17.05.2018, 16.12 Uhr

Erzgebirge Aue: Zweiter Aue-Einspruch von DFB-Sportgericht zurückgewiesen

Erzgebirge Aue hat am Samstag (13.05.2018) gegen SV Darmstadt 98 0:1 verloren.

Erzgebirge Aue hat am Samstag (13.05.2018) gegen SV Darmstadt 98 0:1 verloren. Bild: dpa

Das DFB-Sportgericht hat auch den zweiten Einspruch von Erzgebirge Aue gegen die Wertung der Zweitliga-Niederlage bei Darmstadt 98 zurückgewiesen. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Donnerstag mit.

Der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist hatte bereits am Montag beim Deutschen Fußball-Bund Widerspruch gegen die Wertung des Punktspiels beim SVDarmstadt 98 eingelegt,nachdem ein reguläres Tor nicht anerkannt worden war. Nachem der DFB den Einspruch am Mittwoch zurückgewiesen hat, wollte Aue die 2. Fußball-Bundesliga auf 19 Vereine aufstocken lassen. Diesen Vorschlag unterbreitete der Verein nach Angaben von FCE-Präsident Helge Leonhardt dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Erzgebirge Aue verpasst Klassenerhalt: Präsident Helge Leonhardt beklagt Fehler

Aue hatte die Partie am letzten Spieltag am Sonntag höchst unglücklich mit 0:1 verloren und deshalb den direkten Klassenerhalt verpasst. Die Sachsen müssen nun in der Relegation gegen den Drittliga-Dritten Karlsruher SCum den Verbleib in der 2. Liga spielen.

"Diese ganz klar und in aller Welt sichtbaren Fehler dürfen und können wir nicht im Raum stehen lassen und einfach so hinnehmen. Uns wurde ein reguläres Tor nicht anerkannt, zudem wurden uns zwei klare Elfmeter verwehrt", erklärte Aues Präsident Helge Leonhardt im Namen des Vorstandes.

Lutz Michael Fröhlich räumt Fehler beim Zweitliga-Spiel Erzgebirge Aue vs. SV Darmstadt 98 ein

Zugleich betonte er: "Wir haben als Verein eine enorm große Verantwortung unseren Mitgliedern, Sponsoren, unseren Fans, unserer Mannschaft und der breiten Öffentlichkeit gegenüber. Das Fairplay wurde vom Schiedsrichterteam gestern mit Füßen getreten."

Lutz Michael Fröhlich, der Schiedsrichter-Chef des Deutschen Fußball-Bundes, sagte zu den Auer Vorwürfen: "Das Spiel ist aus Schiedsrichtersicht nicht gut gelaufen. Aber Fehler können passieren, das ist menschlich. Verständlich ist der Ärger bei denen, die betroffen sind. Daraus aber den Vorwurf eines Vorsatzes abzuleiten, das ist entschieden zurückzuweisen."

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kad/news.de/dpa
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