11.02.2019, 09.52 Uhr

Eisschnelllauf-WM Inzell 2019 in TV und Live-Stream : Eisschnelllauf-WM 2019 in Inzell: Alle aktuellen Ergebnisse und Gewinner

Die Eisschnelllauf-WM 2019 startet vom 7. bis 10. Februar in Inzell.

Die Eisschnelllauf-WM 2019 startet vom 7. bis 10. Februar in Inzell. Bild: dpa

Direkt im Anschluss an die Rennen bei der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaft in Inzell lesen Sie die Ergebnisse und Gewinner zeitnah hier bei news.de im Ticker.

+++ 10.02.2019: Claudia Pechstein im Massenstartrennen auf WM-Platz zwölf +++

Claudia Pechstein hat am Sonntag zum Abschluss der Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Inzell die angestrebte Top-Ten-Platzierung im Massenstartrennen knapp verfehlt und ist auf Platz zwölf eingekommen. Die Berlinerin, die in knapp zwei Wochen ihren 47 Geburtstag feiert, erkämpfte einen Punkt bei einer Zwischenwertung, hatte aber im Schlusssprint mit der Vergabe der Medaillen nichts zu tun. Bei Olympia 2018 hatte Pechstein Platz 13 belegt.

Ihre Teamgefährtin Roxanne Dufter, die zuvor mit Rang elf über 1500 Meter überzeugt hatte, kam im Endklassement auf Rang 19. Den Sieg in der vierten Massenstart-Entscheidung der WM-Geschichte ging an Irene Schouten, die damit das achte WM-Gold bei diesen Titelkämpfen für die Niederlande sicherte.

+++ 09.02.2019: Patrick Beckert verpasst WM-Bronze um zwei Tausendstelsekunden +++ 

Auch Patrick Beckert hat das medaillenlose Abschneiden der deutschen Eisschnellläufer bei der WM in Inzell nicht verhindern können. Der Erfurter kam nach starker Leistung über 10.000 Meter in persönlicher Saison-Bestzeit von 12:57,402 Minuten nur auf vierten Platz. Damit verpasste der Erfurter den dritten Rang, den der Russe Danila Semerikow behauptete, um zwei Tausendstel-Sekunden. Weltmeister wurde der Niederländer Jorrit Bergsma (12:52,92) vor seinem Landsmann Patrick Roest (12:53,34).

Beckert verbuchte damit zum Saisonhöhepunkt eine persönliche Saison-Bestzeit und verfehlte den deutschen Rekord, den er selbst vor zwei Jahren bei der WM in Gangneung/Südkorea aufgestellt hatte, nur um knapp fünf Sekunden. Im Ziel war er aber untröstlich über die knappe Entscheidung. Beckert lief das Rennen bis zur Hälfte sehr konstant, büßte dann etwas Zeit im Mittelteil ein und steigerte sich schließlich auf den letzten fünf Runden noch einmal gehörig, so dass er noch souverän die 13-Minuten-Marke knackte.

+++ 09.02.2019: Pechstein in ihrem 50. WM-Rennen auf Rang sieben über 5000 Meter +++

Claudia Pechstein hat in ihrem 50. Rennen bei Einzelstrecken-Weltmeisterschaften über 5000 Meter ihre 47. Top-Ten-Platzierung erzielt. In 7:00,90 Minuten reichte es für die 46 Jahre alte Berlinerin am Samstag in der Max-Aicher-Arena von Inzell zum siebten Rang. "Ich ziehe den Hut vor dieser Leistung", sagte DESG-Präsidentin Stefanie Teeuwen.

Den Sieg ging wie schon über 3000 Meter an Martina Sablikova, die in 6:44,85 Minuten die Olympiasiegerin Esmee Visser aus den Niederlanden (6:46,14 Minuten) auf Rang zwei verwies. Sablikova verbesserte damit ihren eigenen Bahnrekord gleich um sechs Sekunden. Die 32 Jahre alte Tschechin schloss mit ihrem insgesamt 19. WM-Titel zu Rekordweltmeisterin Gunda-Niemann-Stirnemann aus Erfurt auf, die zwischen 1991 und 2001 elf Einzel- und acht Allround-WM-Titel erkämpft hatte.

