30.07.2018, 08.04 Uhr

Ironman Hamburg 2018 Ergebnisse: Belgier Bart Aernouts ist der Gewinner der World Series

Schwimmen fällt bei Ironman in Hamburg am 29.07.2018 aus.

Schwimmen fällt bei Ironman in Hamburg am 29.07.2018 aus. Bild: dpa

Der Belgier Bart Aernouts hat die zweite Auflage des Ironman in Hamburg gewonnen. Der 34-Jährige setzte sich am Sonntag nach einem Sechs-Kilometer-Lauf, 180 Kilometer auf dem Rad und dem abschließenden Marathon vor dem Briten Joe Skipper und dem Vorjahressieger James Cunnama durch. Bester Deutscher wurde auf Rang fünf Franz Löschke, der damit bei seinem ersten Start auf der Langdistanz deutscher Meister wurde.

Die Australierin Sarah Crowley hat den Ironman in Hamburg gewonnen. Die 35-Jährige war am Sonntag bei der zweiten Auflage des Ausdauer-Spektakels in der Hansestadt nach einem Sechs-Kilometer-Lauf, 180 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Marathon nicht zu schlagen. Zweite wurde Katharina Grohmann. Die 31-Jährige sicherte sich damit zugleich den deutschen Meistertitel über die Langdistanz.

Ironman 2018 wird zum Duathlon

Am 29.07.2018 fand zum zweiten Mal der Ironman in Hamburg statt. Normalerweise schwimmen die Triathleten in der Alster, fahren am Hafen mit dem Rad und laufen entlang des Alsterufers. Doch in diesem Jahr gab es eine Änderung. Die Umweltbehörde der Hansestadt hatte ein Badeverbot in der Alster verhängt. Die Organisatoren mussten das Schwimmen über 3,8 Kilometer streichen. Der Grund: Die Hitze und der damit erhöhten Blaualgen-Konzentration in dem Binnengewässer.

Ironman 2018 in Hamburg ohne Schwimmen: Umweltamt verhängt Badeverbot

Pünktlich um 7.00 Uhr starteten die Männer am Jungfernstieg, ab 7.02 Uhr folgen dann die Frauen. Rund 2.300 Athleten bestritten dann einen Duathlon über sechs Kilometer Laufen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Marathonlauf bestreiten. Trotz der gestrichenen Schwimm-Disziplin gilt der Wettbewerb als Qualifikation für die WM auf Hawaii. Außerdem werden trotz der Änderungen die deutschen Meister-Titel über die Langdistanz vergeben.

"Die Gesundheit der Sportler geht vor", sagte Björn Steinmetz, Geschäftsführer der Ironman Germany. Blaualgen verursachen Hautreizungen und Atemprobleme. Die Konzentration liegt derzeit drei- bis viermal so hoch wie erlaubt. Da die Wassertemperatur um die 26 Grad beträgt, hätten die Athleten lautReglement auch keine Neoprenanzüge anziehen dürfen. "Das Wetter und die Schwimmabsage ist kein Problem", sagte Vorjahressieger James Cunnama.

Sportler und Organisatoren fürchten am Sonntag vor allem die Hitze. "Wir haben 40.000 Liter Wasser beziehungsweise Getränke parat und jetzt auch zusätzlich Eis geordert, damit sich die Sportler unterwegs abkühlen können., sagte Steinmetz. Auch Duschen sollen nach seinenAngaben aufgebaut werden. Der machte zudem deutlich: Das ist kein Wetter für Rekorde, Bestzeiten sollte man sich nicht vornehmen.

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bua/news.de/dpa
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