07.09.2018, 08.52 Uhr

Mick Schumacher: Erst DTM, dann Formel 1? DAS plant Schumis Sohn

Mick Schumacher jubelt über seinen Sieg bei der Formel 3 in Silverstone 2018. 

Mick Schumacher jubelt über seinen Sieg bei der Formel 3 in Silverstone 2018.  Bild: dpa

Mick Schumacher feilt fleißig an seiner Rennfahrerkarriere und ist weiter auf dem Weg nach vorn. Dass der Spross von Michael Schumacher tatsächlich einmal wie sein Vater die Formel 1 erobert, ist nur allzu wahrscheinlich. Nach den neuesten Entwicklungen könnte das sogar schneller passieren als bislang vermutet.

Mick Schumacher könnte schon 2019 in die Formel 2 aufsteigen

In der bisherigen Rennsaison 2018 hat Mick Schumacher gezeigt, was für ein Potenzial in ihm steckt. Ende August holte er im italienischen Misano seine zweite Pole Position im Rahmen einer Formel-3-Europameisterschaft und feierte dort auch seinen dritten Saisonerfolg. Aktuell liegt er mit 186 Punkten nur noch 36 Zähler hinter dem führenden Briten Daniel Ticktum auf Platz 4 in der Gesamtwertung. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr beendete er die Saison noch mit dem 12. Platz. Bereits jetzt ist von einer neuen Ära die Rede und es wird gemutmaßt, dass der Mini-Schumi im kommenden Jahr bereits in die Formel 2 aufsteigen könnte. Dann stünden ihm die Türen in die Formel 1 offen. Es könnte aber durchaus noch schneller gehen.

Geht Mini-Schumi von der Formel 3 über die DTM direkt in die Formel 1?

Am kommenden Wochenende geht es für den Sohn von Michael Schumacher in der Formel 3 auf den Nürburgring. Aber zwischen dem ersten Training und dem Qualifying am Freitag wechselt der 19-Jährige kurz sein Formel-3-Auto gegen einen DTM-Rennwagen, der mit 550 PS doppelt so schnell ist. Der Mini-Schumi wolle den Tourenwagen nur einmal ausprobieren, doch "Bild.de" wittert in diesem kurzen Exkurs bereits den nächsten Karriereschritt. Die Rechnung ist dabei ganz simpel: Für einige Rennfahrer war die DTM ein direktes Sprungbrett von der Formel 3 in die Formel 1, wie zum Beispiel für Pascal Wehrlein (23) oder Esteban Ocon (21).

Vater Michael Schumacher begleitet den Karriereweg von Mick

Dass es aber so schnell in die Königsklasse geht, dementiert Mick Schumacher aktuell. "Es gibt Berichte, dass ich am Nürburgring einen DTM-Test mache; das ist nicht korrekt. Die DTM hat mich eingeladen dort in einem DTM-Mercedes ein paar Promo-Runden zu drehen; das ist alles", versichert er auf Facebook. Sein großes Ziel, einmal in der Formel 1 zu fahren, hat sich dadurch aber wohl kaum geändert.

Wann das tatsächlich sein wird, bleibt abzuwarten. Wenn Mick weiterhin zeigt, was er kann und sein Potenzial voll ausschöpft, könnte es vielleicht gar nicht allzu lange dauern. Sicher ist lediglich, dass er seinen Weg nicht ohne seinen Vater geht. In einem Interview mit der BBC erklärte er zuletzt: "Ich folge ihm in allem, was er getan hat und versuche etwas zu finden, das ich für mich selbst nutzen kann. Er hatte großen Einfluss darauf, wie ich jetzt fahre. Darüber bin ich sehr glücklich."

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kad/kns/news.de
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