21.03.2019, 17.14 Uhr

Skispringen-Weltcup 2019: Ergebnisse aus Planica beim Einzel-Skifliegen am Freitag

Der Skispringen-Weltcup 2018/19 ist in vollem Gange.

Der Skispringen-Weltcup 2018/19 ist in vollem Gange. Bild: dpa/Grzegorz Momot

Die aktuelle Saison im Skispringen steht kurz vor dem spannenden Finale: Vom 21. bis 24. März 2019 machen die Skiflieger in Planica (Slowenien) Station. Nach der Qualifikation sowie dem Einzel-Skifliegen der Herren und dem Teamwettbewerb wird die Weltcup-Saison 2019 in Slowenien beschlossen.

Skispringen-Weltcup 2019 in Planica: Alle Ergebnisse in Qualifikation, Teamskifliegen und Einzelskifliegen

Wie sich die Skiflieger in Planica bei der letzten Station im Weltcup 2019 schlagen und wer sich den Sieg in der Qualifikation, im Teamskifliegen sowie im Einzelskifliegen schnappt, erfahren Sie zeitnah nach den Wettkämpfen hier auf news.de. Wie Sie den Skispringen-Weltcup 2019 in Slowenien im Live-Stream und TV sehen, lesen Sie im Detail hier.

+++ 21.03.2018: Eisenbichler stellt deutschen Skiflug-Rekord mit 248-Meter-Flug ein +++

Der dreimalige Weltmeister Markus Eisenbichler hat seinen deutschen Skiflug-Rekord in Planica eingestellt. Der Bayer flog am Donnerstag in der Qualifikation auf 248 Meter und damit genauso weit wie vor zwei Jahren. Im Auslauf jubelte der 27-Jährige, der in Seefeld Gold in Einzel, Mixed und Teamspringen gewann, ausgelassen. Für den Sieg in der Quali reichte es aber nicht, weil der Japaner Ryoyu Kobayashi mit noch weniger Anlauf ebenfalls auf 248 Meter flog und damit seine eigene Bestmarke verbesserte. Dritter wurde der Slowene Timi Zajc (239 Meter).

Neben Eisenbichler haben sich auch Richard Freitag (12.), Karl Geiger (13.), Andreas Wellinger (17.) und Constantin Schmid (19.) für das vorletzte Einzel in diesem Winter am Freitag (14.30 Uhr/ARD und Eurosport) qualifiziert. Pius Paschke und Martin Hamann verpassten den Sprung unter die besten 40 als 51. und 57. deutlich.

+++ 20.03.2019: Schuster-Finale mit sieben DSV-Skispringern - Chance für Eisenbichler +++

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster hat für den letzten Weltcup in seiner elfjährigen Amtszeit sieben Athleten um den dreifachen Weltmeister Markus Eisenbichler nominiert. Im slowenischen Planica werden neben Eisenbichler auch Olympiasieger Andreas Wellinger, Karl Geiger, Richard Freitag, Pius Paschke, Martin Hamann sowie Constantin Schmid an den Start gehen, wie der DSV am Mittwoch mitteilte. "Wir wollen uns zum Saisonfinale in Planica noch einmal von unserer besten Seite präsentieren", sagte Schuster, der seinen zum Ende dieses Winters auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte.

Für den Bayer Eisenbichler bietet sich in den beiden Einzeln auf der Riesenanlage in Slowenien noch die Chance auf die Kristallkugel im Skiflug-Weltcup. "Die Voraussetzungen, dass ihm dieses Vorhaben gelingen kann, sind gut: Markus mag die Anlage in Planica sehr gerne und zeigte nach einer kleinen Schwächephase zuletzt wieder eine aufsteigende Form", sagte Schuster. Auch Eisenbichler freut sich auf das Saison-Finale. "Diese kleine Kristallkugel will ich beim Heimfahren im Gepäck haben. Und dafür werde ich noch mal mein ganzes Können in die Waagschale werfen", betonte der 27-Jährige.

+++ 19.03.2019:Skisprung-Coach Schuster: Nichts zu tun "ist sicherlich schwierig" +++

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster kann sich ein Sabbatical nach seinem letzten Wochenende als deutscher Chefcoach nur schwer vorstellen. "Nichts (zu machen) ist sicherlich schwierig. Es gehört zu diesem Job dazu, dass man ihn mit vollem Einsatz macht, sonst wird man links und rechts überholt", sagte Schuster in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Der 49 Jahre alte Österreicher hatte Anfang Februar das Ende seiner elfjährigen Ära beim Deutschen Skiverband (DSV) angekündigt und wird sein Team um den dreifachen Weltmeister Markus Eisenbichler an diesem Wochenende im slowenischen Planica letztmals betreuen.

Denkbar ist, dass er am Schigymnasium in Stams wieder in den Nachwuchsbereich geht oder beim DSV eine andere Rolle einnimmt. Sportdirektorin Karin Orgeldinger sagte: "Wir sind da in der Überlegung, dass wir eine Akademie aufbauen, bei der er sehr wertvoll sein kann." Als heißer Kandidat für seine Nachfolge gilt sein früherer Assistent Stefan Horngacher, dessen Vertrag in Polen zum Saisonende ausläuft.

Schuster will nach "intensiven Jahren" wieder mehr Zeit für seine Familie haben und denkt deshalb gar nicht daran, sofort einen anderen Job als Cheftrainer anzunehmen. "Dass ich jetzt direkt wieder so einen Posten übernehme, ist sehr unwahrscheinlich, aber in der Zukunft könnte das schon sein", sagte er.

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