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15.07.2017, 19.00 Uhr

Arthur Abraham vs. Chris Eubank Jr. Ergebnis: Abraham verliert klar! Ist das jetzt sein Karriereende?

Arthur Abraham verliert klar nach Punkten gegen den Briten Chris Eubank Jr.

Arthur Abraham verliert klar nach Punkten gegen den Briten Chris Eubank Jr. Bild: picture alliance / PA Wire/dpa

"King Arthur"-Abraham (37) ist wohl endgültig enttrohnt. In London unterlag Abraham gegen Eubank Jr. einstimmig nach Punkten. Lediglich 2 Runden konnte er für sich gewinnen. Er wollte "seinen" WBO-WM-Gürtel zurück. Für die Revanche gegen Gilberto Ramirez hatte er sich mit seinem Sieg im April sportlich qualifiziert. Gegen den 27 Jahre jungen und hungrigen Boxer Chris Eubank Jr. war er aber chancenlos. Zu schnell, zu präzise waren die Schläge des Briten Eubank Jr., der den WM-Gürtel nach Version der IBO klar verteidigen konnte. Mit dem Sieg über Abraham hat sich Eubank Jr. auch als letzter Boxer für die lukrative World Boxing Super Series um die Muhammad-Ali-Trophy qualifiziert.

Die Niederlage könnte das Ende der großen Karriere von Arthur Abraham bedeuten. Er ist sicher gut beraten, mit seinem Trainer Ulli Wegner zu überlegen, ob er noch eine Chance gegen junge und schnelle Boxer haben kann. Abraham und Wegner haben viel riskiert aber letztlich deutlich verloren, wenn auch nicht so kläglich wie vor einem Jahrt in Las Vegas.

Arthur Abraham gegen Chris Eubank Jr. verpasst? So sehen Sie den Box-Kampf online in der Wiederholung

Sie konnten den IBO-WM-Fight Abraham gegen Eubank in der Londoner Wembley-Arena nicht live verfolgen? Kein Problem. Mit dem Pay-per-View-Ticket können Sie sich den Kampf um den Weltmeistertitel im Supermittelgewichts-Boxen bis zu 48 Stunden lang anschauen. Auch nach der Live-Übertragung stellt ranfighting.de den Stream weiter zur Verfügung. Die Kosten bleiben aber bei 14,99 Euro. In unserem Ticker können Sie natürlich auch nachlesen, wie sich Ulli Wegners Schützling geschlagen hat.

Arthur Abraham gegen Chris Eubank Jr. - Der letzte Kampf von "King Arthur" Abraham?

Wieder konnte Abraham auswärts kaum punkten. Ein Punktrichter gab ihm nicht eine einzige Runde. Damit schneidet Abraham nur unwesentlich besser ab, als vor gut einem Jahr in Las Vegas. Dabei war Abraham gut vorbereitet, hatte alles seinem großen Ziel untergeordnet und sogar sein IPhone abgegeben. Mit schnellen und technisch gut ausgebildeten Boxern hatte Abraham immer wieder Schwierigkeiten. Seine größten Erfolge und Knockouts hatte er im Mittelgewicht. Richtig gut kam er in der höheren Gewichtsklasse nie zurecht. Jetzt muss er in Ruhe entscheiden, ob er noch den Biss hat, sich gegen junge und hungrige Boxer durchzusetzen. Für seine Gesundheit wäre es aber besser, wenn er seine Boxhandschuhe an den Nagel hängt. Heute hat Abraham deutlich zu viele Schläge kassiert.

Ulli Wegner wird wohl weiter als Trainer in der Ringecke stehen. Wenn nicht mehr für Abraham, dann für die nächste Generation deutscher Boxer, von denen er einige gern zu Titeln führen würde.

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