10.09.2018, 11.18 Uhr

Auswärtiges Amt mit Reisewarnung: Tsunami-Warnung vor Neuseeland - Das müssen Urlauber jetzt wissen!

Aktuelle Meldungen des Auswärtigen Amts bei news.de im Überblick.

Aktuelle Meldungen des Auswärtigen Amts bei news.de im Überblick. Bild: news.de-Montage/dpa

Regelmäßig gibt das Auswärtige Amt Reisehinweise und Reisewarnungen zu für Touristen gefährlichen Regionen heraus - sei es wegen Terror oder Naturkatastrophen. Wir halten Sie hier auf dem aktuellen Stand.

Auswärtiges Amt: Reisewarnungen und Sicherheitshinweise aktuell

+++ 10.09.2018: Erdbeben lösen in Neuseeland Tsunami-Warnung aus +++

Neuseeland wurde von einer Reihe Erdbeben erschüttert, die kurzzeitige Tsunami-Warnungen zur Folge hatten. Mindestens vier Beben wurden am Montag gegen 16 Uhr registriert. Das Beben vor den Kermadec-Inseln in 130 Kilometern Tiefe löste die kleineren Beben aus und wurde zunächst als Verursacher eines Tsunamis genannt, der Neuseeland treffen könnte. Das schrieb das Ministerium für Zivilschutz und Notfallmanagement auf Twitter. Nur wenige Minuten später gab die Behörde jedoch Entwarnung: Es bestand keine Tsunami-Gefahr.

+++ 23.08.2018: Hawaii rüstet sich für Hurrikan "Lane" +++

Hawaii bereitet sich wegen eines aufziehenden Wirbelsturms auf einen Notfall vor. Die Behörden gaben eine Hurrikan-Warnung für Hawaiis größte Insel Big Island sowie die Inseln Maui, Lanai, Molokai und Kahoolawe heraus. Das Zentrum von Hurrikan "Lane" könnte sich zwischen Donnerstag und Samstag über die Hauptinseln hinwegbewegen oder sehr nahe an ihnen vorbei ziehen, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte.

Die Experten stuften den Sturm zwar am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf einen Hurrikan der Kategorie vier von fünf herunter, warnten aber trotzdem vor gefährlichen Bedingungen. Der Prognose zufolge könnte sich der Sturm in den nächsten zwei Tagen weiter abschwächen. Der Gouverneur des US-Bundesstaates, David Ige, hatte bereits am Dienstag vorsorglich eine Notstandserklärung unterzeichnet, um im Ernstfall Ressourcen mobilisieren zu können. Einwohner und Besucher der Inselgruppe im Zentralpazifik sollten sich auf "erhebliche Auswirkungen" gefasst machen, teilte Ige über Soziale Medien mit. Präsident Donald Trump rief die Menschen auf den möglicherweise betroffenen Inseln dazu auf, sich vorzubereiten und den Anweisungen der Behörden zu folgen.

+++ 22.08.2018: Uganda-Reisende sollten wachsam sein +++

In Uganda sollten Reisende derzeit wegen teils gewalttätiger Demonstrationen Vorsicht walten lassen. Darauf weist das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das afrikanische Land hin. Hintergrund seien Inhaftierungen von Oppositionspolitikern, an denen sich Proteste entzündet hatten. In der Hauptstadt Kampala habe es dabei Tote und Verletzte gegeben. Die Straße von Kampala nach Fort Portal war nach Demonstrationen in der Stadt Mityana vorübergehend gesperrt worden. Reisende sollten wachsam sein, Menschenansammlungen meiden und die lokalen Medien verfolgen.

+++ 22.08.2018: Taifun beschert Südjapan heftige Regenfälle +++

Ein Taifun hat den Süden Japans mit heftigen Regenfällen und starken Windböen überzogen. In rund 21.400 Haushalten auf Inseln und Teilen der südlichen Hauptinsel Kyushu fiel zeitweise der Strom aus, wie Behörden am Mittwoch bekanntgaben. Der Wirbelsturm Soulik mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Kilometern in der Stunde nahe seines Zentrums war über Nacht durch die Region gezogen.

Am Donnerstag nahm der 19. Taifun der Saison über dem Ostchinesischen Meer Kurs auf die koreanische Halbinsel. Derweil drohte ein weiterer Taifun names Cimaron im Westen des Inselreichs auf Land zu treffen. Im Juli waren mehr als 220 Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen in Folge heftiger Regenfällen im Westen Japans gestorben.

