16.01.2019, 09.52 Uhr

Handball-WM 2019 heute in Live-Stream und TV: SO sehen Sie alle Spiele des 4. Spieltages live

Auf diesen Pokal sind die teilnehmenden Mannschaften der Handball-WM 2019 scharf.

Auf diesen Pokal sind die teilnehmenden Mannschaften der Handball-WM 2019 scharf. Bild: Marius Becker / picture alliance / dpa

Vom 10. bis 27. Januar 2019 gibt es in der Sportwelt nur ein Thema, denn die Handball-WM 2019 steht auf dem Plan. Die Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark steht unmittelbar bevor. Vom 10. bis 27. Januar spielen 24 Mannschaften um die Nachfolge von Titelverteidiger Frankreich. Los geht's mit dem Eröffnungsspiel am 10.01.2019 mit Deutschland gegen Korea. Welche Termine außerdem auf dem Spielplan stehen, in welchem Modus die Handball-WM 2019 gespielt wird, wie Sie live per TV-Übertragung und Live-Stream bei der Weltmeisterschaft dabei sind und was Sie außerdem zur WM wissen müssen, gibt es hier im Überblick nachzulesen.

Handball-WM 2019 in TV-Übertragung und Live-Stream sehen

Wer vom Handballfieber gepackt ist und vom Eröffnungsspiel am 10. Januar bis zum Finale am 27. Januar 2019 kein Spiel der Weltmeisterschaft versäumen möchte, kann die Handball-WM 2019 sowohl in der TV-Übertragung als auch im Live-Stream genießen. ARD und ZDF werden alle WM-Spiele der deutschen Mannschaft live übertragen. Das ZDF wird unter anderem das WM-Eröffnungsspiel der deutschen Mannschaft am 10. Januar gegen Korea zeigen. Die ARD steigt am 14. Januar mit der Partie gegen Russland in die Live-Berichterstattung ein. Auch ein Halbfinale mit deutscher Beteiligung wäre im Ersten zu sehen. Das Endspiel am 27. Januar wird vom ZDF gezeigt.

Zudem wird der Internetanbieter Sportdeutschland.TV nach eigenen Angaben alle 96 Spiele der Titelkämpfe in Deutschland und Dänemark live zeigen. Für die Partien der deutschen Mannschaft, die im Ersten und Zweiten kostenlos laufen, muss dort allerdings eine Gebühr gezahlt werden. Zudem sind bei Eurosport bis zu 15 Spiele ohne deutsche Beteiligung live zu sehen.

Wer keinen Fernseher in Reichweite hat, die Spiele der Handball-WM 2019 aber trotzdem nicht verpassen möchte, der kann auf den Live-Stream ausweichen. Sowohl die ARD als auch das ZDF machen die Handball-Partien in ihren Mediatheken online verfügbar, sodass Handballfans die Weltmeisterschaft bequem im Live-Stream auf Smartphone, Tablet und Co. verfolgen können. Auch im Eurosport Player gibt es die Handball-WM 2019 im Live-Stream zu sehen, allerdings ist die Nutzung des Online-Angebotes nicht kostenfrei.

Bundestrainer Christian Prokop macht sich mit der DHB-Mannschaft bereit für die Handball-WM 2019.

Bundestrainer Christian Prokop macht sich mit der DHB-Mannschaft bereit für die Handball-WM 2019. Bild: Peter Steffen / picture alliance / dpa

Handball-Weltmeisterschaft 2019: Alle Infos zu Spiel-Modus, Spielorten, Favoriten und Handball-Stars

In vier Vorrundengruppen mit jeweils sechs Teams geht es zunächst um den Einzug in die Hauptrunde. Die drei besten Nationen kommen jeweils weiter und nehmen ihre Punkte und das Torverhältnis aus den Spielen gegen die zwei ebenfalls für die Hauptrunde qualifizierten Teams mit. Statt mit K.o.-Spielen wie noch vor zwei Jahren, als die DHB-Auswahl im Achtelfinale an Katar scheiterte, geht es in zwei Hauptrundengruppen à sechs Mannschaften weiter. Die zwei besten Teams jeder Gruppe erreichen das Halbfinale, die dortigen Sieger spielen im Finale um Gold.

