17.01.2017, 10.55 Uhr

FC Bayern München: Sammer kritisiert Hoeneß für BVB-Spott scharf

Sammer sieht Hoeneß' Aussagen kritisch.

Sammer sieht Hoeneß' Aussagen kritisch. Bild: dpa (Archiv)

Der frühere Sportvorstand Matthias Sammer ist nach eigenen Angaben "froh und glücklich" über seine Trennung vom FC Bayern München. "Sieben Tage, 24 Stunden - das wollte ich nicht mehr", sagte der 49-Jährige am Montag beim TV-Sender Eurosport, wo er von der kommenden Saison an als Bundesliga-Experte arbeiten wird. Es gebe noch "ein anderes Leben" und andere Themen, die ihn reizten.

Sammer hatte seinen Sportdirektor-Posten bei den Bayern im Juli 2016 aufgegeben. Zuvor hatte er bereits aus gesundheitlichen Gründen pausiert. Seinen früheren Club sieht er mit Carlo Ancelotti als Trainer bestens aufgestellt. "Veränderungen brauchen Zeit", urteilte der Europameister von 1996. "Bayern hat in der Hinrunde optisch bestimmt nicht fantastisch gespielt, aber die Ergebnisse sind da."

Sammer donnert gegen Hoeneß

Die jüngsten Aussagen vonBayern-Präsident Uli Hoeneß sieht Sammer dagegen kritisch. Es sei nicht seine Aufgabe zu bewerten, ob Hoeneß' Aussagen zuletzt "zu viel oder zu wenig" gewesen seien. "Ich glaube aber, dass Vereinsverantwortliche als Elite auch eine Wirkung auf die Gesellschaft haben und damit eine gewisse Verantwortung einhergeht", sagte Sammer. "Man muss aufpassen, wie man miteinander umgeht."

Hoeneß hatte zuletzt gesagt, Dortmund hätte den Münchnern vor der Saison "richtig auf die Pelle" rücken wollen und dann auf den deutlichen Rückstand des Revierclubs in der Fußball-Bundesliga verwiesen. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zeigte sich über die Kommentare zum BVB verwundert und sprach von einer "Wahrnehmungsstörung" beim Bayern-Präsidenten.

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rut/news.de/dpa
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