Das Auswärtige Amt informiert Reisende HIER überLandesspezifische Sicherheitshinweise und eine Teilreisewarnung.

+++ 07.08.2018: Auswärtiges Amt rät vorerst von Reisen nach Lombok ab +++

Nach dem schweren Erdbeben auf der indonesischen Insel Lombok rät das Auswärtige Amt (AA) vorerst von nicht erforderlichen Reisen dorthin ab. Auch für die benachbarten Gili-Inseln gilt der Hinweis. Als Grund nennt das Amt in seinen aktualisierten Reisehinweisen für das asiatische Land die noch nicht absehbaren Schäden und die beeinträchtigte Infrastruktur. Es sei weiterhin mit Nachbeben zu rechnen.

Die indonesischen Behörden seien dabei, Menschen von den drei Gili-Inseln zu evakuieren. Bei der Ausreise von Lombok sei wegen der begrenzten Kapazitäten Geduld nötig. Auch Reiseveranstalter Tui evakuiert seine derzeit 51 deutschen Gäste in der Region Lombok sowie den Inseln Gili Trawangan und Gili Meno. Kunden, die bis einschließlich 31. August eine Reise dorthin geplant haben, können gebührenfrei umbuchen oder stornieren, teilte das Unternehmen mit. Touristen in dem betroffenen Gebiet sollten die Entwicklung in den lokalen Medien verfolgen und Anweisungen der Behörden unbedingt folgen, rät das AA weiter. Sie sollten an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten lassen, beschädigte Gebäude, Brücken und Straßen möglichst meiden.

+++ 25.07.2018: Waldbrände in Griechenland: DAS müssen Touristen jetzt müssen +++

Von den verheerenden Waldbränden in Griechenland sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) keine Urlauber aus Deutschland betroffen. Die Ferienregionen, in denen Deutsche ihren Urlaub verbringen, seien verschont geblieben, sagte eine DRV-Sprecherin. Die touristische Infrastruktur der deutschen Veranstalter, also etwa Hotels, sei vollkommen intakt.

Das Auswärtige Amt (AA) rät Griechenland-Reisenden, die betroffenen Gebiete östlich der Hauptstadt Athen nahe der Hafenstadt Rafina zu meiden und sich über lokale Medien zu informieren. Aktuelle Informationen zu Waldbrandgefahren finden sich auf der Webseite des griechischen Zivilschutzes. Grillen und das Entfachen von offenem Feuer seien verboten. Den Anweisungen von Behörden vor Ort sollte man unbedingt folgen.

Der Griechenland-Spezialist Attika Reisen hat nach eigenen Angaben derzeit nur einige wenige Gäste in Athen und keine in der umliegenden Region - fast alle Urlauber sind auf den griechischen Inseln. Der Flugbetrieb in Athen sei wieder uneingeschränkt möglich. Der Autoclub ADAC rät Urlaubern, im Zweifel vor Beginn der Reise mit ihrer Unterkunft oder dem Reiseveranstalter Kontakt aufzunehmen und sich über die Situation vor Ort zu erkundigen.

+++ 20.07.2018: Reisehinweise für Türkei entschärft +++

Nach der Aufhebung des Ausnahmezustands in der Türkei hat das Auswärtige Amt die Reisehinweise für das bei deutschen Touristen beliebte Urlaubsland wieder leicht entschärft. Eine ganze Reihe von Warnhinweisen im Zusammenhang mit dem Notstand wurde gestrichen. Das Ministerium weist aber immer noch darauf hin, dass es ein "erhöhtes Festnahmerisiko" gebe. Nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" nahm die Bundesregierung auch von einer weiteren Sanktion gegen die Türkei Abstand: Von der Deckelung der staatlichen Hermes-Bürgschaften für Exporte in die Türkei.

+++ 03.07.2018: Vulkan-Alarm auf Bali! Agung spuckt weiter Feuer +++

Nach einem Ausbruch des Vulkan Agung auf der indonesischen Insel Bali haben alle Flughäfen in der Region den Betrieb wieder aufgenommen. Der Flugverkehr auf den Flughäfen auf Bali, Lombok, Jember und in Banyuwangi in der benachbarten Provinz Ost-Java laufe wieder normal, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Samstag.