Das sind die Spielorte der Handball-WM 2019

Für die vier Vorrundengruppen gibt es vier Spielorte: In Deutschland sind das München mit Europameister Spanien und Berlin mit Gastgeber Deutschland. In Dänemark wird in Herning und in Kopenhagen gespielt. Die deutsche Mannschaft würde beim Einzug in die Hauptrunde nach Köln weiterreisen. Die Partien der zweiten Hauptrundengruppe werden in Herning ausgetragen. Die Halbfinals steigen in Hamburg, das Endspiel und die Platzierungsspiele bis Rang sieben in Herning.

Wer sind die Favoriten bei der Handball-Weltmeisterschaft 2019?

Titelverteidiger Frankreich zählt auch ohne seinen verletzten Superstar Nikola Karabatic zu den heißesten Anwärtern auf den Titel. Auch Europameister Spanien rechnet sich etwas aus. Ansonsten werden Schweden, Norwegen, Dänemark oder Kroatien gute Chancen eingeräumt. Die deutsche Mannschaft zählt aufgrund ihrer schwachen Auftritte bei den letzten Turnieren derzeit nicht zur Weltspitze, allerdings könnte der Heimvorteil zu einem spielentscheidenden Faktor werden.

Das sind die Handball-Stars der Weltmeisterschaft 2019

Mit Karabatic fehlt eine der schillerndsten Figuren des Welthandballs. Aber auch ohne den Franzosen sind jede Menge Stars dabei: Dänemarks Mikkel Hansen zählt genauso dazu wie etwa der Kroate Domagoj Duvnjak vom THW Kiel. Auch der junge Norweger Sander Sagosen, wie Hansen Teamkollege von DHB-Kapitän Uwe Gensheimer beim französischen Topclub Paris St. Germain, dürfte erneut Akzente setzen.

Der Spielplan der Handball-Weltmeisterschaft 2019 im Überblick

Der Spielplan der Handball-Weltmeisterschaft 2019 im Überblick Bild: dpa-Infografik / picture alliance / dpa

Der Spielplan zur Handball-Weltmeisterschaft 2019

Vom 10. bis 27. Januar geht es bei der Handball-WM 2019 Schlag auf Schlag - zuerst in den Vorrundengruppen A bis D, anschließend in der Hauptrunde sowie in der Finalrunde. Alle Ansetzungen und Termine haben wir für Sie in tabellarischer Form aufgelistet:

Spielplan der Gruppe A zur Vorrunde der Handball-WM 2019

Datum Beginn Spieltag Austragungsort Ansetzung
Donnerstag, 10. Januar 2019 18.15 Uhr 1. Spieltag Berlin Deutschland - Korea
Freitag, 11. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Berlin Serbien - Russland
Freitag, 11. Januar 2019 20.30 Uhr 1. Spieltag Berlin Brasilien - Frankreich
Samstag, 12. Januar 2019 15.30 Uhr 2. Spieltag Berlin Russland - Korea
Samstag, 12. Januar 2019 18.15 Uhr 2. Spieltag Berlin Deutschland - Brasilien
Samstag, 12. Januar 2019 20.30 Uhr 2. Spieltag Berlin Frankreich - Serbien
Montag, 14. Januar 2019 15.30 Uhr 3. Spieltag Berlin

Serbien - Brasilien

Montag, 14. Januar 2019 18.00 Uhr 3. Spieltag Berlin Russland - Deutschland
Montag, 14. Januar 2019 20.30 Uhr 3. Spieltag Berlin Frankreich - Korea
Dienstag, 15. Januar 2019 15.30 Uhr 4. Spieltag Berlin Russland - Brasilien
Dienstag, 15. Januar 2019 18.00 Uhr 4. Spieltag Berlin Korea - Serbien
Dienstag, 15. Januar 2019 20.30 Uhr 4. Spieltag Berlin Deutschland - Frankreich
Donnerstag, 17. Januar 2019 15.30 Uhr 5. Spieltag Berlin Brasilien - Korea
Donnerstag, 17. Januar 2019 18.00 Uhr 5. Spieltag Berlin Deutschland - Serbien
Donnerstag, 17. Januar 2019 20.30 Uhr 5. Spieltag Berlin Frankreich - Russland

Spielplan der Gruppe B zur Vorrunde der Handball-WM 2019

Datum Beginn Spieltag Austragungsort Ansetzung
Freitag, 11. Januar 2019 15.30 Uhr 1. Spieltag München Japan - Mazedonien
Freitag, 11. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag München Island - Kroatien
Freitag, 11. Januar 2019 20.30 Uhr 1. Spieltag München Bahrain - Spanien
Sonntag, 13. Januar 2019 14.00 Uhr 2. Spieltag München Mazedonien - Bahrain
Sonntag, 13. Januar 2019 16.30 Uhr 2. Spieltag München Kroatien - Japan
Sonntag, 13. Januar 2019 19.00 Uhr 2. Spieltag München Spanien - Island
Montag, 14. Januar 2019 15.30 Uhr 3. Spieltag München

