14.04.2017

BVB-Mannschaftsbus: Der Sitzplan im Bomben-Bus von Borussia Dortmund

Begleitet von Fahrzeugen der Polizei fährt der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hinter der Fanwelt über einen Parkplatz in das Stadion und nimmt diesmal einen anderen Weg.

Begleitet von Fahrzeugen der Polizei fährt der Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hinter der Fanwelt über einen Parkplatz in das Stadion und nimmt diesmal einen anderen Weg. Bild: Guido Kirchner / dpa

Am Dienstagabend gegen 19.15 Uhr detonierten drei Sprengsätze nahe dem Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Das Team war auf dem Weg zum Champions-League-Heimspiel gegen AS Monaco. Die Sprengsätze waren mit Metallstiften bestückt. Laut Bundesanwaltschaft hatten die Sprengsätze eine Sprengwirkung von mehr als 100 Metern. "Die Sprengkraft war enorm", sagte auch der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger (SPD).

Marc Bartra bei Anschlag auf BVB-Mannschaftsbus verletzt

Der BVB-Verteidiger und spanische Nationalspieler Marc Bartra wurde schwer an Hand und Arm verletzt. Er wird der Mannschaft in etwa vier Wochen wieder zur Verfügung stehen, wie Trainer Thomas Tuchel am Donnerstag sagte. Auch ein Polizist wurde verletzt. Er fuhr auf einem Motorrad vor dem Bus, um ihn zum Stadion zu begleiten. Er erlitt einen Schock.

Sitzplan im BVB-Bus: Wer saß neben Marc Bartra?

Warum ausgerechnet Marc Bartra bei dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verletzt wurde, könnte durch seinen Sitzplatz erklärt werden. Der Spieler saß hinten rechts im Bus, auf dem letzten Platz direkt am Fenster.

Gegenüber dem verletzten Dortmund-Profi Bartra saßen Torwart Roman Bürki und Abwehrspieler Sokratis. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe (links vom Gang) hatten Emre Mor und Felix Passlack ihre Sitzplätze. Den Platz direkt neben Bartra hatte Mikel Merino inne. Das geht aus einem Sitzplan hervor, den die "Bild"-Zeitung veröffentlichte.

Die nächsten Spiele von Borussia Dortmund

Das Nachholspiel am Mittwoch verlor der BVB 2:3 (0:2). BVB-Spieler und -Verantwortliche kritisierten die rasche Neuansetzung. Die UEFA wies diese Vorwürfe am Donnerstag jedoch zurück. Das Rückspiel in Monaco ist für kommenden Mittwoch terminiert. Am Samstag spielt Dortmund in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt. Rund um das Nachholspiel blieb es einer Polizeisprecherin zufolge vergleichsweise ruhig.

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sam/news.de/dpa
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