12.03.2018, 14.58 Uhr

Hamburger Sportverein: HSV feuert Trainer Hollerbach - ER wird sein Nachfolger

Der HSV hat sich von Trainer Hollerbach getrennt.

Der HSV hat sich von Trainer Hollerbach getrennt. Bild: dpa

Der abstiegsbedrohte Hamburger SV hat sich nach nur sieben Spielen von Trainer Bernd Hollerbach getrennt. Diese Entscheidung teilte der Vorstandsvorsitzende Frank Wettstein zwei Tage nach der 0:6-Pleite beim FC Bayern München Hollerbach am Montag telefonisch mit. Der Tabellenvorletzte der Fußball-Bundesliga bestätigte via Twitter, dass bis zum Saisonende Nachwuchscoach Christian Titz die Aufgabe übernimmt, den HSV doch noch vor dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte zu bewahren. Zuerst hatte die "Sport Bild" über den Vollzug des Rauswurfs von Hollerbach berichtet.

Hamburger Sportverein: Hollerbach-Aus nach HSV-Klatsche

Der ehemalige HSV-Profi Hollerbach war als Nachfolger von Markus Gisdol erst seit 49 Tagen im Amt. In sieben Spielen unter seiner Leitung gelang dem Team kein Sieg. Er holte lediglich drei Punkte und belegt mit dem Club einen direkten Abstiegsrang.

HSV feuert auch Heribert Bruchhagen und Jens Todt

Vier Tage zuvor waren bereits Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt beurlaubt worden. Die Personalwechsel sind auf Bestreben des neuen Aufsichtsratsvorsitzenden Bernd Hoffmann vorgenommen worden. Der 55 Jahre alte Präsident des Gesamtvereins fordert die Neuausrichtung der Fußball-AG.

Die Hamburger sind nach 26 Spielen mit lediglich 18 Punkten Tabellenvorletzte und haben schon sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Seit 13 Spielen haben sie nicht mehr gewonnen. Der erstmalige Abstieg des Liga-Gründungsmitgliedes scheint kaum noch zu verhindern zu sein. In acht ausstehenden Saisonspielen besteht für die Hanseaten aber rechnerisch noch die Chance auf den Klassenverbleib.

HSV feuert Trainer Hollerbach -Christian Titz übernimmt den Hamburger Sportverein

Nachwuchscoach Titz ist mit der U-21-Mannschaft des HSV Tabellenführer in der Regionalliga Nord. Der 46-Jährige muss nun versuchen, die schwache Offensive zu beleben. Mit lediglich 18 Toren sind die Hamburger das mit Abstand harmloseste Team der Bundesliga

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rut/news.de/dpa
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