Island - Bahrain

Montag, 14. Januar 2019 18.00 Uhr 3. Spieltag München Kroatien - Mazedonien
Montag, 14. Januar 2019 20.30 Uhr 3. Spieltag München Spanien - Japan
Mittwoch, 16. Januar 2019 15.30 Uhr 4. Spieltag München Japan - Island
Mittwoch, 16. Januar 2019 18.00 Uhr 4. Spieltag München Kroatien - Bahrain
Mittwoch, 16. Januar 2019 20.30 Uhr 4. Spieltag München Mazedonien - Spanien
Donnerstag, 17. Januar 2019 15.30 Uhr 5. Spieltag München Bahrain - Japan
Donnerstag, 17. Januar 2019 18.00 Uhr 5. Spieltag München Mazedonien - Island
Donnerstag, 17. Januar 2019 20.30 Uhr 5. Spieltag München Spanien - Kroatien

Spielplan der Gruppe C zur Vorrunde der Handball-WM 2019

Datum Beginn Spieltag Austragungsort Ansetzung
Donnerstag, 10. Januar 2019 20.15 Uhr 1. Spieltag Kopenhagen Chile - Dänemark
Freitag, 11. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Herning Saudi-Arabien - Österreich
Freitag, 11. Januar 2019 20.30 Uhr 1. Spieltag Herning Tunesien - Norwegen
Samstag, 12. Januar 2019 15.00 Uhr 2. Spieltag Herning Österreich - Chile
Samstag, 12. Januar 2019 17.30 Uhr 2. Spieltag Herning Norwegen - Saudi-Arabien
Samstag, 12. Januar 2019 20.15 Uhr 2. Spieltag Herning Dänemark - Tunesien
Montag, 14. Januar 2019 15.00 Uhr 3. Spieltag Herning

Tunesien - Chile

Montag, 14. Januar 2019 17.30 Uhr 3. Spieltag Herning Norwegen - Österreich
Montag, 14. Januar 2019 20.15 Uhr 3. Spieltag Herning Dänemark - Saudi-Arabien
Dienstag, 15. Januar 2019 16.15 Uhr 4. Spieltag Herning Saudi-Arabien - Tunesien
Dienstag, 15. Januar 2019 18.30 Uhr 4. Spieltag Herning Norwegen - Chile
Dienstag, 15. Januar 2019 20.45 Uhr 4. Spieltag Herning Österreich - Dänemark
Donnerstag, 17. Januar 2019 15.00 Uhr 5. Spieltag Herning Chile - Saudi-Arabien
Donnerstag, 17. Januar 2019 17.30 Uhr 5. Spieltag Herning Österreich - Tunesien
Donnerstag, 17. Januar 2019 20.15 Uhr 5. Spieltag Herning Dänemark - Norwegen

Spielplan der Gruppe D zur Vorrunde der Handball-WM 2019

Datum Beginn Spieltag Austragungsort Ansetzung
Freitag, 11. Januar 2019 15.30 Uhr 1. Spieltag Kopenhagen Angola - Katar
Freitag, 11. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Kopenhagen Argentinien - Ungarn
Freitag, 11. Januar 2019 20.30 Uhr 1. Spieltag Kopenhagen Ägypten - Schweden
Sonntag, 13. Januar 2019 15.30 Uhr 2. Spieltag Kopenhagen Katar - Ägypten
Sonntag, 13. Januar 2019 18.00 Uhr 2. Spieltag Kopenhagen Ungarn - Angola
Sonntag, 13. Januar 2019 20.30 Uhr 2. Spieltag Kopenhagen Schweden - Argentinien
Montag, 14. Januar 2019 15.30 Uhr 3. Spieltag Kopenhagen

