 Meter breit sein.

In der kommenden Saison, die am 17. März in Australien beginnt, will Mercedes seine Titelserie fortsetzen. Seit einschließlich 2014 gewann das von Superstar und Fünffach-Champion Lewis Hamilton (34) angeführte Team die Fahrer- und die Konstrukteursweltmeisterschaften.
"Wir starten aber jetzt auch mit null Punkten, du hast keinen Kredit von der vergangenen Saison", betonte Teamchef Toto Wolff. Hamilton meinte mit Blick auf seine ersten Runden mit dem neuen Wagen und vor dem Start in sein siebtes Jahr mit den Silberpfeilen: "Ein neues Auto zu fahren ist wie jemanden zum ersten Mal kennenzulernen - du möchtest so schnell wie möglich alles darüber erfahren, bevor ihr euch auf die gemeinsame Reise begebt."

+++ Neuer Red Bull mit Einmal-Lackierung vorgestellt +++

Red Bull hat seinen neuen Rennwagen für den Angriff auf Formel-1-Dominator Mercedes mit einer einmaligen Sonderlackierung vorgestellt. Das Team von Milliardär Dietrich Mateschitz veröffentlichte zunächst ein Bild des Wagens. Wie schon öfters zuvor, setzte Red Bull dabei auf ein spektakuläres Outfit: Der Wagen wurde in dunkelblau lackiert, die Schriftzüge waren in rot gehalten, zudem machten Schraffierungen die Detailerkennung in manchen Bereichen schwieriger.

Max Verstappen durfte unter Ausschluss der Öffentlichkeit und zu Filmzwecken die ersten Kilometer mit dem neuen Wagen auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone unweit der Rennzentrale von Red Bull in Milton Keynes fahren. Der 21 Jahre Niederländer tritt in diesem Jahr zusammen mit dem 23 Jahre alten Franzosen Pierre Gasly an. Verstappens bisheriger Teamkollege, Daniel Ricciardo (29), wechselte zu Renault.

Erstmals wird Red Bull zudem in diesem Jahr mit Motoren des japanischen Herstellers Honda fahren. "Wir erwarten sehr viel. Es braucht aber sicher auch Zeit, wir können nicht erwarten, dass es vom ersten Rennen an sofort perfekt läuft", sagte Verstappen. Kurzum: "Ich bin optimistisch, aber auch realistisch." Red Bull wartet seit der Erfolgsära mit Sebastian Vettel auf den nächsten Titel. Von 2010 bis einschließlich 2013 hatten der gebürtige Heppenheimer, der zur Saison 2015 zu Ferrari wechselte, und Red Bull jeweils die Fahrer- und Konstrukteurswertung gewonnen.

+++ Renault-Team um Hülkenberg will Lücke zu Topteams schließen +++

Der Renault-Rennstall von Nico Hülkenberg will in dieser Saison die Formel-1-Topteams angreifen. «Wir wollen um mehr kämpfen. Wir wollen die Lücke zu den Spitzenreitern schließen», sagte Teamchef Cyril Abiteboul am Dienstag im englischen Enstone bei der Vorstellung des neuen Wagens mit der Bezeichnung R.S.19. Das französische Werksteam nimmt in dieser Saison Weltmeister Mercedes, Ferrari und Red Bull ins Visier. Hülkenberg fährt ab diesem Jahr an der Seite des Australiers Daniel Ricciardo, der von Red Bull gekommen war. «Wir wollen den Trend nach oben fortsetzen», sagte Hülkenberg. Der Emmericher wartet auch nach 158 Grand Prix auf seinen ersten Formel-1-Podestplatz.

+++ Pay-TV-Sender Sky zeigt wieder Formel 1 +++

Der Pay-TV-Sender Sky überträgt in der neuen Saison wieder die Formel 1. Der neue Vertrag dauert nach Angaben des Senders zwei Jahre. In der abgelaufenen Saison hatte Sky nach längerer Zeit erstmals keine Rechte. Zuerst hatte darüber das Medienportal DWDL berichtet. Die Motorsport-Serie war in Deutschland zuletzt nur beim Free-TV-Sender RTL zu sehen, der auch in den kommenden Jahren überträgt. Das erste Rennen findet am 17. März in Melbourne (Australien)statt.

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pap/news.de
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