11.02.2019, 10.08 Uhr

FIS Ski Weltcup Nordische Kombination 2019 im Live-Stream: Die Ergebnisse aus Lillehammer 2018 in der Nordischen Kombination

Der Norweger Jorgen Graabak in Aktion.

Der Norweger Jorgen Graabak in Aktion. Bild: dpa

+++ 02.12.2018: Kombination: Frenzel und Rießle auf Podest - Riiber gewinnt erneut +++

Die Olympiasieger Eric Frenzel und Fabian Rießle haben auch beim zweiten Weltcup in Lillehammer Podestplätze erreicht. Im Massenstart-Wettbewerb mit einem 10-Kilometer-Lauf und dem Sprung danach belegte das DSV-Duo die Ränge zwei und drei. Besser war nur der Norweger Jarl Magnus Riiber, der nach Platz fünf im Lauf mit einem Satz auf 100 Meter allen davonflog. Frenzel kam auf 95 Meter, Rießle auf 93 Meter. Johannes Rydzek als Fünfter, Vinzenz Geiger als Siebter und Manuel Faißt als Zehnter vervollständigten das starke deutsche Abschneiden.

+++ 02.12.2018: Laufstarker Rydzek wird Dritter - Riiber siegt erneut +++

Dank einer überragenden Laufleistung hat Johannes Rydzek den deutschen Kominierern zum Abschluss des Weltcup-Wochenendes in Lillehammer den nächsten Podestplatz beschert. Der 26-Jährige musste sich am Sonntag nur dem norwegischen Seriensieger Jarl Magnus Riiber und dessen Landsmann Joergen Graabak geschlagen geben. Auf Rang zwei fehlten Rydzek nach dem Schlussspurt nur 0,8 Sekunden. Rydzek war als 17. nach dem Springen mit 1:41 Minuten Rückstand auf die zehn Kilometer lange Langlauf-Strecke gegangen. Für Sieger Riiber war es im dritten Wettkampf von Lillehammer der dritte Sieg.

Als zweitbester Deutscher belegte Eric Frenzel Rang elf. Terence Weber wurde 16., Manuel Faisst kam auf den 28. Platz.

+++ 02.12.2018: Norweger Toenseth gewinnt Lillehammer-Triple - Brugger auf Platz 17 +++

Der Norweger Didrik Toenseth hat überraschend das Lillehammer-Triple der Langläufer gewonnen. Am Sonntag setzte er sich im 15-Kilometer-Verfolgungsrennen in der klassischen Technik in 44:13,8 Minuten mit 1,6 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Sjur Roethe durch, der am Samstag die 10 Kilometer im freien Stil gewonnen hatte. Dritter wurde in Emil Iversen, der 1:03,3 Minuten Rückstand hatte, ein weiterer Norweger. Eine ganz starke Leistung vollbrachte Janosch Brugger. Er lief vom 45. Startplatz noch auf Rang 17 nach vorn. Einen Weltcup-Punkt sicherte sich zudem Lukas Bögl als 30. Jonas Dobler verpasste als 31. die Punkte-Ränge knapp.

+++ 02.12.2018: Johaug gewinnt Lillehammer-Triple und übernimmt Weltcup-Führung +++

Therese Johaug hat mit dem Sieg beim Lillehammer-Triple der Langläufer die Gesamtwertung im Gesamtweltcup übernommen. Am Sonntag setzte sich die Norwegerin auch im dritten Distanzrennen nach ihrer Dopingsperre eindrucksvoll durch. In der Verfolgung über 10 Kilometer klassisch siegte sie 29:35,5 Minuten mit 16,8 Sekunden Vorsprung vor der Schwedin Ebba Andersson. Die Norwegerin Ingvild Flugstad Oestberg verbesserte sich mit 17,9 Sekunden Rückstand auf Rang drei. Sandra Ringwald lief auf Rang 18 nach vorn und wurde damit beste DSV-Läuferin. Auch Katharina Hennig als 28. und Victoria Carl als 29. holten Weltcup-Punkte. Sie waren als 41. beziehungsweise 40. ins Rennen gestartet.