Ungarn - Katar

Montag, 14. Januar 2019 18.00 Uhr 3. Spieltag Kopenhagen Argentinien - Ägypten
Montag, 14. Januar 2019 20.30 Uhr 3. Spieltag Kopenhagen Schweden - Angola
Mittwoch, 16. Januar 2019 15.30 Uhr 4. Spieltag Kopenhagen Angola - Argentinien
Mittwoch, 16. Januar 2019 18.00 Uhr 4. Spieltag Kopenhagen Ungarn - Ägypten
Mittwoch, 16. Januar 2019 20.30 Uhr 4. Spieltag Kopenhagen Katar - Schweden
Donnerstag, 17. Januar 2019 15.30 Uhr 5. Spieltag Kopenhagen Ägypten - Angola
Donnerstag, 17. Januar 2019 18.00 Uhr 5. Spieltag Kopenhagen Katar - Argentinien
Donnerstag, 17. Januar 2019 20.30 Uhr 5. Spieltag Kopenhagen Schweden - Ungarn

Die ersten drei Mannschaften jeder Vorrunden-Gruppe stehen in der Hauptrunde der Handball-WM 2019. Die letzten drei Teams nehmen am President's Cup teil.

Handball-WM 2019 mit Spielplan in der Hauptrunde

Datum Beginn Spieltag Gruppe Ansetzung
Samstag, 19. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Gruppe 1 Team A1-3 - Team B1-3
Samstag, 19. Januar 2019 20.30 Uhr 1. Spieltag Gruppe 1 Team A1-3 - Team B1-3
Sonntag, 20. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Gruppe 1 Team A1-3 - Team B1-3
Sonntag, 20. Januar 2019 20.30 Uhr 2. Spieltag Gruppe 1 Team B1-3 - Team A1-3
Montag, 21. Januar 2019 18.00 Uhr 2. Spieltag Gruppe 1 Team B1-3 - Team A1-3
Montag, 21. Januar 2019 20.30 Uhr 2. Spieltag Gruppe 1 Team B1-3 - Team A1-3
Mittwoch, 23. Januar 2019 15.30 Uhr 3. Spieltag Gruppe 1 Team A1-3 - Team B1-3
Mittwoch, 23. Januar 2019 18.00 Uhr 3. Spieltag Gruppe 1 Team A1-3 - Team B1-3
Mittwoch, 23. Januar 2019 20.30 Uhr 3. Spieltag Gruppe 1 Team A1-3 - Team B1-3
Samstag, 19. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Gruppe 2 Team C1-3 - Team D1-3
Samstag, 19. Januar 2019 20.30 Uhr 1. Spieltag Gruppe 2 Team C1-3 - Team D1-3
Sonntag, 20. Januar 2019 18.00 Uhr 1. Spieltag Gruppe 2 Team C1-3 - Team D1-3
Sonntag, 20. Januar 2019 20.30 Uhr 2. Spieltag Gruppe 2 Team D1-3 - Team C1-3
Montag, 21. Januar 2019 18.00 Uhr 2. Spieltag Gruppe 2 Team D1-3 - Team C1-3
Montag, 21. Januar 2019 20.30 Uhr 2. Spieltag Gruppe 2 Team D1-3 - Team C1-3

Mittwoch, 23. Januar 2019

15.30 Uhr 3. Spieltag Gruppe 2 Team C1-3 - Team D1-3
Mittwoch, 23. Januar 2019 18.00 Uhr 3. Spieltag Gruppe 2 Team C1-3 - Team D1-3
Mittwoch, 23. Januar 2019 20.30 Uhr 3. Spieltag Gruppe 2 Team C1-3 - Team D1-3

Spielplan im President's Cup zur Handball-Weltmeisterschaft 2019

Datum Beginn Runde Ansetzung
Samstag, 19. Januar 2019 13.00 Uhr Sechster Gruppe A - Sechster Gruppe B
Samstag, 19. Januar 2019 15.30 Uhr   Sechster Gruppe C - Sechster Gruppe D
Samstag, 19. Januar 2019 18.00 Uhr   Fünfter Gruppe A - Fünfter Gruppe B
Samstag, 19. Januar 2019 20.30 Uhr   Fünfter Gruppe C - Fünfter Gruppe D
Samstag, 19. Januar 2019 13.00 Uhr   Vierter Gruppe A - Vierter Gruppe B
Samstag, 19. Januar 2019 15.30 Uhr   Vierter Gruppe C - Vierter Gruppe D
Sonntag, 20. Januar 2019   Spiel um Platz 23 Verlierer Platzierungsspiel 21-24 (1) - Verlierer Platzierungsspiel 21-24 (2)
Sonntag, 20. Januar 2019   Spiel um Platz 21 Sieger Platzierungsspiel 21-24 (1) - Sieger Platzierungsspiel 21-24 (2)
Sonntag, 20. Januar 2019   Spiel um Platz 19 Verlierer Platzierungsspiel 17-20 (1) - Verlierer Platzierungsspiel 17-20 (2)
Sonntag, 20. Januar 2019   Spiel um Platz 17 Sieger Platzierungsspiel 17-20 (1) - Sieger Platzierungsspiel 17-20 (2)
Sonntag, 20. Januar 2019   Spiel um Platz 15 Verlierer Platzierungsspiele 13-16 (1) - Verlierer Platzierungsspiele 13-16 (2)