Der Vulkan spucke weniger Asche als in den vergangenen Tagen, und die Aschewolken stiegen nur noch etwa 300 Meter in den Himmel. Dennoch bleibt eine Gefahrenzone im Umkreis von vier Kilometern um den Vulkan bestehen. Die Behörden beließen die Vulkan-Warnstufe auf dem zweithöchsten Niveau.

+++ 02.07.2018: Taifun "Prapiroon" nähert sich japanischer Hauptinsel Kyushu +++

Der Taifun "Prapiroon" nähert sich der Insel Kyushu im Süden Japans. Staatlichen Meteorologen zufolge soll der Tropensturm die Insel am Dienstag erreichen. Die Meteorologische Behörde warnte vor Erdrutschen, heftigen Regenfällen und starken Winden. Kyushu ist die drittgrößte der japanischen Hauptinseln. Mehr als 13 Millionen Menschen leben in der Region.

Im Süden der Insel rechnen die Wetterdienste mit Niederschlägen bis zu 300 Litern pro Quadratmeter. Im Norden Kyushus werden bis zu 200 Liter erwartet, ebenso im Südwesten der kleinsten japanischen Hauptinsel Shikoku.

Das Auswärtige Amt rät, sich vor der Reise auf der Homepage der Japan Meteorological Agency über aktuelle Unwetterwarnungen zu informieren. Reisende sollten zudem die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland beachten.

+++ 29.06.2018: Aschesäule über Vulkan Agung auf Bali - Flughäfen geschlossen +++

Der Asche spuckende Vulkan Agung hat auf Indonesiens Urlaubsinsel Bali den Flugverkehr weitgehend lahmgelegt. Aus Sicherheitsgründen schlossen die Behörden am Freitag den internationalen Flughafen in der Inselhauptstadt Denpasar sowie zwei weitere nahegelegene Flugplätze, wie ein Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Fast 75.000 Reisende seien betroffen, hieß es. 446 für Freitag geplante Flüge wurden abgesagt, darunter auch mehr als 200 internationale Ankünfte und Abflüge. Der Vulkan Agung im Osten der Insel ist seit Monaten aktiv.

Seit Mittwoch steigen aus dem gut 3000 Meter hohen Berg Aschewolken bis zu 2,5 Kilometer in den Himmel, wie Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho weiter sagte. "Sicherheit bleibt der Hauptgrund für die Entscheidung, die Flughäfen zu schließen", betonte er. Die Alarmstufe beließen die Behörden aber auf dem zweithöchsten Niveau. Das Gebiet im Umkreis von vier Kilometern rund um den Vulkan gilt als Gefahrenzone.

+++ 25.06.2018: Seebeben erschüttert griechische Halbinsel Peloponnes +++

Ein Seebeben der Stärke 5,3 hat am Montag den größten Teil der griechischen Halbinsel Peloponnes erschüttert. Dies teilte das Geodynamische Institut in Athen mit. Das Zentrum des Bebens lag nach ersten Messungen etwa zehn Kilometer unter dem Meeresboden rund 38 Kilometer westlich der kleinen Hafenstadt Methoni. Nennenswerte Schäden wurden laut griechischer Polizei nicht gemeldet, berichtete das Staatsradio ERT.

Die Region ist stark seebebengefährdet. Dort befindet sich die tiefste Stelle des Mittelmeers mit von knapp 5300 Meter, es treffen die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte aufeinander. Dabei entstehen immer wieder starke Beben.

+++ 18.06.2018: Ausnahmezustand auf Jamaika verlängert +++

Auf Jamaika ist der Ausnahmezustand in Saint James und damit Montego Bay bis zum 2. August verlängert worden. Das teilt das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Jamaika mit. Grund sind zahlreiche Schießereien und Morde unter Kriminellen. Mittlerweile wurde der Notstand auch in St. Catherine mit dem Schwerpunkt auf Spanish Town, Linstead und Bog Walk ausgerufen, er gilt bis zum 3. Juli.

Die Hauptverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Piers mit den Kreuzfahrtschiffen wird laut Auswärtigem Amt besonders überwacht und gilt als sicher. Reisende sollten vor allem bei individuellen Reisen und Ausflügen vorsichtig sein und sich unbedingt an die Anweisungen von Sicherheitskräften halten.

