27.08.2018, 09.21 Uhr

Michael Schumacher: Mick spricht über Schumi als Vater - DAS bereut er!

Michael Zustand lebt von der Öffentlichkeit abgeschirmt, aber sein Sohn Mick gewährt in einem Interview ein paar Einblicke. 

Michael Zustand lebt von der Öffentlichkeit abgeschirmt, aber sein Sohn Mick gewährt in einem Interview ein paar Einblicke.  Bild: dpa

Mick Schumacher will in die Fußstapfen seines Vaters treten. Daraus macht er weder ein Geheimnis noch hält er sich damit zurück, sein Ziel hartnäckig zu verfolgen. In dieser Saison startet er erneut in der Formel 3 und schlägt sich dort ziemlich gut. Wie sehr ihm Vater Michael dabei hilft, seine Karriere als professioneller Rennfahrer fortzusetzen, hat er nun in einem Interview mit der BBC verraten.

Mick Schumacher hat bereits zwei Formel-3-Siege geholt

Erst am vergangenen Wochenende hat Mick Schumacher nach seinem zweiten Formel-3-Sieg das Rennwochenende in Silverstone mit einem fünften Platz abgerundet. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher zog am Sonntag nach dem dritten Lauf in England ein positives Fazit. "Ich reise mit einem guten Gefühl ab", teilte der 19 Jahre alte Prema-Pilot aus Deutschland mit.

Schumacher war im ersten Rennen in Silverstone am Samstag nach einem Plattfuß ausgeschieden. Anschließend setzte er sich im zweiten Lauf des Tages vor dem Esten Jüri Vips und Jonathan Aberdein aus Südafrika durch. Für Schumacher war es drei Wochen nach seinem Premierenerfolg in Spa-Francorchamps der zweite Sieg in der Nachwuchsklasse.

Vater Michael Schumacher ist das große Idol des Mini-Schumi

Dass Mick Schumacher überhaupt eine Karriere als Rennfahrer anstrebt, kommt nicht von ungefähr. Immerhin hat er mit dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher nicht nur einen berühmten Vater, sondern auch ein Idol, wie er in einem Interview mit dem britischen Nachrichtensender BBC erklärt. "Ich folge ihm in allem, was er getan hat und versuche etwas zu finden, das ich für mich selbst nutzen kann. Er hatte großen Einfluss darauf, wie ich jetzt fahre. Darüber bin ich sehr glücklich."

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In den Fußstapfen von Schumi - doch eins bereut Mick Schumacher

Ein besonderer Moment sei es für ihn gewesen, als er 2017 denselben Rennwagen, den Benetton B194, fuhr, in dem sein Vater seinen ersten Formel-1-Weltmeister-Titel gewann. "Für jeden gab es dort jede Menge Emotionen, den Rennwagen von 1994 nach so langer Zeit wiederzusehen", sagt Mick Schumacher. Eins bereut er allerdings: "Es war nur eine Schande, dass es so kurz war. Ich hätte gern noch ein paar Runden gedreht." Doch er zieht ein versöhnliches Fazit: "Jetzt ist das Auto von zwei Generationen gefahren worden." Das sei schon witzig, ergänzt er.

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