Sonntag, 20. Januar 2019

  Spiel um Platz 13 Sieger Platzierungsspiele 13-16 (1) - Sieger Platzierungsspiele 13-16 (2)

Spielplan in der Finalrunde der Handball-WM 2019

Datum Beginn Runde Ansetzung
Samstag, 26. Januar 2019 17.30 Uhr Spiel um Platz 7 Vierter Gruppe 1 - Vierter Gruppe 2
Samstag, 26. Januar 2019 20.30 Uhr Spiel um Platz 5 Dritter Gruppe 1 - Dritter Gruppe
Freitag, 25. Januar 2019   Halbfinale Sieger Gruppe 1 - Zweiter Gruppe 2
Freitag, 25. Januar 2019   Halbfinale Zweiter Gruppe 1 - Sieger Gruppe 2
Sonntag, 27. Januar 2019 14.30 Uhr Spiel um Platz 3 Verlierer HF 1 - Verlierer HF 2
Sonntag, 27. Januar 2019 17.30 Uhr Finale Sieger HF 1 - Sieger HF 2

Alle Spielorte der Handball-Weltmeisterschaft im Überblick

Die Handball-Weltmeisterschaft wird erstmals in zwei Ländern ausgetragen. In Deutschland wird in vier Großstädten gespielt, in Dänemark gibt es nur zwei Spielorte. Das Eröffnungsspiel steigt am 10. Januar in Berlin, das Finale am 27. Januar in Herning.

Berlin, Mercedes-Benz Arena

  • Kapazität: 14.800 Zuschauer
  • Programm: Eröffnungsspiel und Vorrundengruppe A mit Deutschland, Brasilien, Frankreich, Korea, Russland, Serbien

München, Olympiahalle

  • Kapazität: 12.000 Zuschauer
  • Programm: Vorrundengruppe B mit Bahrain, Island, Japan, Kroatien, Mazedonien, Spanien

Köln, Lanxess Arena

  • Kapazität: 19.250 Zuschauer
  • Programm: Hauptrundengruppe I mit Deutschland (bei Qualifikation) und President's Cup

Hamburg, Barclaycard Arena

  • Kapazität: 13.300 Zuschauer
  • Programm: Halbfinals

Kopenhagen, Royal Arena

  • Kapazität: 13.500 Zuschauer
  • Programm: Vorrundengruppe D mit Ägypten, Angola, Argentinien, Katar, Schweden, Ungarn und President's Cup

Herning, Jyske Bank Boxen

  • Kapazität: 15.000 Zuschauer
  • Programm: Vorrundengruppe C mit Chile, Dänemark, Norwegen, Österreich, Saudi-Arabien, Tunesien - Hauptrundengruppe II - Platzierungsspiele und Finale

Der vorläufige WM-Kader der deutschen Handball-Nationalmannschaft

Handball-Bundestrainer Christian Prokop hat 18 Spieler für die finale WM-Vorbereitung nominiert. Bis zum Eröffnungsspiel gegen Korea am 10. Januar in Berlin muss Prokop seinen Kader auf maximal 16 Spieler reduzieren.

Folgende Spieler stehen im vorläufigen DHB-Kader: Andreas Wolff - Silvio Heinevetter - Uwe Gensheimer - Matthias Musche - Steffen Fäth - Finn Lemke - Fabian Böhm - Paul Drux - Martin Strobel - Fabian Wiede - Tim Suton - Steffen Weinhold  - Franz Semper - Tobias Reichmann - Patrick Groetzki - Patrick Wiencek - Hendrik Pekeler - Jannik Kohlbacher

Prokop benennt finalen WM-Kader der Handballer am 6. Januar 2019

Handball-Bundestrainer Christian Prokop wird seinen 16-Mann-Kader für die Heim-WM am Sonntag bekannt geben. Dies kündigte der 40-Jährige vor den finalen WM-Tests gegen Tschechien am Freitag in Hannover und gegen Argentinien am Sonntag in Kiel an. "Am Sonntag wird die Entscheidung den Spielern mitgeteilt. Den genauen Zeitpunkt lasse ich mir offen", sagte Prokop am Donnerstag in Hamburg. "Ich habe schon verschiedene Gedankengänge durchgespielt, wie der WM-Kader aussehen könnte. Wir werden dann mit 16 Spielern nach Berlin reisen."

