15.11.2017, 12.51 Uhr

Boris Becker: Trennung, Pleite, Vermögen - Boris spricht endlich Klartext!

Boris Becker rechnet mit Deutschland ab.

Boris Becker rechnet mit Deutschland ab. Bild: dpa

Es ist ein bewegendes Jahr für Tennis-Legende Boris Becker. Kurz vor seinem 50. Geburtstag am 22. November 2017 zieht der gebürtige Leimener in der neuen Ausgabe des Boulevardmagazins "Gala" Bilanz - über seine Rolle in Deutschland, die Wahrnehmung seiner Person im In- und Ausland aber auch seine aktuelle Finanzkrise sowie die Krisengerüchte um seine Ehe mit Frau Lilly (41).

Boris und Lilly Becker: Trennung war nie eine Option

Fest steht: Von einer Trennung sind die Beckers ganz weit entfernt. Diese sei zwischen ihm und Lilly nie ein Thema gewesen, wie er in der neuen "Gala" erklärt. Allerdings sei sein Privatleben durch die Negativschlagzeilen massiv beeinträchtigt gewesen, weil er sich gegenüber Ehefrau Lilly und seinen Kindern habe erklären müssen, berichtete Becker im Gespräch mit der Illustrierten. "Ich habe mich mit allen meinen Kindern persönlich getroffen und ihre Fragen beantwortet."

Zuletzt war Becker bereits Ehefrau Lilly zur Seite gesprungen und in der "Bild am Sonntag" erklärt: "Ich wünsche ihm alles Glück der Welt, Gesundheit und dass er endlich zur Ruhe kommt". Boris habe es verdient, "dass alle seine Wünsche in Erfüllung gehen. Boris ist ein Mensch mit großem Herzen." Ihn zeichne seine "Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft" aus.

So steht es um das Vermögen von Boris Becker

Bezüglich seiner finanziellen Schwierigkeiten wies Becker darauf hin:"Vielleicht habe ich auch mich als Person, meinen Namen, meine Marke unterschätzt - was alles passieren kann, wenn Fehler passieren. Das ist eigentlich die größte Lehre, die ich daraus gezogen habe". Der Wahl-Londoner steckt mitten in einem Insolvenzverfahren. Er sei weder vermögenslos noch pleite, hatte Becker bereits Anfang des Monats an anderer Stelle betont. "Die Parteien nähern sich in außergerichtlichen Schlichtungsgesprächen an und sind bemüht, eine gütliche Lösung zu finden", sagte der Tennisspieler dazu der "Gala".

Boris Becker: Keine Rückkehr mehr nach Deutschland

Eine Rückkehr nach Deutschland hält Becker, der seit Jahren in London lebt, für unwahrscheinlich: "Ich habe einen deutschen Pass, aber ich fühle mich nicht als Deutscher." Er sagte im Rückblick: "Ich bin vor 50 Jahren in Deutschland geboren worden, habe die ersten 17 Jahre eine behütete und beschützte Kindheit erlebt, bis ich am 7. Juli 1985 den Matchball in Wimbledon verwandelt habe. Seitdem wird mein Name in Deutschland instrumentalisiert, im Positiven wie im Negativen."

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rut/kns/news.de/dpa
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