17.10.2017, 15.16 Uhr

Mick Schumacher: "Muss noch viel lernen"! Hat Mini-Schumi in der Formel 3 enttäuscht?

Mick Schumacher schaffte es in Hockenheim in der Formel 3 am Sonntag (15.10.2017) nur auf Platz 18.

Mick Schumacher schaffte es in Hockenheim in der Formel 3 am Sonntag (15.10.2017) nur auf Platz 18. Bild: dpa

Nach den drei Rennen am vergangenen Wochenende hatte Schumacher Junior seine erste Saison in der dritthöchsten Klasse hinter sich. Es war eine Station, die den 18-Jährigen seinem großen Ziel Formel 1 näher bringen sollte.

Mick Schumacher ohne Chance in der Formel 3?

Vor dem Rennwochenende auf dem Hockenheimring lag Mick Schumacher auf dem elften Platz. Für ihn, einen der Neulinge, im Feld von 20 Fahrern ging es nur noch um einen Top-Ten-Platz in der Endabrechnung. Gereicht hat es am Ende allerdings nur für 94 Punkte und damit für Platz zwölf. Sieger in der Formel 3 ist der 17-jährige Brite Lando Norris mit 441 Punkten.

Für ihn ginge es aber primär darum, in diesem Jahr zu lernen, hatte Mick Schumacher vor dem Saisonbeginn betont. Er wollte in der Rookie-Wertung vor allem gut abschneiden, nachdem er von der Formel 4 aufgestiegen war. Dort belegt er Rang drei. Erster ist Lando Norris, 17 Jahre alter Brite, der auch im Gesamtklassement an der Spitze steht. Zweiter ist dort zwar ein Deutscher aus dem Prema-Team, nicht aber Schumacher, sondern Maximilian Günther. 20 Jahre alt, in der vergangenen Saison bereits Zweiter und insgesamt in seinem dritten Jahr in der Formel 3.

Mini-Schumi muss noch viel lernen, um bessere Ergebnisse einzufahren

Das Prema-Team von Mick Schumacher ist aber dennoch zufrieden. Teamchef René Rosin sagte gegenüber "Bild", dass "das eine oder andere Mal ein besseres Resultat drin gewesen" wäre. "Aber wie gesagt, er war ein Rookie und zum Lernen hier und niemand ist enttäuscht. Im Gegenteil. Ich bin zufrieden."

Wie lange Mick Schumacher in der Formel 3 bleibt, muss sich zeigen. Nach dem Lehrjahr dürften die Ansprüche in der nächsten Saison steigen. Rosin steht aber voll und ganz hinter Mini-Schumi. "Wir wollen Rennen für Rennen den bestmöglichen Job machen. Wir haben vielleicht ein bisschen mehr erwartet. Aber wie gesagt: er sollte lernen und er muss noch viel lernen".

Schließlich will der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters selbst auch den Weg in die Königsklasse des Motorsports schaffen. "Das ist mein Traum. Ich gebe alles dafür, dass ich das erreiche."

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kad/kns/news.de/dpa
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