Die Vorbereitung auf die Endrunde vom 10. bis 27. Januar in Deutschland und Dänemark kann die DHB-Auswahl ohne personelle Probleme absolvieren. Auch der zuletzt angeschlagene Magdeburger Linksaußen Matthias Musche ist fit. "Wir sind planmäßig unterwegs. Das wollen wir in den zwei Testspielen auch zeigen", sagte Prokop.

Die deutschen Gruppengegner bei der Handball-WM

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft bekommt es bei der Weltmeisterschaft vom 10. bis 27. Januar in Deutschland und Dänemark in der Vorrunde mit Korea, Brasilien, Russland, Titelverteidiger Frankreich und Serbien zu tun. Die deutschen Gruppengegner im Kurzporträt:

Korea

Erstmals in der WM-Geschichte tritt eine gesamtkoreanische Mannschaft an. Das Gros des Teams stellen die Spieler aus Südkorea. Das Land war bis vor wenigen Jahren die treibende Kraft bei der Entwicklung des Handballs in Asien. 1988 gelang mit Olympia-Silber im eigenen Land der größte internationale Erfolg. Bei Weltmeisterschaften war Südkorea achtmal vertreten. Beste Platzierung war Rang acht 1997 bei der Endrunde in Japan. Zuletzt verpasste Südkorea die WM aber zweimal nacheinander (2015/2017).

Größte Erfolge Südkorea: Olympia-Zweiter 1988, WM-Achter 1997; Asien-Meister 1983, 1987, 1989, 1991, 1993, 2000, 2008, 2010, 2012 Trainer: Young Shin Cho Topspieler: Civoel Yoon, Uikyeong Jeong Deutsche Bilanz gegen Südkorea: 1 Spiel (1-0-0)

Brasilien

Bei den Olympischen Spielen 2016 machte die DHB-Auswahl zuletzt eine ungute Erfahrung mit den Südamerikanern. Beim 30:33 in der Vorrunde gab es die bisher einzige Niederlage. Dank der Aufbauhilfe des spanischen Erfolgstrainers Jordi Ribera gelang den Brasilianern in Rio mit dem Einzug ins Viertelfinale ein Achtungserfolg, der bei der WM 2017 mit dem Erreichen des Achtelfinales bestätigt wurde. Einige Spieler haben mittlerweile sogar den Sprung zu europäischen Topvereinen geschafft.

Größte Erfolge: Olympia-Siebter 2016; WM-13. 2013; Panamerika-Meister 2006, 2008, 2016 Trainer: Washington Nunes Silva Topspieler: Thiagus dos Santos, Rogerio Moraes Deutsche Bilanz gegen Brasilien: 10 Spiele (9-0-1)

Russland

Die Glanzzeiten des dreimaligen Weltmeisters liegen schon ein paar Jahre zurück. Die letzte WM-Medaille gab es 1999 mit Silber - seither ging es bergab. Nachdem 2011 sogar erstmals eine WM-Endrunde verpasst wurde, kämpft der zweimalige Olympiasieger (als UdSSR) verbissen um die Rückkehr in die Weltspitze - bisher vergeblich. Dies soll nun bei der Endrunde in Deutschland und Dänemark gelingen, wo die Russen unter die Top 8 kommen und sich damit die Chance auf Olympia 2020 in Tokio erhalten wollen.

Größte Erfolge: Olympiasieger 1976, 1988; Weltmeister 1982 (jeweils als UdSSR), 1993, 1997; Europameister 1996 Trainer: Eduard Kokscharow Topspieler: Timur Dibirow, Pawel Atman Deutsche Bilanz gegen Russland (UdSSR): 100 Spiele (39-7-54)

Frankreich

Der Titelverteidiger ist das Non-Plus-Ultra im Welt-Handball. Auch wenn es nach dem WM-Sieg vor zwei Jahren einen kleinen Umbruch gab - Torwart-Legende Thierry Omeyer und Rückraum-Ass Daniel Narcisse beendeten ihre Auswahl-Karriere - und Topstar Nikola Karabatic verletzt fehlt, ist der sechsmalige Weltmeister wieder der Topfavorit. Trainer Didier Dinart kann bei der Zusammenstellung des Kaders aus einem großen Reservoir an Topspielern schöpfen.

