06.05.2015, 15.15 Uhr

Im verflixten 7. Jahr: Wir blicken zurück auf 2.500 Tage Kloppo beim BVB

Von news.de-Volontärin Anne Geyer

Jürgen Klopp kam 1967 in Stuttgart zur Welt. Das ist ein ganzes Stück von Dortmund entfernt. Auf dem Weg zum schwarz-gelben Kult-Trainer machte Klopp Richtung Norden in Mainz Station, wo er zunächst Spieler war. Allerdings nur in der zweiten Liga. Doch auch da stellte Klopp einen vereinsinternen Rekord auf: Er spielte 11 Jahre für Mainz, von 1990 bis 2001. Danach wechselte er ins Traineramt und hielt Mainz die Treue - für sieben Jahre. Er führte den Verein von der zweiten Liga in die Bundesliga, stieg dann wieder in die zweite Liga ab und wechselte schließlich zum BVB.

Jürgen Klopp hat seinem BVB sieben Jahre lang die Treue gehalten.

Jürgen Klopp hat seinem BVB sieben Jahre lang die Treue gehalten. Bild: Maurizio Gambarini/dpa

Kloppo rettete damals den BVB vor dem Abstieg und führte ihn zur doppelten Meisterschaft

Damit begann eine fulminante Erfolgsgeschichte. Binnen kürzester Zeit konnte Klopp den strauchelnden Abstiegskandidaten wieder auf Kurs bringen. Die Siege häuften sich und der BVB schloss die Saison unter Klopps Leitung auf Platz sechs ab. In der Spielzeit 2010/11 und 2011/12 gewann der Verein zweimal in Folge die Deutsche Meisterschaft. Damals stellten die Borussen einen Rekord auf. Sie gewannen die Meisterschaft mit 81 Punkten und waren damit der erste Verein, der den Titel über der 80-Punkte-Marke holen konnte.

Gegen die Bayern gewannen die Borussen 2012 auch das DFB-Pokal-Finale

Auch den DFB-Pokal holten die Dortmunder 2012 - mit einem 5:2-Sieg gegen den FC Bayern München. Auch das war ein Rekord, denn es war das erste Double aus Meisterschaft und Pokal in der Vereinsgeschichte. 2013 und 2014 musste sich der BVB jedoch wieder hinter den Bayern in der Meisterschaft einordnen und wurde jeweils Zweiter. In der aktuellen Saison strauchelten die Schwarz-Gelben zunächst und sie quälten sich auf den Abstiegsplätzen umher. Momentan befinden sie sich aber wieder in der ersten Hälfte der Tabelle.

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Mit zu viel Leidenschaft am Ball: Klopp wurde wegen seiner Wutausbrüche bestraft

Klopp stand wegen diverser Wutausbrüche in der Vergangenheit oft in der Kritik. Aufgrund seiner Auseinandersetzungen mit Schiedsrichtern und vierten Offiziellen, mit denen er nur zu gern am Spielfeldrand zu streiten schien, wurde er teils mit Strafen belegt. Er musste Geld zahlen oder durfte dem Spiel seiner Mannschaft nur von Zuschauerrängen zu sehen. Seine Trainer-Qualitäten schienen dies jedoch wettzumachen. Jedenfalls spielten die Dortmunder trotzdem hervorragend.

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Kloppos Ausraster

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