13.03.2018, 11.04 Uhr

Steffi Jones entlassen: DFB trennt sich von Frauen-Bundestrainerin - ER übernimmt!

Steffi Jones ist von ihren Aufgaben als Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft entbunden worden.

Steffi Jones ist von ihren Aufgaben als Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft entbunden worden. Bild: dpa

Steffi Jones ist von ihren Aufgaben als Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft entbunden worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Zu dieser Entscheidung sei das DFB-Präsidium bei einer Telefonkonferenz gekommen. Es folgte damit einer Empfehlung des Direktors Nationalmannschaften Oliver Bierhoff sowie des Sportlichen Leiters Joti Chatzialexiou.

DFB trennt sich von Frauen-Bundestrainerin Steffi Jones

"Steffi Jones ist die Aufgabe als Trainerin mit großem Engagement und Einsatz angegangen, dafür möchte ich ihr im Namen des gesamten Präsidiums sehr herzlich danken. Sie ist und bleibt ein prägendes Gesicht des deutschen Frauenfußballs, und ich würde mich freuen, wenn sie in anderer Funktion dem DFB und dem Frauenfußball erhalten bleibt.", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Ausschlaggebend für die Beurlaubung der 45-jährigen Jones waren wohl das Aus im EM-Viertelfinale 2017 und jüngst der letzte Platz bei einem Einladungsturnier in den USA. Mit Jones sei am Montag bei einem persönlichen Treffen über die Situation gesprochen geworden.

Horst Hrubesch wird DFB-Frauen übernehmen

Als Interimslösung für die beiden bevorstehenden Spiele im April gegen Tschechien und in Slowenien wird Horst Hrubesch (66) die Mannschaft übernehmen. Ulrike Ballweg und Thomas Nörenberg werden Assistenten. Hrubesch war 2016 in Rio Coach der deutschen Auswahl der Männer, die bei den Olympischen Spielen Silber geholt hatte.

"Ich habe den Frauenfußball in den vergangenen Jahren verfolgt und war auch bei der Europameisterschaft im Sommer vor Ort. Ich helfe in dieser Phase gerne und freue mich sehr, dass mich Uli Ballweg und Thomas Nörenberg in den kommenden Spielen dabei unterstützen werden.", erklärte Hrubesch. Die nächsten beiden WM-Qualifikationsspiele stehen am 7. April in Halle an der Saale gegen Tschechien und am 10. April in Slowenien an.

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sba/news.de/dpa
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