Größte Erfolge: Olympiasieger 2008, 2012; Weltmeister 1995, 2001, 2009, 2011, 2015, 2017; Europameister 2006, 2010, 2014 Trainer: Didier Dinart Topspieler: Dika Mem, Vincent Gerard Deutsche Bilanz gegen Frankreich: 70 Spiele (37-7-26)

Serbien

Als Teil Jugoslawiens feierte Serbien einst große Erfolge - mit den Olympiasiegen 1972 und 1984 sowie dem WM-Triumph 1986 als Höhepunkten. Seit dem Zerfall des Landes spielen die Serben im Welt-Handball keine große Rolle mehr. Nur 2012 gelang mit EM-Silber noch einmal ein Erfolg. Bei der WM ist Serbien erst zum vierten Mal nach 2009, 2011, 2013 dabei. Rang acht vor zehn Jahren ist das bisher beste Ergebnis. Ziel für das Team um den früheren Berliner Petar Nenadic bei der Endrunde ist das Erreichen der Hauptrunde.

Größte Erfolge: Olympiasieger 1972, 1984; Weltmeister 1986 (jeweils als Jugoslawien); EM-Zweiter 2012 Trainer: Nenad Perunicic Topspieler: Nemanja Ilic, Petar Nenadic Deutsche Bilanz gegen Serbien (Jugoslawien): 78 Spiele (39-14-25)

Handball-ABC: Was man vor der WM wissen sollte

Jedes Jahr im Januar rückt der Handball bei den im Wechsel stattfindenden Welt- und Europameisterschaften in den Fokus. Nicht jedem Fan erschließen sich dabei auf Anhieb die Regeln.

Im Handball passieren mitunter Dinge, die sich nicht jedem gleich erschließen. Warum beispielsweise spielen einige Teams relativ häufig ohne Torwart, wenn sie in Ballbesitz sind? Und wieso gibt es eine Blaue Karte? Die Deutsche Presse-Agentur erklärt einige der grundlegenden Regeln.

Siebter Feldspieler statt Torwart

Ist eine Mannschaft im Angriff, nimmt sie öfter ihren Torhüter heraus und schickt dafür einen siebten Feldspieler auf das Parkett. Das soll Überzahlsituationen in der Offensive herstellen und damit einen Vorteil schaffen. Bei einer Zeitstrafe wird durch den zusätzlichen Spieler die Unterzahl ausgeglichen. Verliert die Mannschaft im Angriff jedoch den Ball, hat der Gegner leichtes Spiel: Er muss dann nur noch ins leere Tor werfen.

Zeitspiel

Ist eine Mannschaft nach Ermessen der Schiedsrichter zu lange in Ballbesitz, ohne auf das gegnerische Tor zu werfen, heben die Unparteiischen die Hand - das ist das Zeichen für Zeitspiel. Die angreifende Mannschaft darf dann noch maximal sechs Pässe spielen, bevor sie den Angriff abschließt. Tut sie das nicht, wird abgepfiffen und der Gegner erhält den Ball. Die Sechs-Pässe-Regel gilt auch dann, wenn die gegnerische Mannschaft einen Wurf abblockt oder die Angreifer einen Freiwurf erhalten.

Beim Handball gibt es nicht nur gelbe und rote, sondern auch blaue Karten.

Beim Handball gibt es nicht nur gelbe und rote, sondern auch blaue Karten. Bild: Jens Wolf / picture alliance / dpa

Blaue Karte

Um allen Beteiligten nach einer Roten Karte sofort zu signalisieren, dass es wegen eines besonders groben Vergehens einen Zusatzbericht gibt, dem eine mögliche Bestrafung durch die Disziplinarkommission des Weltverbandes folgt, zeigen die Schiedsrichter in solchen Fällen zusätzlich die Blaue Karte.

Zeitstrafe

Zwei-Minuten-Strafen kommen im Handball regelmäßig vor. Begeht ein Spieler ein schwereres Foul oder fällt anderweitig durch unsportliches Verhalten auf, kann der Schiedsrichter ihn für zwei Minuten auf die Bank schicken. Seine Mannschaft muss in dieser Zeit dann in Unterzahl spielen. Kassiert ein Spieler während einer Partie drei Zwei-Minuten-Strafen, wird er disqualifiziert und kann anschließend nicht mehr in dem Spiel mitwirken.

