19.06.2018, 12.35 Uhr

Mückenplage Fußball-WM Russland 2018: Insektenschwärme attackieren Spieler bei England-Tunesien

Beim WM-Spiel England - Tunesien mussten sich die Spieler auch gegen Mückenschwärme wehren.

Beim WM-Spiel England - Tunesien mussten sich die Spieler auch gegen Mückenschwärme wehren. Bild: dpa

In der südrussischen WM-Stadt Wolgograd müssen sich Fußball-Fans und Spieler bei der Weltmeisterschaft gegen außergewöhnlich viele Mücken wehren. Große Schwärme der stechenden Insekten seien kurz vor dem Spiel zwischen England und Tunesien in die Stadt an der Wolga eingefallen, berichtete die russische Zeitung "Sport-Express".

"In Augen und Mund" - Englands Kapitän Harry Kane von Mücken genervt

Mit den hartnäckigen Mücken in Wolgograd hatten die "Three Lions" um Harry Kane zu kämpfen. "Da waren eine Menge mehr von ihnen, als wir dachten. Wir haben eine Menge Mückenspray eingesetzt, vor dem Spiel und in der Halbzeit, was wichtig war", sagte der Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft nach dem 2:1 (1:1) gegen Außenseiter Tunesien. "Einige waren in deinen Augen und in deinem Mund."

Englands Team "Three Lions" versucht Mückenspray und Wegwedeln

Schon beim Aufwärmen in der Wolgograd-Arena griffen die "Three Lions" großzügig zum Zerstäuber. Ob Kane, Raheem Sterling oder Jesse Lingard - sie alle versuchten wedelnd, die stechenden Insekten zu verscheuchen. "Das hat schon ziemlich genervt, es war aber für beide Mannschaften gleich. Damit muss man klarkommen", sagte Ashley Young.

Damit hatten Fans und eben auch Spieler ihre Mühe und Not. Während der Partie lag der Fokus aber auf dem Geschehen mit dem Ball. "Ich habe die Mücken gar nicht mitbekommen, weil ich so auf das Spiel konzentriert war", versicherte Tunesiens Coach Nabil Maaloul.

Mücken flüchten vor Insektenspray in die City von Wolgograd

Bereits im Vorfeld der WM hätten die Behörden die Gegend rund um die Millionenstadt mit Insektenspray bearbeitet. Deshalb seien die Tierchen, die in den Sommermonaten in der Region nicht unüblich sind, in das Stadtzentrum geflüchtet. Doch auch dort können Fußball-Fans auf ein ungestörtes Match hoffen: In der Fanzone direkt an der Wolga ist es den Besucher erlaubt, Mückenspray in kleinen Flaschen mitzubringen.

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gma/news.de/dpa
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