13.02.2019, 13.30 Uhr

Beauty: Trotz Krise: Warum Stress uns stark machen kann

Sunnyboy Owen Wilson verbarg hinter seinem strahlenden Lächeln lange, dass er an Depressionen und Burn-out litt. Nach einem Klinik-Aufenthalt gilt er heute als geheilt

Sunnyboy Owen Wilson verbarg hinter seinem strahlenden Lächeln lange, dass er an Depressionen und Burn-out litt. Nach einem Klinik-Aufenthalt gilt er heute als geheilt Bild: Kathy Hutchins/ shutterstock.com/spot on news

Jeder kennt es, die Uhr tickt, der Tag hat einfach zu wenig Stunden. Deadlines müssen eingehalten, Meetings geplant und organisiert werden. Dazwischen noch ein schneller Kaffee mit der Freundin und die After-Work-Yogastunde. Ob auf der Arbeit oder in der Freizeit - Stress ist ein ständiger Begleiter. Wer diesen Begleiter nicht loswerden kann, sollte ihn zumindest zu einem starken Begleiter machen. So geht's.

Sie brauchen noch eine Yoga-Matte für den nächsten Kurs? Hier werden Sie fündig

Resilienz

Die Fähigkeit, schwierige Situationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen, heißt Resilienz. Um sich diese Fähigkeit anzueignen ist eine positive Grundhaltung nötig. Dinge zu akzeptieren, die sich nicht ändern lassen, gehört ebenso dazu, wie sich selbst richtig einschätzen zu können. Muss ich beispielsweise Sport machen, um fit zu bleiben oder fühle ich mich dabei frisch und lebendig? Kann ich gut alleine sein oder ist das der pure Horror?

Kämpfer, Durchhalter oder Vermeider?

Solche Fragen sollte man sich bewusst stellen, um mehr über die eigene Person und den Stress-Typ herauszufinden. Apropos Stress-Typ: Grundlegend unterteilt man hier in Kämpfer, Durchhalter und Vermeider. Auf eine Stress-Situation in der Arbeit reagieren viele, indem sie wütende E-Mails schreiben, um Dampf abzulassen (Kämpfer), andere machen einen Spaziergang, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen (Durchhalter) und die dritte Variante zieht den Kopf ein und hat innerlich gekündigt (Vermeider).

Sport, aber bitte in Slow Motion

Bewegung beruhigt, nicht umsonst raten Ärzte Burn-out-Patienten regelmäßig Sport zu machen. Besonders aerobe Bewegung, also Sport mit geringer Intensität, ist empfehlenswert. Eine Runde Joggen nach der Arbeit, ein Pilates-Anfänger-Kurs am Wochenende genügen oft schon. Trainiert man beispielsweise für einen Marathon, verbraucht man seine Ressourcen in der Vorbereitung, das kann zu Stress führen, den man aber in positive Energie umwandeln kann. So wird der Stress zum Motivator.

spot on news
Zahnpasta, Duschgel und Co.Mythos oder WahrheitGreta Thunberg bei Klima-GipfelNeue Nachrichten auf der Startseite