+++ 01.12.2018: Riiber nicht zu schlagen: Frenzel und Rießle springen auf Podest +++

Stark gelaufen, gut gesprungen - um zu siegen aber nicht gut genug. Jarl Magnus Riiber hat den deutschen Nordischen Kombinierern erneut den Sieg vor der Nase weggeschnappt. Beim ersten Massenstart-Wettbewerb nach zehn Jahren eskortierten die Olympiasieger Eric Frenzel und Fabian Rießle am Samstag den norwegischen Jungstar auf dem Podest. Nach 10 Kilometer Laufen und dem folgenden Sprung war Riiber mit 100 Metern nicht zu schlagen, nachdem er im Lauf Platz fünf erreicht hatte. Der Vorsprung, den sich Frenzel als Dritter und Rießle als Zweiter in der Loipe erarbeitet hatten, war nicht groß genug.

"Ich bin dennoch sehr zufrieden. Im Lauf hat es wie schon am Freitag ganz ordentlich geklappt, im Springen gab es bei endlich einmal fairen Bedingungen Fortschritte", sagte Frenzel, der sich am Freitag Riiber erst auf der Ziellinie geschlagen geben musste.

Nur wenige Athleten im Feld hatten Erfahrungen mit dem Massenstart, bei dem man als guter Läufer sein Heil in der Flucht suchen musste. Und das taten die DSV-Athleten. Teilweise zu viert führten sie das Feld an, legten auf den ersten fünf Kilometern ein so hohes Tempo vor, dass nur wenige folgen konnten. Die schwächeren Springer wie der Norweger Magnus Krogh, der das Rennen später gewann, oder der Italiener Alessandro Pittin konnten mithalten, vermochten sich aber auch keinen vorentscheidenden Vorsprung zu erarbeiten. Als Riiber als Fünfter ins Ziel kam, war allen klar, dass der Sieg nur über ihn führen wird.

Und der Norweger zeigte keine Nerven. "Er hat gezeigt, dass er in einer sehr guten Frühform ist, dass er neben dem Springen mittlerweile auch ein sehr stabiler Läufer ist", lobte Co-Bundestrainer Ronny Ackermann. Aber auch an seinen Schützlingen hatte er angesichts von fünf Athleten unter den besten zehn nicht viel auszusetzen: "Die Jungs kommen immer besser in Form. Heute waren erstmals vergleichbare Bedingungen auf der Schanze und da hat man gesehen, dass wir gar nicht so weit von Riiber weg sind."

+++ 01.12.2018: Norwegischer Langlauf-Sieg in Lillehammer - Notz auf Rang 27 +++

Die norwegischen Langläufer haben die zweite Etappe des Lillehammer-Triple dominiert. Über 15 Kilometer in der freien Technik setzte sich am Samstag überraschend Sjur Roethe in 36:34,0 Minuten durch. Er verwies seinen Teamkollegen Didtrik Toenseth mit sechs Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Dritter wurde der Russe Denis Spitsow mit 28,6 Sekunden Rückstand. Von den deutschen Startern war Florian Notz der Beste. Bei seinem Weltcup-Einstand schaffte er Rang 27 und war damit der einzige DSV-Starter, der Weltcup-Punkte erlief.

+++ 30.11.2018: Frenzel verpasst 44. Weltcup-Sieg um 0,1 Sekunden - Riiber siegt +++

Olympiasieger Eric Frenzel hat seinen 44. Weltcup-Sieg um 0,1 Sekunden verpasst. Beim ersten von drei Weltcup-Wettbewerben im norwegischen Lillehammer musste sich der Sachse am Freitag dem Norweger Jarl Magnus Riiber nach einem Sprung und dem 5-Kilometer-Lauf im Schlussspurt geschlagen geben. Dritter wurde der Österreicher Franz-Joseph Rehrl, der das Springen für sich entschieden hatte. Unter schwierigen äußeren Bedingungen wurde der Oberstdorfer Vinzenz Geiger 13., Manuel Faißt belegte Platz 17. Rekord-Weltmeister Johannes Rydzek verzichtete nach Platz 45 im Springen auf den Lauf.

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