18.02.2014, 10.42 Uhr

Neue Unfall-Details: Doch zu schnell? Schumi wurde 10,40 Meter weit geschleudert

Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer

Kämpfen, Schumi! Die Aufwachphase geht nur sehr langsam voran.

Kämpfen, Schumi! Die Aufwachphase geht nur sehr langsam voran. Bild: dpa

Die Staatsanwaltschaft in Albertville hat den Skiunfall von Michael Schumacher umfassend untersucht. Nach Auswertung von Zeugenaussagen, den Bildern von Schumis Helmkamera und der Untersuchung des Helms heißt es in der Abschlusserklärung: «Es liegt kein strafbares Verhalten von irgendjemandem vor.»

Staatsanwalt Patrick Quincy erklärte: «Die Kennzeichnung und Beschilderung der Piste und damit auch ihrer Grenze hat den gültigen Normen entsprochen.»

Staatsanwalt korrigiert: Schumi flog 10,4 Meter weit und landete etwa 15 Meter abseits der Piste

Ursprünglich waren Quincy und die Ermittler davon ausgegangen, dass der Formel-1-Champ etwa drei bis sechs Meter neben der Piste fuhr, dort auf einen Stein prallte, in die Luft geschleudert wurde und etwa 8 bis 9,5 Meter abseits der Pistenmarkierung mit dem Kopf auf einen Fels knallte.

Nun korrigierte sich Quincy und berichtete von 4,5 Metern, die Schumacher neben der Piste gefahren sei. Die beiden Steine, die Schumacher fünf Tage vor seinem 45. Geburtstag auf so tragische Weise zum Verhängnis wurden, waren 10,40 Meter voneinander entfernt.

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