+++ 18.06.2018: Erdbeben in Japan fordert 3 Tote und 230 Verletzte +++

Ein starkes Erdbeben in der Region der japanischen Millionenstadt Osaka hat am Montag mindestens drei Menschen das Leben gekostet und etwa 230 verletzt. Ein neunjähriges Mädchen starb auf dem Weg zur Schule, als die Außenmauer eines Swimmingpools einstürzte. Auch ein alter Mann wurde von einer Mauer erschlagen, ein anderer von einem umstürzenden Bücherregal. Für Japan besteht seit dem Erdbeben vom 11. März 2011 eine Teilreisewarnung, die die Region um das Kernkraftwerk Fukushima I auf der Insel Honshu betrifft. Das Auswärtige Amt warnt insbesondere davor in die von der japanischen Regierung ausgewiesene Rote Zone zu reisen. Auch von Aufenthalten in der Gelben und Grünen Zone rundum das Kernkraftwerk rät das Amt ab. Angesichts des aktuellen Erdbebens in Osaka hat das Auswärtige Amt diese Reisehinweise aktualisiert. Das Inselreich Japan ist eines der am stärksten von Erdbeben bedrohten Länder der Welt.

+++ 03.06.2018: Vulkan-Ausbruch in Guatemala +++

Beim Ausbruch des Feuervulkans in Guatemala sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Viele Dorfbewohner hatten wohl keine Chance, als der sich der Strom aus Asche, Lava und Gas die Hänge des Berges hinabwälzte. Die Siedlung El Rodeo wurde weitgehend zerstört, wie der Katastrophenschutz am Sonntagabend (Ortszeit) mitteilte. Der Flughafen in Guatemala-Stadt wurde vorübergehend geschlossen, mit weiteren lokalen Verkehrseinschränkungen ist zu rechnen. Die Luftverschmutzung ist erhöht. In betroffenen Gebieten sollten Aktivitäten im Freien nur eingeschränkt stattfinden, informiert das Auswärtige Amt.

+++ 29.05.2018: Flüge in Brasilien wegen Streiks gestrichen +++

Brasilien-Urlauber sollten derzeit ihre Reisepläne überprüfen. Wegen eines Streiks der Lkw-Fahrer kommt es zu weitreichenden Einschränkungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Auch der Flugverkehr könne betroffen sein, so das Auswärtige Amt (AA) in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für Brasilien. Mehrere Flüge wurden bereits gestrichen, weil Flughäfen nicht mehr genug Kerosin vorrätig hatten.

Das AA rät Reisenden, sich mit der jeweiligen Fluggesellschaft, dem Reiseveranstalter oder dem Busunternehmen in Verbindungen zu setzen. Die Trucker im größten Land Südamerikas streiken wegen hoher Treibstoffpreise.

+++ 30.04.2018: Mietwagen in Neuseeland: Urlauber können leer ausgehen +++

In Neuseeland gelten strenge Regeln für den Verleih von Mietwagen an Touristen: Anbieter können die Vermietung in letzter Konsequenz verweigern, wenn ein Urlauber sich offensichtlich nicht ausreichend auf das Autofahren in dem Land vorbereitet hat.

Das sieht ein selbstverpflichtender Verhaltenskodex vor, dem sich zahlreiche Verleiher unterworfen haben, wie das Auswärtige Amt (AA) in den Reise- und Sicherheitshinweisen für Neuseeland schreibt. Ziel ist es, die Zahl der Unfälle zu senken.

+++ 24.04.2018: Auswärtiges Amt rät von Nicaragua-Reisen dringend ab +++

Urlauber mit dem Ziel Nicaragua sollten ihre Reisepläne überdenken. Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht erforderlichen Reisen in das mittelamerikanische Land dringend ab. Hintergrund sind blutige Sozialproteste gegen die Regierung seit dem 18. April mit zahlreichen Toten.

"Mit weiteren Demonstrationen und Protestaktionen muss auch in den nächsten Tagen gerechnet werden", heißt es in den aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen für Nicaragua. Reisende sollten Bewegungen in den Städten auf das Nötigste beschränken und ausschließlich tagsüber zum Flughafen fahren, auch wenn der Flug erst in der Nacht stattfindet.

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kns/news.de/dpa
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