08.02.2016, 16.02 Uhr

Bruno Labbadia wird 50: Ein Pünktchen Hoffnung zum Geburtstag

Bruno Labbadia feiert am Montag seinen 50. Geburtstag.

Bruno Labbadia feiert am Montag seinen 50. Geburtstag. Bild: dpa

Von news.de-Volontär Johannes Kohlstedt

"Uwe Seeler macht sich Sorgen um den HSV". Lange haben wir diese Meldung nicht mehr gehört. Dabei hatte das HSV-Urgestein in den letzten Jahren auch allen Grund dazu. Zweimal hintereinander ist man gerade so noch dem Abstieg entkommen. Und heute? Wo ist die Panik? Wo ist die Abstiegsangst? Dabei wären die Sorgen derzeit gar nicht mal so unberechtigt.

1:1 gegen Köln vor dem 50. Geburtstag von Bruno Labbadia

Auch im dritten Rückrundenspiel gelang dem Hamburger SV kein Sieg. Einen Tag vor dem 50. Geburtstag von Bruno Labbadia, kam sein Team vor heimischer Kulisse gegen starke Kölner nicht über ein 1:1 hinaus. Statt drei Punkten muss sich Hamburgs Coach an seinem Ehrentag nun mit einem Pünktchen begnügen - immerhin eines, das Hoffnung macht. Es hätten auch durchaus Null sein können. 20:5 Torschüsse zählten die Statistiker am Ende für den 1. FC Köln. Zudem scheiterten Anthony Modeste und Marcel Risse an der Latte. Eine schwache erste Hälfte endete mit Pfiffen.

Labbadia: "Wir müssen mit dem Ergebnis leben, auch wenn ich lieber mit drei Punkten gefeiert hätte"

Es spricht für Labaddia, dass er - wie schon häufiger in dieser Saison - die richtigen Worte fand."Der Trainer hat uns in der Halbzeit gesagt, dass wir direkt aufgeben oder noch 45 Minuten kämpfen können", erzählt Nicolai Müller dem "Hamburger Abendblatt". Der Mittelfeldspieler war es auch, der den HSV mit seinem sehenswerten Treffer zurück ins Spiel brachte. Für kurze Zeit sah es danach aus, dass die Hamburger das Spiel drehen könnten, dann fanden die Kölner aber zurück zu ihrem Spiel. "Wir müssen mit dem Ergebnis leben, auch wenn ich lieber mit drei Punkten gefeiert hätte", erklärte Labbadia.

Relegationshattrick für den HSV?

Das Unentschieden gegen Köln ist gleichzeitig das sechste sieglose Spiel in Folge. Der Abstand zu Platz 16 beträgt nur noch vier Punkte. Somit rückt der Relegationshattrick wieder in greifbare Nähe. Mit etwas Pech, gehen die DFL-Funktionäre am Ende noch auf die panischen Forderungen des Videobeweises von Stefan Reuter, Thomas Tuchel und Co. ein. Fraglich, ob dann ein zweifelhafter Freistoß in der Nachspielzeit wieder für die Rettung sorgt. Sollte dem tatsächlich so sein, würde sich wohl auch "Uns Uwe" wieder Sorgen machen.

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jko/rut/news.de
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