25.09.2018, 21.01 Uhr

Mick Schumacher: Wird Mick bevorzugt? Wirbel nach Sieg von Schumi-Sohn

Mick Schumacher rast in der Formel 3 von Sieg zu Sieg. Das ruft Neider auf den Plan.

Mick Schumacher rast in der Formel 3 von Sieg zu Sieg. Das ruft Neider auf den Plan. Bild: Thomas Frey / dpa

Für Daniel Ticktum, britischer Formel-3-Fahrer im Dienste des Teams Motopark, läuft es aktuell nicht wirklich gut. Als Führender nach Spielberg gereist, wurde nicht nur der Red-Bull-Fahrer Zeuge einer Galavorstellung des Prema-Powerteams und sieht sich nun in der Formel-3-Europameisterschaft hinter Prema-Pilot Mick Schumacher, der mit 49 Zählern Vorsprung nach Hockenreim reist.

Mick Schumachers Formel-3-Siegesserie von Daniel Ticktum in Zweifel gestellt

Ticktum verwundert nicht nur der Ausgang dieses Rennens. Schon im Vorfeld raste Mick Schumacher urplötzlich von Sieg zu Sieg. Sein Teamkollege Robert Shwartzman tat es ihm gleich und präsentierte sich – meist knapp hinter Michael Schumachers Sohn – bärenstark.

Ein Instagram-Posting von Ticktum war die Folge, in dem er sich öffentlich über die plötzliche Dominanz beider Prema-Powerteam-Fahrer in ihren Mercedes Autos wunderte. Immerhin würden sogar ihre Teamkollegen Ralf Aron, Guanyu Zhou und Marcus Armstrong das Tempo der beiden Fahrer nicht mitgehen können. "Ich würde ihre Pace als interessant beschreiben", schreibt der Brite weiter. Der Vorwurf, den man in seine Ausführungen auf Instagram hineindeuten könnte: Das Prema Powerteam lässt Mick Schumacher und Robert Shwartzman mit illegalen Autos antreten, um vor allem Mick Schumacher zu pushen.

Schummelvorwürfe an Michael Schumachers Sohn nach harter Kritik zurückgezogen

Da das sofort auffliegen würde, weil die Formel 3 die Daten ihrer Fahrer offen teilt, setzte es für Ticktum sofort harte Kritik. Kritik, die ihn sein Instagram-Posting löschen und sofort zurückrudern ließ. "Ich habe großen Respekt vor Mick. [...] Ich sage einfach dass es aus dem Nichts kommt. Ich habe nie gesagt, dass es illegal wäre", relativierte er deutlich.

Schlechter Verlierer? Ticktum tritt gegen Mick Schumacher nach

Dennoch hatte Ticktum schon im Vorfeld gegen Schumi und dessen Team geschossen. Und wenngleich er seine doppeldeutige Kritik zurückgezogen hatte, konnte er sich ein Nachtreten nicht verkneifen: "Ich kämpfe leider einen verlorenen Kampf, weil mein Nachname nicht Schumacher ist."

Dabei sind sich Experten einig, dass derartige Leistungssprünge nichts mit Schummelei zu tun haben müssen. Gerade in dem Alter der Formel-3-Fahrer seien diese häufiger zu beobachten. Auch und vor allem, weil das Selbstvertrauen der Fahrer eine große Rolle spiele. Und da sieht es bei Mick Schumacher aufgrund seiner aktuellen Siegesserie freilich bedeutend besser aus als bei Ticktum.

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pap/kad/news.de
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