Videobeweis

Dass es auch im Handball den Videobeweis gibt, wissen die deutschen Fans spätestens seit der EM 2018. Im Gruppenspiel gegen Slowenien (25:25) hatte die DHB-Auswahl nach dem Abpfiff noch einen Siebenmeter bekommen, der zum Ausgleich führte. Grund war eine Regelwidrigkeit der Slowenen Sekunden vor dem Ende, welche die Schiedsrichter erst nach Sichtung der Videobilder erkannten. Das sogenannte Instant Replay gibt es seit der WM 2015 in Katar, genutzt wurde es seither aber nur selten. 

Prokop will mit deutschen Handballern WM-Euphorie entfachen

Bundestrainer Christian Prokop will mit den deutschen Handballern bei der Heim-Weltmeisterschaft eine Euphorie im ganzen Land entfachen. "Wir werden alles daransetzen, in einer Art und Weise Handball zu spielen, dass wir die deutschen Fans begeistern und sie sich mit uns identifizieren können", kündigte Prokop in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur an. Sportliches Ziel sei das Erreichen des Halbfinales.

Dafür sieht Prokop die DHB-Auswahl bereit, nachdem die bei der EM 2018 aufgetretenen internen Differenzen ausgeräumt seien. "In meinen Augen ist alles auf den Tisch gelegt und von allen Seiten offen und klar drüber gesprochen worden", sagte Prokop. Er gehe davon aus, dass bei der Endrunde vom 10. bis 27. Januar in Deutschland und Dänemark alle an einem Strang ziehen. "Da will jeder in die gleiche Richtung gehen. Daran habe ich keinen Zweifel und bin vorsichtig optimistisch", betonte der 40-Jährige.

Er selbst habe aus seinen Fehlern bei der verpatzten EM einige Lehren gezogen. "Da ist mit Sicherheit das Thema Kommunikation. Das heißt, sich regelmäßiger vor allen mit den Führungsspielern auszutauschen, ob das nun ein taktischer Abgleich ist oder ein Stimmungsfeedback. Das habe ich intensiviert, nachdem ich solche Gespräche zuvor unterschätzt und viel zu selten geführt hatte", erklärte Prokop.

Zudem habe er das taktische System mehr an die Stärken der Spieler angepasst als bei der EM. "Da war ich der Meinung, in kurzer Zeit vieles über den Haufen der Vergangenheit werfen zu können und vieles nur so zu machen, wie ich es für richtig hielt", räumte Prokop ein.

Nur drei Prozent der Deutschen trauen Handballern den WM-Titel zu

Trotz des Heimvorteils trauen nur drei Prozent der Deutschen der Handball-Nationalmannschaft den WM-Triumph zu. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur kurz vor dem Jahreswechsel. Zehn Prozent der 2038 Befragten glauben zumindest an einen Finaleinzug der Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop bei der Endrunde vom 10. bis 27. Januar in Deutschland und Dänemark. Immerhin 27 Prozent halten den Einzug ins Halbfinale für möglich.

Lediglich ein Prozent der Befragten rechnet mit einem frühen Scheitern der DHB-Auswahl in der Vorrunde, wo Korea, Brasilien, Russland, Frankreich und Serbien die Gegner sind. Das WM-Aus nach der Hauptrunde ist für sechs Prozent wahrscheinlich, 14 Prozent rechnen mit einem Ergebnis zwischen Rang fünf und acht. 38 Prozent gaben keinen Tipp ab.

Ohnehin scheint das Interesse an dem Turnier gut eine Woche vor dem WM-Auftakt nicht sehr groß. Nur 27 Prozent der befragten Personen wollen sich die Spiele live vor Ort oder im Fernsehen anschauen. Mehr als die Hälfte, nämlich 56 Prozent, planen dies nicht. 17 Prozent ließen es offen.

Bei der Frage, ob Prokop der richtige Bundestrainer sei, hielt sich eine Mehrheit von 64 Prozent bedeckt. 25 Prozent sprachen dem 40-Jährigen trotz der EM-Enttäuschung im Vorjahr das Vertrauen aus. Nur elf Prozent sehen in Prokop den falschen Mann auf diesem Posten.

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loc/news.de/dpa
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