Pechstein hatte nach einer juristischen Niederlage zwei Tage vor der WM lange Zeit die Absage all ihrer WM-Start erwogen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte am Dienstag Pechsteins Berufung zum Urteil vom 2. Oktober 2018 zurückgewiesen. Nach diesem "Tiefschlag" wisse sie nicht, "ob ich trotz des mir widerfahrenen Unrechts über genügend Kraft verfüge, meine Bestleistung abrufen zu können", hatte Pechstein mitgeteilt und auf die Rennen über 3000 Meter und in der Team-Verfolgung verzichtet.

+++ 08.02.2019: Eisschnelllauf: Rekordweltmeister Kramer holt im Team 29. WM-Titel +++

Das Eisschnelllauf-Trio aus den Niederlanden hat sich am Freitag bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Inzell zum zehnten Mal den Titel in der Team-Verfolgung der Herren gesichert. Zum siebten Mal gehörte auch der 32 Jahre alte Sven Kramer zum siegreichen Oranje-Team und verbuchte damit seinen 20. Titel bei Einzelstrecken-WM. Mit seinen neun Allroundtiteln stehen für den Rekordweltmeister nun insgesamt 29 WM-Goldplaketten in der Bilanz.

Sein Team mit Douwe de Vries und Marcel Bosker verbesserte zum Abschluss des zweiten WM-Tages den Bahnrekord um fast drei Sekunden auf 3:38,43 Minuten und siegte vor Norwegen und Russland. Die deutschen Eisschnellläufer hatten in diesem Winter nicht an Teamrennen teilgenommen.

+++ 08.02.2019: Eisschnellläufer Nico Ihle Elfter über 500 Meter bei WM in Inzell +++

Nico Ihle hat sein Traumresultat der WM 2017 vor heimischer Kulisse nicht wiederholen können. Der 33 Jahre alte Chemnitzer kam am Freitag bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer von Inzell über 500 Meter in 34,69 Sekunden auf den elften Platz. Vor zwei Jahren war er auf der Olympia-Bahn in Gangneung/Südkorea Vizeweltmeister geworden. Tags zuvor war Ihle im deutschen Trio auf Platz vier im Teamsprint gelaufen.

Der Titel über 500 Meter ging an den Russen Ruslan Muraschow, der in 34,22 Sekunden den Bahnrekord gleich um 0,12 Sekunden drückte. Olympiasieger Havard Lorentzen aus Norwegen (34,35) belegte Rang zwei vor dem Russen Viktor Mushtakow (34,43).

Zuvor hatte Vanessa Herzog für eine Überraschung gesorgt und im 500-Meter-Sprint der Damen das erste WM-Gold für Österreich seit 20 Jahren geholt. Die Europameisterin setzte sich in Bahnrekordzeit von 37,12 Sekunden vor Olympiasiegerin Nao Kodaira aus Japan (37,20) durch. Für die letzte und bis dahin einzige WM-Goldmedaille für Österreich hatte Emese Hunyady 1999 über 1500 Meter gesorgt. Gabi Hirschbichler aus Inzell musste auf ihrer Heimbahn mit Rang 24 zufrieden sein (38,88).

+++ 08.02.2019: Vanessa Herzog holt für Österreich erstes WM-Gold seit 20 Jahren +++

Vanessa Herzog hat am Freitag bei den Einzelstrecken-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer das erste Gold für Österreich seit 20 Jahren geholt. Im 500-Meter-Sprint setzte sich die Europameisterin in Bahnrekordzeit von 37,12 Sekunden vor der Olympiasiegerin und großen Favoritin Nao Kodaira aus Japan (37,20) durch. Für die letzte und bis dahin einzige WM-Goldmedaille für Österreich hatte Emese Hunyady 1999 über 1500 Meter gesorgt. Gabi Hirschbichler aus Inzell musste auf ihrer Heimbahn mit Rang 24 zufrieden sein (38,88).

+++ 07.02.2019: Beckert WM-Sechster über 5000 Meter - Pedersen überrascht Holländer +++

Patrick Beckert hat zum Abschluss des ersten Wettkampftages bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer den sechsten Platz über 5000 Meter erkämpft. Der Erfurter lief 6:15,76 Minuten und erfüllte sich damit sein Ziel, besser abzuschneiden als bei Olympia 2018, als er Zehnter war. Den Titel sicherte sich der Norweger Sverre Lunde Pedersen, der mit Bahnrekord von 6:07,16 Minuten die seit 2005 währende Siegesserie der Niederländer stoppte. Der niederländische Olympiasieger Sven Kramer verpasste als Dritter hinter seinem Landsmann Patrick Roest seinen neunten WM-Titel auf dieser Strecke.

