08.06.2016, 16.08 Uhr

Fußball-EM 2016 Favoriten: Deutschland, Spanien und Co. im großen Favoriten-Check

Als Weltmeister geht Deutschland automatisch als einer der Favoriten ins Turnier.

Als Weltmeister geht Deutschland automatisch als einer der Favoriten ins Turnier. Bild: dpa

Von news.de-Volontär Johannes Kohlstedt

Für unseren Bundestrainer ist es schon länger klar: Der Weg zum Titelgewinn kann nur über das Gastgeberland führen. "Es wird vielleicht das eintreten, was wir bei der WM 2006 in Deutschland erlebt haben. Dass nach dem ersten Spiel eine Euphorie und Energie entsteht, die die Mannschaft durch das Turnier tragen kann."

EM-Favoriten-Check 2016: Frankreich

Die DFB-Elf weiß, wie stark die Franzosen sind. Im WM-Viertelfinale 2014 siegten die späteren Weltmeister durch ein Tor von Mats Hummels. Ein enges Spiel, in dem die Franzosen ein gleichwertiger Gegner waren. In den vergangenen zwei Jahren ist die"Equipe tricolore" auch nicht schlechter geworden. Im Gegenteil: "Der Abstand zu Deutschland ist nach der Weltmeisterschaft in Brasilien geringer geworden. Aber er ist immer noch da", erklärte Nationalcoach Didier Deschamps in der "Berliner Zeitung".

Hoffnung macht nicht nur der Heimvorteil, sondern auch ihr starker Kader mit Top-Stars wie Paul Pogba oder Antoine Griezmann. An letzterem können sich die Bayern-Fans wohl zu gut erinnern. Im Champions-League-Halbfinale avancierte der 26-Jährige zum Bayern-Schreck. An das letzte Heimturnier werden sich wiederum die Franzosen sicher gerne erinnern. 1998 wurden Sie im eigenen Land Weltmeister.

EM-Favoriten-Check 2016: Spanien

Bei der WM in Brasilien noch in der Gruppenphase ausgeschieden, haben die Spanier während der Qualifikation zu alter Stärke zurückgefunden. Mit neun Siegen gingen die Iberer souverän als Gruppensieger hervor. Nun wollen sie Geschichte schreiben: Nach 2008 und 2012 soll der Europmeister zum dritten Mal nacheinander Spanien heißen. Für Trainer Vicente Del Bosque wäre es ein gern gesehenes Abschiedsgeschenk. Der 65-Jährige hört bekanntlich nach der Europameisterschaft als spanischer Nationaltrainer auf.

Der Europameister von 2008 und 2012 ist auch dieses Jahr wieder einer der Hoffnungsträger.

Der Europameister von 2008 und 2012 ist auch dieses Jahr wieder einer der Hoffnungsträger. Bild: dpa

Spanien setzt auf alte Helden

Damit die Mission Titelhattrick gelingt, setzt Del Bosque auf altbewährte Helden: Casillas, Piqué, Sergio Ramos, Fabregas sind ebenso dabei wie David Silva oder Andres Iniesta. Doch auch die Liste derer, die es nicht in den Kader geschafft haben, kann sich sehen lassen: Auf die Dienste von Javi Martinez, Juan Mata, Isco, Juan Berant, Fernando Torres oder Diego Costa hat Del Bosque von vornherein verzichtet.

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