17.01.2019, 14.18 Uhr

Handball WM 2019: Das müssen Sie zum Vorrundenfinale wissen!

Fabian Wiede trifft gegen Frankreich.

Fabian Wiede trifft gegen Frankreich. Bild: Soeren Stache/dpa

Die deutschen Handballer haben vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen Serbien am Donnerstagabend um 18.00 Uhr (SO sind Sie live bei dem Spiel dabei) in der Berliner Mercedes-Benz Arena beste Chancen, um mit einer ordentlichen Punkteausbeute in die Hauptrunde zu starten. Qualifiziert für die nächste Turnierphase sind sie ohnehin schon - im schlimmsten Fall könnten sie aber mit einer sehr schlechten Ausgangslage starten.

Das wäre der Idealfall für die deutsche Handball-Nationalmannschaft nach der WM-Vorrunde

Wenn alles so läuft, wie die DHB-Auswahl es sich erhofft, startet sie mit 3:1-Punkten und einem gegenüber Weltmeister Frankreich um elf Treffer besseren Torverhältnis in die Hauptrunde. Das ist gegeben, wenn Frankreich am Abend Russland schlägt und Brasilien vorher gegen Korea gewinnt. "Wenn alles normal läuft, haben wir die beste aller Möglichkeiten", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning.

Schlimmstes Szenario für die Deutschen nach der Vorrunde bei der Handball WM 2019

Verliert Brasilien gegen Korea, Deutschland gegen Serbien und Russland gegen Frankreich wäre das Worst-Case-Szenario aus deutscher Sicht perfekt. Denn dann würde neben Frankreich und Deutschland noch Serbien den Sprung in die Hauptrunde schaffen. Das würde bedeuten, dass Deutschland mit 1:3-Punkten in die nächste Turnierphase nach Köln umzieht.

Die Auswirkungen einer brasilianischen Niederlage an diesem Spieltag

Eine Niederlage Brasiliens gegen Korea könnte negative Folgen für die DHB-Auswahl haben. Denn dann könnte den Russen gegen Frankreich am Abend bereits ein Remis genügen, um in die Hauptrunde einzuziehen. Das würde bedeuten, dass die deutsche Mannschaft unabhängig von ihrem Ergebnis gegen Serbien mit 2:2-Punkten nach Köln fährt.

Handball-WM 2019: Weinhold fehlt deutschen Handballern im Vorrundenfinale

Die deutschen Handballer müssen im letzten WM-Vorrundenspiel am Donnerstagabend (18.00 Uhr/ARD) gegen Serbien definitiv auf Steffen Weinhold verzichten. Der Rückraumspieler vom Rekordmeister THW Kiel fällt wegen einer Zerrung im Adduktorenbereich aus. Bundestrainer Christian Prokop verzichtet dennoch zunächst auf eine Nachnominierung von Europameister Kai Häfner, der am Mittwoch zur Mannschaft gestoßen war, so dass die DHB-Auswahl die Partie mit einem 15-köpfigen Aufgebot bestreiten wird.

Der letzte deutsche Vorrundengegner Serbien

Als Teil Jugoslawiens feierte Serbien einst große Erfolge - mit den Olympiasiegen 1972 und 1984 sowie dem WM-Triumph 1986 als Höhepunkten. Seit dem Zerfall des Landes spielen die Serben im Welt-Handball keine große Rolle mehr. Nur 2012 gelang mit EM-Silber noch einmal ein Erfolg. Bei der WM ist Serbien erst zum vierten Mal nach 2009, 2011 und 2013 dabei. Rang acht vor zehn Jahren ist das bisher beste Ergebnis. Diesmal fehlt zudem Ausnahmespieler Petar Nenadic.

Größte Erfolge: Olympiasieger 1972, 1984; Weltmeister 1986 (jeweils als Jugoslawien); EM-Zweiter 2012 Trainer: Nenad Perunicic Topspieler: Bogdan Radivojevic Deutsche Bilanz gegen Serbien (Jugoslawien): 78 Spiele (39-14-25)

Lesen Sie auch:Die aktuellen Resultate der Handball-WM im Überblick.

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pap/news.de/dpa
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