16.05.2018, 10.51 Uhr

Mallorca-Urlaub: Neue Regeln! HIER wird's enger für Touristen

Strand auf Mallorca. (Symbolbild)

Strand auf Mallorca. (Symbolbild) Bild: dpa

Da müssen die Touris wohl zusammenrücken auf Deutschlands liebster Ferieninsel. Am beliebten Strand Playa Es Trenc auf Mallorca müssen Urlauber künftig mit weniger Platz zurechtkommen. Der Bereich gehört seit kurzem zu einem Naturpark. Spätestens 2019 ändert sich die Anzahl der Liegen und Parkplätze. Das berichtet "merkur.de".

Naturpark Playa Es Trenc: Weniger Liegen und Parkplätze

Demnach stehen den Urlaubern in Zukunft dort nur noch 444 statt 1000 Strandliegen zur Verfügung, davon 184 bei Sa Ràpita, 120 für Colònia de Sant Jordi und 140 für den eigentlichen Es-Trenc-Strand in der Mitte. Das gab Catalina Puig, die Chefin des Naturparks, bekannt.

Mallorca-Urlaub künftig mit Einschränkungen für Touristen

Auch bei den Parkplätzen wird gespart: Die Hälfte der bisher rund 3000 Stellplätze fällt weg. Am Strand selbst soll es statt fester Bars künftig abbaubare kleine Häuschen geben, die im Winter wieder verschwinden. Die zuständige Behörde hat bestehende Steinhäuser bereits abgerissen. Außerdem soll der Strand sauberer werden, Mitarbeiter der Gemeinden sollen Müll einsammeln. Möglicherweise kommen die Neuerungen auch schon in dieser Saison.

Stars wie Ikke Hüftgold ziehen von Mallorca nach Bulgarien

Wie wirkt sich das auf den Tourismus aus? Die Insel will weg von ihrem Sauf-Image und setzt mehr auf Luxus-Urlauber, heißt es. Das gefällt aber nicht jedem: Sogar einige der alteingesessenen Ballermann-Stars wollen lieber woanders auftreten, berichtet "express.de". "Da sollen jetzt nur noch schöne und reiche Menschen hin. Jeder wie er es braucht! Ich brauche jedenfalls normale Leute, die auch mal Fünfe gerade sein lassen, auf unsere Musik feiern und ein Bier mit mir trinken", kritisiert Matthias Distel alias "Ikke Hüftgold". Seit kurzem ist am Ballermann auch "oben ohne" verboten.

Hüftgold: "Dort wird jeder Gast noch wie ein König behandelt"

Hüftgold tritt seit vergangenem Sommer lieber in Locations wie dem "Partystadl" und dem "Dolphin" am Goldstrand in Bulgarien auf. "Dort wird jeder Gast noch wie ein König behandelt und nicht wie Sondermüll! Jeder, der auf Mallorca schon mal zum Feiern war, kann diese radikale Kehrtwende der Regierung kaum verstehen", sagt er.

Auch der Kölner Tourismus-Experten Achim Höhler sieht Bulgarien im Kommen: "Mallorca ist teuer und wirkt an den Stränden für manche überfüllt. Das schreckt womöglich den einen oder anderen ab. In Bulgarien sind die Preise dagegen günstiger."

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gma/kad/news.de
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