29.01.2017

Handball-WM 2017 Finale im Live-Stream (DKB und YouTube): Norwegen unterliegt - Gastgeber Frankreich holt WM-Titel

Nach dem Halbfinalsieg gegen Slowenien steht das französische Team um Nikola Karabatic (Mitte) am Sonntag im Finale der Handball-WM 2017 und muss sich gegen Norwegen behaupten.

Nach dem Halbfinalsieg gegen Slowenien steht das französische Team um Nikola Karabatic (Mitte) am Sonntag im Finale der Handball-WM 2017 und muss sich gegen Norwegen behaupten. Bild: Michel Euler / AP / picture alliance / dpa

Handball-WM 2017: Gastgeber Frankreich gewinnt Weltmeisterschaft gegen Norwegen

Frankreich ist zum sechsten Mal Handball-Weltmeister. Der Gastgeber setzte sich am Sonntag im Finale der Heim-WM gegen Norwegen mit 33:26 (18:17) durch. Vor 15.609 Zuschauern in Paris war Nikola Karabatic mit sechs Toren bester Werfer. Kentin Mahé, Michaël Guigou und Valentin Porte trafen jeweils fünfmal für die Franzosen, die bereits 1995, 2001, 2009, 2011 und 2015 bei der WM triumphiert hatten.

Für die Skandinavier, die nur mit einer Wildcard zur Endrunde gekommen waren und ihre erste Medaille gewannen, traf Kent Robin Tønnesen (5) vom Bundesligisten Füchse Berlin am häufigsten. Am Samstag hatte sich Slowenien durch einen 31:30-Sieg gegen Kroatien den dritten Platz und damit ebenfalls das erste WM-Edelmetall gesichert.

Keine TV-Übertragung! Finale der Handball-WM 2017 in Frankreich online im Live-Stream der DKB und auf YouTube sehen

So spannend die Partien bei der Handball-WM 2017 auch gewesen sind, für Handball-Fans in Deutschland war der Wettbewerb von einem bitteren Beigeschmack begleitet: Die Spiele der Weltmeisterschaft wurden nicht im deutschen Fernsehen übertragen. Da macht auch das Finale, das am Sonntag, dem 29.01.2017 stattfindet und um 17.30 Uhr beginnt, keine Ausnahme. Aber kein Grund zur Sorge: Die Übertragungsrechte liegen bei der DKB, welche alle Spiele via YouTube und auf einer eigens für die Handball-WM eingerichteten Homepage überträgt. Sie sollten es sich also pünktlich zum Anpfiff in Ihrem Lieblingssessel bequem machen und im DKB-Channel bei YouTubeden Live-Stream oder das Handball-Portal einschalten. Auch wenn sie so nicht in den Genuss ihres TV-Gerätes kommen, haben Sie somit die Möglichkeit, das Finale Frankreich gegen Norwegen bequem von unterwegs zu sehen.

Handball-WM 2017 in Frankreich: Wiederholungen des Finals online schauen

Wer keine Zeit hatte, das spannende Finale der Handball-WM 2017 zur regulären Spielzeit zu verfolgen und nun auf einen Wiederholung hofft, wird enttäuscht. Weder im Free-TV noch online ist die erneute Ausstrahlung der kompletten Partie geplant. Allerdings können Sie zumindest die Highlights der Handball-WM genießen. Die gibt's erneut bei der DKB via YouTube und auf dem Handball-Portal. Außerdem gibt es weitere Internet-Plattformen, die Zusammenfassungen der WM-Spiele in Frankreich für Handball-Fans bereithalten. Alle Höhepunkte der Partien sehen Sie beispielsweise bei sportdeutschland.tv. Hier gibt's die Zusammenfassung der Gruppenspiele der Handball-WM 2017.

Handball-WM 2017: Erstes Finale für Norwegen gegen Gastgeber Frankreich

Nach einem Handball-Krimi ist Norwegen zum ersten Mal ins Finale der Handball-Weltmeisterschaft gestürmt. Der EM-Vierte setzte sich im Halbfinale gegen Kroatien mit 28:25 (22:22, 12:10) nach Verlängerung durch und fordert an diesem Sonntag Gastgeber Frankreich im Showdown um den Titel. Beste Werfer für die Skandinavier waren im Halbfinale am Freitagabend in Paris Bjarte Myrhol mit sechs Toren und Kristian Björnsen (5) vom Bundesligisten HSG Wetzlar.

Beim EM-Dritten Kroatien wurde der beste Schütze Zlatko Horvat (6) zur tragischen Figur, als er in der letzten Sekunde der regulären Spielzeit mit einem Siebenmeter an Norwegens Torwart Torbjorn Bergerud scheiterte und somit den Sieg vergab.

Schon im Vorjahr hatten sich beide Teams bei der EM im Spiel um Platz 3 gegenüber gestanden, damals siegte Kroatien deutlich (31:24). Die Neuauflage verlief wesentlich ausgeglichener und spannender. Zwar kamen die Norweger nur schleppend in Gang und erst nach acht Minuten zum ersten Tor. Doch beim 6:6 war das Team von Trainer Christian Berge im Spiel und zur Pause mit zwei Treffern vorn.

Nach dem Wechsel brachte ein taktischer Schachzug von Kroatiens Trainer Zeljko Babic zunächst die Wende. Er nahm im Angriff regelmäßig seinen Keeper heraus und brachte dafür einen siebten Feldspieler. Diese Überzahl nutzte der Weltmeister von 2003 clever aus und ging beim 16:15 erstmals wieder in Führung. Doch am Ende reichte es für den kommenden EM-Gastgeber, der in der Vorrunde gegen Deutschland klar verloren hatte, nicht zum fünften Finaleinzug.

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loc/news.de/dpa
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