+++ 07.02.2019: Tschechin Sablikova erkämpft fünften WM-Titel über 3000 Meter +++

Die Tschechin Martina Sablikova hat am Donnerstag zum fünften Mal den Titel über 3000 Meter bei Einzelstrecken-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer gewonnen. In der Bahnrekordzeit von 3:58,91 Minuten setzte sie sich in Inzell vor Europameisterin Antoinette de Jong aus den Niederlanden und Natalja Woronina aus Russland durch. Die Inzellerin Roxanne Dufter kam als einzige deutsche Starterin in 4:09,07 Minuten auf Platz 16.

Claudia Pechstein hatte am Eröffnungstag der Heim-WM ihre Starts über 3000 Meter und in der Team-Verfolgung am Freitag abgesagt. Hollands erfolgreichste Olympionikin Ireen Wüst verpasste es auf Rang fünf, mit Rekordweltmeisterin Gunda Niemann-Stirnemann aus Erfurt gleich zu ziehen, die in der Vergangenheit insgesamt 19 WM-Titel gewonnen hatte.

+++ 07.02.2019: Deutsche Teamsprinter bei WM-Premiere in Inzell auf Platz vier +++

Die deutschen Eisschnellläufer haben bei der Weltmeisterschafts-Premiere des Teamsprints in Inzell das Podest nur knapp verfehlt. Die Chemnitzer Brüder Nico und Denny Ihle sowie der Inzeller Joel Dufter kamen am Donnerstag in der Max-Aicher-Arena in deutscher Rekordzeit von 1:20,59 Minuten auf den vierten Platz. Der Sieg ging mit Bahnrekord von 1:19,05 Minuten an das Trio aus den Niederlanden vor Südkorea und Russland.

Erst kurzfristig war Nico Ihles Bruder Denny in die Formation gerutscht, weil der Münchener Hendrik Dombek wegen gesundheitlicher Problem nicht in Bestform war. Der 34 Jahre alte Denny Ihle hatte seinen ein Jahr jüngeren Bruder stets bei den Trainingseinheiten auf der Freiluftbahn in Chemnitz begleitet, im gesamten Winter aber noch kein Weltcup-Rennen bestritten.

+++ 07.02.2019: Claudia Pechstein sagt zwei WM-Rennen ab +++

Claudia Pechstein hat am Eröffnungstag der Heim- Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Inzell ihre WM-Starts über 3000 Meter am Donnerstag und in der Team-Verfolgung am Freitag abgesagt. Die Berlinerin wird somit nur die 5000 Meter am Samstag und den Massenstartlauf am Sonntag bestreiten. "Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte so kurz vor dem WM-Start geht an die Substanz. Es ist kaum noch zu ertragen, was mir als Folge der skandalösen Unrechtssperre von 2009 alles zugemutet wird. In meiner ersten Reaktion habe ich direkt an Abreise gedacht", sagte die 46-Jährige am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Andererseits habe sie sich sehr auf die WM gefreut und sich auch sportlich unter widrigsten Umständen für den Saisonhöhepunkt qualifiziert. "Deshalb habe mich nach Abstimmung mit meinem Mentaltrainer Matthias Große, meinem Manager Ralf Grengel und DESG-Teamleiter Helge Jasch dazu entschieden, an den Start zu gehen. Allerdings nur in den beiden Rennen, auf die im Laufe der Saison auch mein Training aufgebaut war", setzte sie hinzu.

"Ich hatte mir im WM-Vorfeld die Ziele gesetzt, über 5000 unter die besten Acht und im Massenstart in die Top Ten zu laufen. Ich habe wirklich keine Ahnung, ob mir das unter diesen Umständen gelingen kann", erklärte sie. Sie habe nur dann eine Chance, "wenn ich mich voll und ganz darauf konzentriere und versuche, bis Samstag alles andere auszublenden". Sie hoffe auf das Verständnis des Verbandes und der Zuschauer, die sie auch auf den anderen Strecken sehen wollten.

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kad/news.de/dpa
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