12.01.2018, 15.11 Uhr

Rallye Dakar 2018 im Live-Stream und TV: Heute Ruhetag! Alle Infos zur 40. Rallye Dakar

Sebastien Loeb will bei seiner letzten Rallye-Dakar-Teilnahme den Sieg holen.

Sebastien Loeb will bei seiner letzten Rallye-Dakar-Teilnahme den Sieg holen. Bild: dpa

Die Tortur auf den Thron der Rallye in Dakar führt nur über den unersättlichen Stéphane Peterhansel. Vor allem ein Landsmann des französischen Rekordsiegers sieht die 40. Auflage als seine letzte Chance auf den erstmaligen Triumph beim qualvollen Offroadabenteuer durch Südamerika an. "Für mich heißt es: jetzt oder nie", räumte Sébastien Loeb vor dem Auftakt der aufregendsten Rallye der Welt am Samstag in Lima ein. "Es ist meine letzte Chance auf den Sieg."

Rallye Dakar 2018 heute im Live-Stream, TV bei Eurosport und als Wiederholung

Alle Etappen der 40. Rallye Dakar können Sie täglich um 23 Uhr bei Eurosport in einer Zusammenfassung sehen oder alternativ in der Eurosport-Mediathek. Sollte Ihnen das zu spät sein, können Sie auch am jeweiligen Folgetag um 8.30 Uhr einschalten, wenn der Sender eine Wiederholung der Zusammenfassung zeigt. Eine Live-Übertragung sendet Eurosport leider nicht.

Rallye Dakar 2018 Route: Alle Etappen der Strecke im Überblick

Bei der 40. Auflage der Rallye müssen die Fahrer bis zum Finale am 20. Januar insgesamt 9.000 Kilometer zurücklegen. Jedoch fließen nur4.234 Kilometer in die Endabrechnung der Rallye ein. Auf dem Marathon-Kurs geht es durch Peru, Bolivien und Argentinien. Am 6. Januar fällt in Perus Hauptstadt Lima der Startschuss der Rallye Dakar 2018. Am 20. Januar fahren die Rennfahrer imargentinischen Cordoba über die Ziellinie. Am 12. Januar dürfen die Fahrer in La Paz, Bolivien, einen Tag verschnaufen. Alle Etappen finden Sie hier im Überblick:

Etappe Datum Strecke Distanz (in km) Wertung (km)
1. 06.01. Lima - Pisco 273 31
2. 07.01. Pisco 279 267
3. 08.01. Pisco - San Juan de Marcona 504 296
4. 09.01. San Juan de Marcona 444 330
5. 10.01. San Juan de Marcona - Arequipa 934 (A+T) / 774 (M+Q) 268 (A+T) / 266 (M+Q)
6. 11.01. Arequipa - La Paz 760 313
12.01. RUHETAG    
7. 13.01. La Paz - Uyuni 727 (A+M+Q) / 671 (T) 425 (A+M+Q) / 369 (T)
8. 14.01. Uyuni - Tupiza 585 (A+M+Q) / 561 (T) 498 (A+M+Q) / 381 (T)
9. 15.01. Tupiza - Salta 755 242
10. 16.01. Salta - Belen 797 373
11. 17.01. Belen - Chilecito 747 (A+T) / 485 (M+Q) 280
12. 18.01. Chilecito - San Juan 793 (A+T) / 723 (M+Q) 523 (A+T) / 375 (M+Q)
13. 19.01. San Juan - Cordoba 929 (A+T) / 907 (M+Q) 369 (A+T) / 424 (M+Q)
14. 20.01. Cordoba 286 120

Rallye Dakar 2018 in Lima gestartet

Die Rallye Dakar ist am Samstag in der peruanischen Hauptstadt Lima gestartet. Mit dem Prolog, der im Hauptquartier des Militärs begann, nahmen mehr als 300 Fahrzeuge und über 520 Teilnehmer die härteste Motorsport-Prüfung der Welt auf. 14 Etappen über eine Distanz von fast 9000 Kilometern müssen die Piloten überstehen. Der gefährliche Klassiker führt die Autos, Motorräder, Trucks und Quads durch Peru, Bolivien und schließlich nach Argentinien. Am 20. Januar werden in Córdoba die Sieger gekürt.

"Wir werden die Welt überraschen mit den ersten Etappen in Dünen und Sand", meinte Rallye-Chef Etienne Lavigne. Die Piloten würden mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert werden, versprach er. Es ist die 40. Auflage. Seit 2009 findet die ursprünglich in Afrika ausgetragene Wüstenrallye in Südamerika statt, unter anderem wegen der Terrorgefahr in Afrika. Nach sechs Etappen in Peru geht es über die Anden in das bolivianische Hochplateau Altiplano und weiter in Richtung des größten Salzsees der Welt, des Salar de Uyuni.

Die längste Etappe ist 927 Kilometer lang. Einer der prominentesten Neueinsteiger ist der Portugiese Andre Villas-Boas - der frühere Fußballtrainer des FC Porto und des FC Chelsea. Insgesamt sind 337 Fahrzeuge gemeldet worden (190 Motorräder/Quads, 105 Autos, 42 Trucks). Der französische Rekordgewinner Stéphane Peterhansel zählt neben seinem Landsmann Sébastien Loeb zu den Favoriten im Auto.

Für den einzigen deutschen Fahrer, den 53 Jahre alten Motorrad-Piloten Jürgen Drössiger aus Aachen, war das Rennen bereits am Samstag nach einem Sturz frühzeitig beendet. Drössiger kam ins Krankenhaus, soll nach ersten Angaben der Veranstalter aber keine schweren Verletzungen erlitten haben.

Rallye Dakar 2018: Favorit Loeb raus

Einer der Topfavoriten auf den Sieg bei der Rallye Dakar, der Franzose Sebastian Loeb, hat nach einer Verletzung seines Beifahrers Daniel Elena aufgegeben. Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten, wurden den Peugeotfahrern der Sturz in eine Sandgrube bei der Küstenstadt San Juan de Marcona in Peru während der fünften Etappe zum Verhängnis. Loeb/Elena lagen an zweiter Stelle in der Gesamtwertung. "Wir mussten auf einen Lastwagen warten, der uns herauszog", sagte Loeb. Sein Beifahrer haben danach beim Fahren solche Schmerzen gehabt, dass er geschrien habe.

In Führung liegt weiter Titelverteidiger Stéphane Peterhansel (Frankreich). Es ist die 40. Auflage der härtesten Rallye der Welt. Seit 2009 findet das ursprünglich in Afrika ausgetragene Wüstenrennen in Südamerika statt, unter anderem wegen der Terrorgefahr in Afrika. Nach sechs Etappen in Peru geht es über die Anden in das bolivianische Hochplateau Altiplano und weiter in Richtung des größten Salzsees der Welt, des Salar de Uyuni und schließlich nach Argentinien. Am 20. Januar werden in Córdoba die Sieger gekürt.

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gea/news.de/dpa
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