25.02.2014, 11.19 Uhr

Perfide Doping-Methode: Wachmacher! Olympioniken dopen mit Narkosemittel

Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer

Sechs, bis sieben Stunden vor einer körperlicher Höchstleistung haben russische Sportler wohl Xenon inhaliert.

Sechs, bis sieben Stunden vor einer körperlicher Höchstleistung haben russische Sportler wohl Xenon inhaliert. Bild: Screenshot news.de (wdr/Sport Inside)

Russlands Wintersportler haben sich beeindruckend entwickelt. Bei den Olympischen Winterspielen vor vier Jahren in Vancouver holte die «Sbornaja» nur 15 mal Edelmetall - Platz elf im Medaillenspiegel. 2002 in Salt Lake City waren es insgesamt nur 13 Medaillen. Bei den Olympischen Spielen in Sotschi nun gewannen die Gastgeber allein 13 mal Gold, insgesamt 33 Medaillen, was Putins Athleten Rang eins im Medaillenspiegel bescherte.

Das WDR-Magazin «Sport inside» fand heraus, was zu der wundersamen Leistungssteigerung beigetragen haben könnte: Xenon - Doping mit Edelgas!

Xenon steigert EPO-Produktion im Körper

Xenon wird üblicherweise als Füllgas für Autolampen verwendet oder als Narkosemittel. Hochprozentig und richtig dosiert in die Lunge inhaliert, soll es die EPO- und Testosteron-Produktion im menschlichen Körper signifikant steigern, beweisen Studien. Doping dieser Art ist ein Novum und kann mit den aktuellen Testmethoden nicht nachgewiesen werden.

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